Kleinster Mac der Welt: Funktionsfähiger Mac-Nano für die Hosentasche
Mit einer Höhe von gerade einmal 62 Millimetern ist er vermutlich der kleinste Mac der Welt: der Pico-Mac-Nano. Das vollständig funktionsfähige Miniatur-Replikat des klassischen Apple Macintosh von 1984 verfügt sogar über ein 2-Zoll-LCD-Display.
Denn bei einer Höhe von gerade einmal etwas mehr als sechs Zentimetern ist der "Pico-Mac-Nano" um ein Vielfaches kleiner als der Mac Mini. Dabei ist er voll funktionstüchtig, inklusive 2-Zoll-LCD-Display. Das von einem britischen Bastler entwickelte Gerät ist eine maßstabsgetreue Miniaturversion des ursprünglichen Apple Macintosh von 1984 und kann mit USB-Maus und -Tastatur bedient werden.
Das brachte sogar Vorteile mit sich. Denn so konnte das Gehäuse noch kompakter gestaltet werden, und das Flexkabel des LCDs musste nicht umständlich gebogen werden. Das Gehäuse selbst wird mittels 3D-Druck hergestellt, wobei sich Gillard auch bei den Schraubverbindungen am Original orientierte. Eine RGB-LED des Pico leuchtet durch die Lüftungsschlitze und zeigt verschiedene Systemzustände an.
Trotz seiner Funktionalität betont Gillard, dass es sich beim Pico-Mac-Nano "nur um einen Scherz und eine Machbarkeitsstudie" handelt. Der Bildschirm ist für ernsthafte Anwendungen natürlich viel zu klein, und die übertakteten Chips könnten zu Stabilitätsproblemen führen. Dennoch ist das Projekt ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie moderne Technik und Nostalgie zusammenkommen können.
Was haltet ihr von diesem winzigen Mac-Replikat? Wäre das etwas für eure Sammlung, oder habt ihr kein Interesse an derartigen Projekten? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Ein Mac, der in die Handfläche passt
Manchmal machen sich Modder ans Werk, um verkleinerte Versionen bestehender Produkte zu bauen, wie etwa bei der Nintendo Wii in Spielkartengröße. Andere Unternehmen wie Sony bringen dagegen selbst kompaktere Versionen ihrer Geräte heraus. Und auch Apple ist auf dem Schlankheitstrip. So veröffentlichte man mit dem aktuellen Mac Mini im Oktober 2024 eigenen Aussagen zufolge den "kleinsten Mac aller Zeiten". Diesen Titel hat sich jetzt aber ein anderes Modell geschnappt.Denn bei einer Höhe von gerade einmal etwas mehr als sechs Zentimetern ist der "Pico-Mac-Nano" um ein Vielfaches kleiner als der Mac Mini. Dabei ist er voll funktionstüchtig, inklusive 2-Zoll-LCD-Display. Das von einem britischen Bastler entwickelte Gerät ist eine maßstabsgetreue Miniaturversion des ursprünglichen Apple Macintosh von 1984 und kann mit USB-Maus und -Tastatur bedient werden.
Alles drin
Das Herzstück des Systems ist ein WaveShare Pico Zero, eine kompakte Version des Raspberry Pi Pico Mikrocontrollers. Der Emulator läuft auf dem Macintosh System 3 und unterstützt USB-Eingabegeräte über ein spezielles OTG-Splitterkabel, das sowohl Strom als auch Peripherie-Anschlüsse bereitstellt. Mit seinen 512 MB Arbeitsspeicher und einem microSD-Kartenslot für zusätzlichen Speicherplatz bietet der winzige Mac erstaunlich viele Funktionen für seine Größe.Technische Herausforderungen und kreative Lösungen
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung war das Display. Wie Nick Gillard von 1-Bit Rainbow, einem Online-Shop für Ersatzteile und Zubehör für Vintage-Apple-Produkte, erklärt, musste ein 2-Zoll-TFT-Panel mit 480 × 640 Pixeln die ursprüngliche Macintosh-Auflösung von 512 × 342 Pixeln darstellen. Da eine Rotation des Framebuffers zu rechenintensiv gewesen wäre, passte Gillard kurzerhand die ROM-Datei des Emulators an und reduzierte die horizontale Auflösung auf 480 Pixel.Das brachte sogar Vorteile mit sich. Denn so konnte das Gehäuse noch kompakter gestaltet werden, und das Flexkabel des LCDs musste nicht umständlich gebogen werden. Das Gehäuse selbst wird mittels 3D-Druck hergestellt, wobei sich Gillard auch bei den Schraubverbindungen am Original orientierte. Eine RGB-LED des Pico leuchtet durch die Lüftungsschlitze und zeigt verschiedene Systemzustände an.
Sammlerversion im "Picasso"-Karton
Wer den Pico-Mac-Nano nicht selbst bauen möchte, kann eine fertig montierte Version für umgerechnet etwa 75 Euro erwerben. Besonders interessant für Sammler ist, dass es sogar eine spezielle Collector's Edition gibt, die in einer miniaturisierten Nachbildung des originalen "Picasso"-Versandkartons des Macintosh geliefert wird. Für die Zukunft plant der Bastler, ein internes Batteriemodul zu installieren und den charakteristischen Einschalt-Sound des Mac zu implementieren.Trotz seiner Funktionalität betont Gillard, dass es sich beim Pico-Mac-Nano "nur um einen Scherz und eine Machbarkeitsstudie" handelt. Der Bildschirm ist für ernsthafte Anwendungen natürlich viel zu klein, und die übertakteten Chips könnten zu Stabilitätsproblemen führen. Dennoch ist das Projekt ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie moderne Technik und Nostalgie zusammenkommen können.
Offenes Projekt für Bastler
Der Pico-Mac-Nano basiert auf dem Open-Source-Projekt "Pico-Mac" von Matt Evans. Für technikbegeisterte Bastler stellt Gillard sowohl den Code als auch die 3D-Druckdateien auf GitHub zur Verfügung. So kann jeder seinen eigenen Miniatur-Mac bauen - vorausgesetzt, man hat Zugang zu einem 3D-Drucker und die nötigen technischen Kenntnisse. Der MicroMac 128K-Emulator sorgt dabei für das authentische Betriebssystem-Feeling des klassischen Macintosh.Was haltet ihr von diesem winzigen Mac-Replikat? Wäre das etwas für eure Sammlung, oder habt ihr kein Interesse an derartigen Projekten? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Der Pico-Mac-Nano ist mit nur sechs Zentimetern wohl kleinster Mac der Welt
- Entwickelt von einem britischen Bastler als Miniaturversion des Macintosh von 1984
- Basiert auf dem WaveShare Pico Zero und läuft mit Macintosh System 3
- Das 2-Zoll-Display stellt die ursprüngliche Macintosh-Auflösung verkleinert dar
- Ein fertig montiertes Gerät kostet etwa 75 Euro, auch als Collector's Edition
- Trotz voller Funktionalität ist es laut Entwickler nur ein experimentelles Projekt
- Code und 3D-Druckdateien sind auf GitHub für Bastler frei verfügbar
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