Top oder Flop? Doom: The Dark Ages ist gestartet, das sagen die Tests
Ab heute ist Doom: The Dark Ages offiziell verfügbar und mit dem neuesten Teil der Shooter-Reihe geht id Software auch einen neuen Weg, den man als mutig beschreiben kann: Denn es geht nun in eine Art Mittelalter. Die Tests sehen die Änderungen zwiespältig.
Doom: The Dark Ages macht einen Schritt nach vorn und teilweise wieder zurück, nicht nur das Gameplay wurde angepasst, auch das Setting ist neu. Wir haben uns die Tests angesehen und verraten, was die Fachpresse zum neuen Teil sagt.
Er sieht das Spiel als eine Rückkehr zu einem bodenständigen Shooter-Erlebnis, das aber trotzdem temporeich und taktisch herausfordernd bleibt. Die Kampagne bietet viele kreative Momente, von Mech-Kämpfen bis zu unerwarteten Überraschungen, und nur gegen Ende scheinen die neuen Ideen etwas nachzulassen. Donlan empfindet es als interessant, wie Doom sich von einem einst kontroversen Spiel zu einem heute erfrischend unkomplizierten Spaßerlebnis entwickelt hat.
Reuben bemängelt die zu langen Zwischensequenzen, die langweilige Erzählweise und die schwache Musik. Trotzdem findet er auch Positives: Das schnelle Wechseln zwischen Waffen derselben Kategorie, der Geschwindigkeitsschub nach dem Abfeuern der Skull-Waffe und spektakuläre Momente wie der Sprung aus einem Höllenluftschiff. Letztendlich sei das neue Doom zwar spielenswert, aber die vielen zusätzlichen Elemente wie Mech, Drache und mittelalterliche Rüstung hätten etwas Wesentliches "zerdrückt".
Die Vereinfachungen im Waffensystem, wie passive Upgrades statt wechselbarer Modi, sieht Park als Vorteil für Controller-Spieler, aber als Nachteil für PC-Spieler mit Maus und Tastatur. Er findet The Dark Ages weniger spannend als seine Vorgänger, erkennt aber an, wie viel besser es mit einem Controller spielt als etwa Eternal. Park hofft, dass das nächste Doom-Kapitel wieder mehr auf Tastatur zugeschnitten sein wird.
IGN hebt die Vielfalt der Waffen hervor, die trotz mittelalterlichem Flair die vertrauten Doom-Funktionen beibehalten, sowie die größeren Level mit mehr Geheimnissen und atemberaubenden Ausblicken. Trotz etwas flacher Mecha- und Drachen-Abschnitte ist sein Fazit, dass id Software mit The Dark Ages erneut bewiesen hat, dass sie "wie ein Supershotgun-Schuss aus nächster Nähe nicht daneben schießen".
Habt ihr Doom: The Dark Ages schon ausprobiert? Wie findet ihr die Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Eurogamer
Christian Donlan von Eurogamer gibt eine begeisterte Bewertung des neuesten Doom-Spiels ab. Er schätzt besonders das innovative Schild-System, das er mit Bowling vergleicht - wenn man gepanzerte Feinde erhitzt und dann das Schild wirft, fliegen sie auseinander wie Kegel. Im Gegensatz zu anderen Titeln macht das Schild den Spieler nicht defensiver, sondern aggressiver und schneller. Donlan lobt die offeneren Kampfareale und die abwechslungsreiche Umgebung, von gruseligen Kirchen bis zu Höllenwüsten.Er sieht das Spiel als eine Rückkehr zu einem bodenständigen Shooter-Erlebnis, das aber trotzdem temporeich und taktisch herausfordernd bleibt. Die Kampagne bietet viele kreative Momente, von Mech-Kämpfen bis zu unerwarteten Überraschungen, und nur gegen Ende scheinen die neuen Ideen etwas nachzulassen. Donlan empfindet es als interessant, wie Doom sich von einem einst kontroversen Spiel zu einem heute erfrischend unkomplizierten Spaßerlebnis entwickelt hat.
Rock Paper Shotgun
Nic Reuben zeigt sich auf Rock Paper Shotgun von Doom: The Dark Ages hingegen enttäuscht, das er als das schwächste und am wenigsten kreative Spiel der modernen Trilogie bezeichnet. Während er das Kampfsystem als "berauschende Bestie" lobt, kritisiert er, dass es zu vorgeschrieben und einschränkend wirkt im Vergleich zum freieren Vorgänger Doom Eternal. Die Vereinfachungen, wie passive Waffenverbesserungen statt aktiver Wechselmodi, empfindet er als Einschränkung der kreativen Möglichkeiten.Reuben bemängelt die zu langen Zwischensequenzen, die langweilige Erzählweise und die schwache Musik. Trotzdem findet er auch Positives: Das schnelle Wechseln zwischen Waffen derselben Kategorie, der Geschwindigkeitsschub nach dem Abfeuern der Skull-Waffe und spektakuläre Momente wie der Sprung aus einem Höllenluftschiff. Letztendlich sei das neue Doom zwar spielenswert, aber die vielen zusätzlichen Elemente wie Mech, Drache und mittelalterliche Rüstung hätten etwas Wesentliches "zerdrückt".
PC Gamer
Morgan Park von PC Gamer bemerkt, dass Doom: The Dark Ages im Gegensatz zu seinen Vorgängern in erster Linie ein Konsolenspiel ist. Park kritisiert, wie "fundamental horizontal" das Spiel geworden ist - der Slayer kann sprinten, aber die Dashes und Doppelsprünge aus Eternal sind verschwunden, ebenso wie vertikale Arenen, die diese Mobilität nutzen würden. Die Kämpfe finden auf flachen, weiten Schlachtfeldern statt, mit weniger Abgründen und Höhenunterschieden.Die Vereinfachungen im Waffensystem, wie passive Upgrades statt wechselbarer Modi, sieht Park als Vorteil für Controller-Spieler, aber als Nachteil für PC-Spieler mit Maus und Tastatur. Er findet The Dark Ages weniger spannend als seine Vorgänger, erkennt aber an, wie viel besser es mit einem Controller spielt als etwa Eternal. Park hofft, dass das nächste Doom-Kapitel wieder mehr auf Tastatur zugeschnitten sein wird.
IGN
Mitchell Saltzman von IGN gibt trotz anfänglicher Skepsis eine positive Bewertung ab. Nach einigen Stunden im Kampagnenmodus hatte sein Arsenal sich erweitert, und er begann, die Absichten des Spiels besser zu verstehen. Saltzman lobt besonders das neue Schild-System, das sowohl defensiv zum Blocken und Betäuben als auch offensiv zum schnellen Heranzoomen genutzt werden kann, wodurch das Spiel trotz fehlender Doppelsprünge und schneller Waffenwechsel immer noch schnell und aufregend wirkt.IGN hebt die Vielfalt der Waffen hervor, die trotz mittelalterlichem Flair die vertrauten Doom-Funktionen beibehalten, sowie die größeren Level mit mehr Geheimnissen und atemberaubenden Ausblicken. Trotz etwas flacher Mecha- und Drachen-Abschnitte ist sein Fazit, dass id Software mit The Dark Ages erneut bewiesen hat, dass sie "wie ein Supershotgun-Schuss aus nächster Nähe nicht daneben schießen".
Habt ihr Doom: The Dark Ages schon ausprobiert? Wie findet ihr die Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!
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