BSI mit Sicherheitswarnung zu Nvidia-Treibern (Windows vGPU, Linux)
Einige Nvidia-Treiber für Linux und vGPUs haben Sicherheitslücken, die zum Teil als ernst eingestuft werden. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik jetzt hin und rät Nutzern zu einem sofortigen Update.
Jetzt gibt es auch eine Sicherheitswarnung zu Treibern für Nvidia-Grafikkarten. Das Risiko wird darin als "hoch" bewertet. In der Meldung des Bundesamtes heißt es dazu:
Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich der Großteil der Besitzer einer Grafikkarte von Nvidia keine Sorgen machen muss. Denn die 'normalen' Game-Ready- und Studio-Treiber unter Windows sind nicht betroffen.
Je nach Driver-Branch sind die betroffenen Versionsnummern anders. Der folgenden Tabelle kann entnommen werden, welche Versionen betroffen sind und auf welche Treiber Nutzer updaten sollten, um die Sicherheitslücke zu schließen.
Die anderen beiden Schwachstellen (CVE‑2025‑23245, CVE‑2025‑23246) betreffen vGPU-Software für Windows- und Linux-Systeme. Hier können Unbefugte auf globale oder nicht-kontrollierte Ressourcen zugreifen, was ebenfalls zu einem Denial-of-Service führen kann. Auch hier können die entsprechenden Treiber-Versionen der folgenden Tabelle entnommen werden.
Und auch für Nvidia Cloud Gaming stellt das Unternehmen neue Treiber zum Download bereit, die die Sicherheitslücken schließen.
Die neuen Treiber können Betroffene direkt auf der entsprechenden Nvidia-Webseite suchen und herunterladen.
Siehe auch:
Sicherheitswarnung zu Nvidia-Treibern
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) meldet über seinen Warn- und Informationsdienst "Bürger-CERT" immer wieder neue Schwachstellen und Sicherheitslücken sowie aktuellen Bedrohungen für IT-Systeme. Zuletzt veröffentlichte man etwa eine Warnung für Edge- und Chrome-Nutzer und empfahl Anwendern die unverzügliche Installation der neuesten Updates. Das Gleiche legte der BSI Anfang April auch Apple-Kunden nahe, die iOS, macOS und iPadOS auf ihren Geräten verwenden.Jetzt gibt es auch eine Sicherheitswarnung zu Treibern für Nvidia-Grafikkarten. Das Risiko wird darin als "hoch" bewertet. In der Meldung des Bundesamtes heißt es dazu:
In den Nvidia Grafiktreibern für Windows und Linux bestehen mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann dadurch übermäßig viele Ressourcen verbrauchen. Unter Linux kann er zudem höhere Privilegien erlangen.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich der Großteil der Besitzer einer Grafikkarte von Nvidia keine Sorgen machen muss. Denn die 'normalen' Game-Ready- und Studio-Treiber unter Windows sind nicht betroffen.
Betroffene Versionen
Wie Nvidia in seinem eigenen Security Bulletin schreibt, geht es um insgesamt drei Sicherheitslücken. CVE‑2025‑23244 betrifft dabei Linux-Systeme. Dort erlaubt es der Display-Treiber Angreifern, ausgedehnte Rechte zu erlangen, was zu Codeausführung, Denial-of-Service, Offenlegung von Informationen und Datenmanipulationen führen kann.Je nach Driver-Branch sind die betroffenen Versionsnummern anders. Der folgenden Tabelle kann entnommen werden, welche Versionen betroffen sind und auf welche Treiber Nutzer updaten sollten, um die Sicherheitslücke zu schließen.
Die anderen beiden Schwachstellen (CVE‑2025‑23245, CVE‑2025‑23246) betreffen vGPU-Software für Windows- und Linux-Systeme. Hier können Unbefugte auf globale oder nicht-kontrollierte Ressourcen zugreifen, was ebenfalls zu einem Denial-of-Service führen kann. Auch hier können die entsprechenden Treiber-Versionen der folgenden Tabelle entnommen werden.
Und auch für Nvidia Cloud Gaming stellt das Unternehmen neue Treiber zum Download bereit, die die Sicherheitslücken schließen.
Die neuen Treiber können Betroffene direkt auf der entsprechenden Nvidia-Webseite suchen und herunterladen.
Probleme anderer Treiber
Dabei ist zu hoffen, dass die neuen Versionen nicht ähnlich viele Probleme verursachen wie zuletzt die Game-Ready-Varianten für RTX-Grafikkarten unter Windows. Denn die hatten zuletzt dafür gesorgt, dass die GPUs unter Umständen heiß liefen, da die Temperatur nicht mehr korrekt erfasst werden konnte. Allerdings hat Nvidia bereits einen Hotfix für diesen Bug ausgeliefert. An dem mittlerweile entdeckten kritischen Thermal-Design-Fehler aller RTX-50-Karten kann der jedoch auch nichts ändern.
Zusammenfassung
- BSI warnt vor Sicherheitslücken in einigen Nvidia-Treibern
- Risiko wird als 'hoch' eingestuft, normale Windows-Treiber nicht betroffen
- Linux-Treiber ermöglichen Angreifern erweiterte Rechte und Codeausführung
- vGPU-Software für Windows und Linux ebenfalls von Schwachstellen betroffen
- Nvidia stellt neue Treiber-Versionen zum Download bereit
- Nutzer sollten umgehend auf die aktualisierten Treiber-Versionen updaten
- Kürzlich gab es Probleme mit Game-Ready-Treibern für RTX-Karten
Siehe auch:
- USA wollten China schwächen, doch Nvidia-Verbot sorgt für Boom
- Nvidia: Neue Exportbeschränkungen nach China kosten uns Milliarden
- Nvidia GeForce RTX 5060 (Ti): Günstigere Grafikkarten starten morgen
- Nvidia-Treiber verursachen weiterhin massive Probleme bei vielen GPUs
- Bugs & mehr: Vergeigt Nvidia auch den Laptop-Start der RTX 50-Serie?
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