Nächster Hotfix-Treiber: Nvidia behebt kritischen Bug, Ruckler & mehr
Nach erneuten Problemen bei GeForce-Grafikkarten hat Nvidia einen weiteren Hotfix-Treiber veröffentlicht. Version 576.15 behebt nicht nur das potenziell kritische Falschauslesen der GPU-Temperatur, sondern auch weitere Bugs bei den RTX-Karten wie Blackscreens.
Da die Lüftersteuerung auf diese Daten angewiesen ist, konnte dies im schlimmsten Fall zu einer Überhitzung führen. Zwar war eine tatsächliche Beschädigung der GPU eher unwahrscheinlich, Nvidia sah das Problem aber allem Anschein nach dennoch als sehr ernst an. Denn als Reaktion hat der Grafikkartenhersteller nun auf die Schnelle einen weiteren Hotfix-Treiber mit der Versionsnummer 576.15 veröffentlicht, der den Fehler adressiert.
Wie Nvidia in seinen Release Notes mitteilt, behebt der neue Hotfix-Treiber nicht nur dieses kritische Problem. Insgesamt wurden sieben Fehler korrigiert, darunter Abstürze beim Shader-Kompilieren, Schattenflimmern in Spielen und schwarze Bildschirme bei Notebooks mit RTX-50-GPUs nach dem Aufwachen aus dem Modern-Standby-Modus.
Hier ist die komplette Liste aller Fehler, die behoben wurden:
Für Nutzer, die von einem der genannten Probleme betroffen sind, ist der Hotfix dennoch eine willkommene Lösung. Alle Fehlerbehebungen werden in die nächste offizielle Treiberversion integriert, danach wird der Hotfix-Treiber entfernt. Wer also keine der beschriebenen Probleme bei seiner Grafikkarte feststellt, kann getrost auf das reguläre Update warten.
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Siehe auch:
Nvidia korrigiert Temperatur-Bug
Nvidias Treiber enthalten in letzter Zeit öfter als gewöhnlich Bugs. Daher waren in den vergangenen Wochen schon mehrere Hotfixes erschienen. Auch der jüngste reguläre Treiber für GeForce-Grafikkarten (Version 576.02) brachte ein potenziell gefährliches Problem mit sich. Denn die Temperatur der Karten wurde nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand nicht mehr korrekt erfasst.Da die Lüftersteuerung auf diese Daten angewiesen ist, konnte dies im schlimmsten Fall zu einer Überhitzung führen. Zwar war eine tatsächliche Beschädigung der GPU eher unwahrscheinlich, Nvidia sah das Problem aber allem Anschein nach dennoch als sehr ernst an. Denn als Reaktion hat der Grafikkartenhersteller nun auf die Schnelle einen weiteren Hotfix-Treiber mit der Versionsnummer 576.15 veröffentlicht, der den Fehler adressiert.
Auch ältere Modelle betroffen
Das Temperatur-Problem betrifft dabei nicht nur die neuesten RTX-50-Karten, sondern auch ältere Modelle der RTX-30- und RTX-40-Serien. Überwachungstools wie MSI Afterburner oder FanControl zeigten nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand statische Temperaturwerte an, unabhängig von der tatsächlichen thermischen Belastung der Grafikkarte. Dies verhinderte eine angemessene Anpassung der Lüftergeschwindigkeit, was besonders bei rechenintensiven Anwendungen wie Spielen oder Rendering-Aufgaben problematisch sein konnte.Wie Nvidia in seinen Release Notes mitteilt, behebt der neue Hotfix-Treiber nicht nur dieses kritische Problem. Insgesamt wurden sieben Fehler korrigiert, darunter Abstürze beim Shader-Kompilieren, Schattenflimmern in Spielen und schwarze Bildschirme bei Notebooks mit RTX-50-GPUs nach dem Aufwachen aus dem Modern-Standby-Modus.
Hier ist die komplette Liste aller Fehler, die behoben wurden:
- [RTX 50-Serie] Einige Spiele können nach der Aktualisierung auf Game Ready Driver 576.02 Schattenflimmern/Unterbrechungen zeigen [5231537]
- Lumion 2024 stürzt auf Grafikkarten der GeForce RTX 50-Serie ab, wenn der Rendermodus aufgerufen wird [5232345]
- GPU-Überwachungsdienstprogramme melden die GPU-Temperatur möglicherweise nicht mehr, nachdem der PC aus dem Ruhezustand erwacht ist [5231307]
- [RTX 50-Serie] Einige Spiele können beim Kompilieren von Shadern nach der Aktualisierung auf Game Ready Driver 576.02 abstürzen [5230492]
- [GeForce RTX 50-Serie Notebooks] Aufwachen aus dem Modern Standby kann zu einem schwarzen Bildschirm führen [5204385]
- [RTX 50-Serie] SteamVR zeigt möglicherweise zufällige V-SYNC-Mikrostotterer an, wenn mehrere Bildschirme verwendet werden [5152246]
- [RTX 50-Serie] Niedrigere GPU-Taktraten im Leerlauf nach der Aktualisierung auf Game Ready Driver 576.02 [5232414]
Hotfix als Übergangslösung
Der Hotfix-Treiber wird laut Nvidia nur über die Customer-Care-Supportseite und nicht über den regulären Treiber-Download-Kanal bereitgestellt. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es sich um eine Betaversion handelt, die eine verkürzte Qualitätssicherung durchlaufen hat. "Die sicherste Option ist es, auf den nächsten WHQL-zertifizierten Treiber zu warten", erklärt Nvidia auf seiner Support-Seite.Für Nutzer, die von einem der genannten Probleme betroffen sind, ist der Hotfix dennoch eine willkommene Lösung. Alle Fehlerbehebungen werden in die nächste offizielle Treiberversion integriert, danach wird der Hotfix-Treiber entfernt. Wer also keine der beschriebenen Probleme bei seiner Grafikkarte feststellt, kann getrost auf das reguläre Update warten.
Habt ihr Probleme mit euren Nvidia-Grafikkarten nach dem letzten Treiberupdate bemerkt? Oder läuft bei euch alles reibungslos? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Nvidia veröffentlicht Hotfix-Treiber 576.15 für GeForce-Grafikkarten
- Behebung von Temperaturerfassungsproblemen nach dem Ruhezustand
- Betrifft RTX-30-, RTX-40- und RTX-50-Serien-Grafikkarten
- Insgesamt sieben Fehler wurden korrigiert, darunter Abstürze und Blackscreens
- Der Hotfix-Treiber ist eine Betaversion mit verkürzter Qualitätssicherung
- Nur über die Customer-Care-Supportseite von Nvidia erhältlich
- Fehlerbehebungen werden in die nächste offizielle Treiberversion integriert
Siehe auch:
- Nvidia: Neue Exportbeschränkungen nach China kosten uns Milliarden
- Nvidia GeForce RTX 5060 (Ti): Günstigere Grafikkarten starten morgen
- Bugs & mehr: Vergeigt Nvidia auch den Laptop-Start der RTX 50-Serie?
- Zocken mit KI: Nvidia-Assistent soll uns zu besseren Spielern machen
- Ex-Intel-CEO: Nvidias Erfolg war "Glück" - GPUs "10.000-mal zu teuer"
Thema:
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