Zu erfolgreich: Microsoft und OpenAI verhandeln komplett neu
Die Partnerschaft mit OpenAI ist für Microsoft wohl die wichtigste Kooperation der Konzerngeschichte. Wie diese zukünftig aussehen wird, ist allerdings nicht klar. Zwischen beiden Unternehmen laufen derzeit intensive Verhandlungen.
Im Zentrum der Gespräche steht die Frage, wie viel Eigenkapital Microsoft für seine bisherigen Investitionen - über 13 Milliarden Dollar - im neu strukturierten OpenAI erhalten soll. OpenAI plant, sich von seinen gemeinnützigen Wurzeln weiter zu entfernen und seine kommerzielle Sparte in eine sogenannte "Public Benefit Corporation" umzuwandeln - ein Unternehmen, das gesellschaftlichen Nutzen und wirtschaftliche Erträge miteinander verbinden soll.
Die ursprüngliche Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen aus dem Jahr 2019 regelte unter anderem die Technologienutzung und Umsatzbeteiligung bis 2030. Die hier getroffenen Absprachen sollen jetzt aber überarbeitet werden, da sie überhaupt nicht von dem inzwischen erreichten Erfolg ausgingen. Insidern zufolge ist Microsoft bereit, auf Teile seiner Anteile an der gewinnorientierten Sparte zu verzichten - vorausgesetzt, es erhält auch nach 2030 Zugang zu OpenAIs zukünftigen Entwicklungen.
Trotz der Differenzen besteht auf beiden Seiten Einigkeit darüber, dass es das Ziel sei, die Gespräche erfolgreich abzuschließen. Behörden in Kalifornien und Delaware prüfen derzeit, ob die geplanten Änderungen mit den geltenden Vorschriften und OpenAIs Stiftungsauftrag vereinbar sind. Das Ergebnis dieser Prüfungen könnte entscheidend für die Zukunft des Unternehmens sein - sowohl hinsichtlich weiterer Investitionen als auch eines möglichen Börsengangs.
Siehe auch:
OpenAI will an die Börse
Denn der enorme - auch wirtschaftliche - Erfolg der KI-Modelle aus dem Hause OpenAI bringt den Microsoft-Partner in Zugzwang. Daher wollen die beiden Unternehmen nun ausloten, wie OpenAI der Weg für einen möglichen Börsengang geebnet werden kann, ohne dabei Microsofts privilegierten Zugang zu den neuesten KI-Technologien zu gefährden, berichtet die Financial Times.Im Zentrum der Gespräche steht die Frage, wie viel Eigenkapital Microsoft für seine bisherigen Investitionen - über 13 Milliarden Dollar - im neu strukturierten OpenAI erhalten soll. OpenAI plant, sich von seinen gemeinnützigen Wurzeln weiter zu entfernen und seine kommerzielle Sparte in eine sogenannte "Public Benefit Corporation" umzuwandeln - ein Unternehmen, das gesellschaftlichen Nutzen und wirtschaftliche Erträge miteinander verbinden soll.
Die ursprüngliche Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen aus dem Jahr 2019 regelte unter anderem die Technologienutzung und Umsatzbeteiligung bis 2030. Die hier getroffenen Absprachen sollen jetzt aber überarbeitet werden, da sie überhaupt nicht von dem inzwischen erreichten Erfolg ausgingen. Insidern zufolge ist Microsoft bereit, auf Teile seiner Anteile an der gewinnorientierten Sparte zu verzichten - vorausgesetzt, es erhält auch nach 2030 Zugang zu OpenAIs zukünftigen Entwicklungen.
Viele offene Fragen
Diese Gespräche finden in einem zunehmend angespannten Verhältnis statt: Zwar bleibt Microsoft ein enger technischer Partner und stellt Rechenleistung sowie Infrastruktur zur Verfügung, doch OpenAIs wachsendes Eigeninteresse - etwa beim Aufbau eigener Rechenzentren in Kooperation mit SoftBank und Oracle - sorgt für Reibung. Laut Microsoft-Insidern wirke OpenAI dabei oft fordernd und wenig kompromissbereit.Trotz der Differenzen besteht auf beiden Seiten Einigkeit darüber, dass es das Ziel sei, die Gespräche erfolgreich abzuschließen. Behörden in Kalifornien und Delaware prüfen derzeit, ob die geplanten Änderungen mit den geltenden Vorschriften und OpenAIs Stiftungsauftrag vereinbar sind. Das Ergebnis dieser Prüfungen könnte entscheidend für die Zukunft des Unternehmens sein - sowohl hinsichtlich weiterer Investitionen als auch eines möglichen Börsengangs.
Zusammenfassung
- Microsoft und OpenAI verhandeln über Neugestaltung ihrer Partnerschaft
- OpenAI plant Umwandlung in 'Public Benefit Corporation' für Börsengang
- Ursprüngliche Vereinbarung von 2019 wird aufgrund des Erfolgs überarbeitet
- Microsoft erwägt Verzicht auf Anteile für langfristigen Technologiezugang
- Spannungen durch OpenAIs wachsendes Eigeninteresse und Forderungen
- Behörden prüfen Vereinbarkeit der Änderungen mit OpenAIs Stiftungsauftrag
- Verhandlungsergebnis entscheidend für Investitionen und Börsengang von OpenAI
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