Chinesen bringen autonome Taxis nach Europa, erste Tests in Schweiz
Der chinesische Konzern Baidu plant die Expansion seines autonomen Dienstes Apollo Go nach Europa. In der Schweiz und der Türkei sollen noch 2025 erste Tests starten. Das Unternehmen dominiert den Markt in China und will auch in Europa führend sein.
Wie das Wall Street Journal berichtet, steht Baidu in Gesprächen mit dem Schweizer Busdienstleister PostAuto über die Einführung seines Robotaxi-Services in der Schweiz. Diese Kooperation könnte dem chinesischen Unternehmen den Einstieg in den europäischen Markt erleichtern, da PostAuto über umfangreiche Erfahrung im öffentlichen Nahverkehr verfügt.
Die Bilanz von Baidu im Bereich autonomes Fahren ist beachtlich: Das Unternehmen hat bereits über 100 Millionen Kilometer ohne größere Unfälle zurückgelegt und mehr als sechs Millionen Passagiere befördert. In Wuhan bietet Apollo Go einen 24/7-Service mit 400 vollständig autonomen Robotaxis für etwa neun Millionen Einwohner an.
In China müssen sich autonome Fahrdienste an strenge Regularien halten. Robotaxis dürfen nur unter Fernüberwachung operieren, wobei das Verhältnis von Fahrzeugen zu menschlichen Aufpassern 3:1 nicht überschreiten darf. Alle Operatoren müssen zudem zertifiziert sein.
Für den europäischen Markt wird Baidu seine Technologie an die hiesigen Vorschriften anpassen müssen. Die Schweiz gilt als guter Testmarkt, da das Land relativ fortschrittliche Regelungen für autonome Fahrzeuge hat. Nach erfolgreichen Tests in der Schweiz plant Baidu auch eine Expansion in die Türkei.
Was haltet ihr von Baidus Expansionsplänen nach Europa? Würdet ihr in ein vollautonomes Taxi einsteigen oder seid ihr skeptisch? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Baidu plant die Expansion des autonomen Fahrdienstes Apollo Go nach Europa
- Tests in der Schweiz und Türkei sollen noch vor Ende 2025 beginnen
- Schweizer Busdienstleister PostAuto ist potenzieller Kooperationspartner
- In China bereits 100 Millionen Kilometer ohne größere Unfälle zurückgelegt
- Wuhan verfügt über 400 Robotaxis mit 24/7-Service für neun Millionen Einwohner
- Fahrpreise beginnen in China bei umgerechnet 55 Cent, deutlich unter normalen Taxis
- Europäische Expansion erfordert Anpassung an lokale Vorschriften und Regularien
Autonomes Fahren erreicht Europa
Baidu, einer der führenden chinesischen Technologiekonzerne, bereitet sich darauf vor, seinen autonomen Fahrdienst Apollo Go erstmals in Europa zu testen und möchte damit einen Grundstein zu einem kommerziellen Betrieb setzen. Das Unternehmen, das bereits in mehreren chinesischen Städten mit selbstfahrenden Autos aktiv ist und allein in der zentralchinesischen Stadt Wuhan eine Flotte von über 400 Fahrzeugen betreibt, plant die Gründung einer lokalen Niederlassung in der Schweiz. Die Tests sollen noch vor Ende des Jahres beginnen.Wie das Wall Street Journal berichtet, steht Baidu in Gesprächen mit dem Schweizer Busdienstleister PostAuto über die Einführung seines Robotaxi-Services in der Schweiz. Diese Kooperation könnte dem chinesischen Unternehmen den Einstieg in den europäischen Markt erleichtern, da PostAuto über umfangreiche Erfahrung im öffentlichen Nahverkehr verfügt.
Die Bilanz von Baidu im Bereich autonomes Fahren ist beachtlich: Das Unternehmen hat bereits über 100 Millionen Kilometer ohne größere Unfälle zurückgelegt und mehr als sechs Millionen Passagiere befördert. In Wuhan bietet Apollo Go einen 24/7-Service mit 400 vollständig autonomen Robotaxis für etwa neun Millionen Einwohner an.
Wettbewerbsfähige Preisgestaltung
Die Fahrpreise sind in China äußerst wettbewerbsfähig: Eine Fahrt beginnt bei umgerechnet etwa 55 Cent, während konventionelle Taxis mit menschlichen Fahrern bei etwa 2,77 Euro starten. Diese aggressive Preispolitik sorgt allerdings auch für Unruhe in der traditionellen Taxi-Branche.In China müssen sich autonome Fahrdienste an strenge Regularien halten. Robotaxis dürfen nur unter Fernüberwachung operieren, wobei das Verhältnis von Fahrzeugen zu menschlichen Aufpassern 3:1 nicht überschreiten darf. Alle Operatoren müssen zudem zertifiziert sein.
Für den europäischen Markt wird Baidu seine Technologie an die hiesigen Vorschriften anpassen müssen. Die Schweiz gilt als guter Testmarkt, da das Land relativ fortschrittliche Regelungen für autonome Fahrzeuge hat. Nach erfolgreichen Tests in der Schweiz plant Baidu auch eine Expansion in die Türkei.
Was haltet ihr von Baidus Expansionsplänen nach Europa? Würdet ihr in ein vollautonomes Taxi einsteigen oder seid ihr skeptisch? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Schlappe für Tesla: Trademarks für Robotaxi und Cybercab abgelehnt
- Robotaxi & Lkw: Tesla Cybercab und Semi durch Trump-Zölle in Gefahr
- Cybercab: Teslas Robotaxi-Dienst soll im Juni den Betrieb aufnehmen
- Im Kreisverkehr gefangen: Waymo-Robotaxi dreht endlos seine Runden
- Robotaxi-Kehrtwende bei GM: Aus für autonome Taxis von Cruise
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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- Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
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