Intel: Neuer CEO will offenbar bald zehntausende Stellen streichen
Unter dem neuen Konzernchef Lip-Bu Tan beginnt bei Intel der Kahlschlag. Laut einem US-Medienbericht will der Prozessorhersteller in dieser Woche einen gigantischen Stellenabbau ankündigen, bei dem rund ein Fünftel aller Mitarbeiter ihren Job verlieren dürften.
Tan soll mit den Kündigungen das Ziel verfolgen, "überflüssige" Stellen im Management zu streichen, um wieder eine durch "Engineering" getriebene Unternehmenskultur zu schaffen. Der neue Intel-CEO hatte seinen Posten erst vor rund einem Monat übernommen, nachdem der langjährige und zuletzt wieder an die Spitze des Chipherstellers zurückgekehrte Pat Gelsinger seinen Hut genommen hatte.
Intel wird morgen seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 vermelden, wobei der neue Konzernchef dann die Gelegenheit haben dürfte, seine Pläne genauer zu präsentieren. Der Chipgigant steckt seit Jahren in der Krise und versucht mit großem finanziellem Aufwand, einen Umbau zum Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte externer Anbieter zu bewerkstelligen.
Mittlerweile wurde der Bau mehrerer neuer Intel-Werke aufgrund der finanziellen Probleme des Unternehmens auf Eis gelegt. Gleichzeitig gibt es immer wieder Hinweise, laut denen Intel oder Teile des Konzerns verkauft werden könnten. Auch von einem Joint-Venture mit Intels größtem Konkurrenten unter den Vertragsfertigern, dem taiwanischen Marktführer TSMC, steht im Raum.
Siehe auch:
Über 20 Prozent der Intel-Mitarbeiter sollen gehen
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg will Intel in den nächsten Tagen eine Vielzahl von Stellenstreichungen ankündigen. Angeblich müssen mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter damit rechnen, dass sie ihren Job verlieren. Das Unternehmen will sich damit angeblich verschlanken, um so wieder agiler zu werden.Tan soll mit den Kündigungen das Ziel verfolgen, "überflüssige" Stellen im Management zu streichen, um wieder eine durch "Engineering" getriebene Unternehmenskultur zu schaffen. Der neue Intel-CEO hatte seinen Posten erst vor rund einem Monat übernommen, nachdem der langjährige und zuletzt wieder an die Spitze des Chipherstellers zurückgekehrte Pat Gelsinger seinen Hut genommen hatte.
Erst im August mussten 15.000 Mitarbeiter gehen
Intel hatte erst im August 2024 im großen Stil Stellen gestrichen. Damals mussten etwa 15.000 Mitarbeiter gehen. In seinem letzten Geschäftsbericht hatte Intel 108.900 Mitarbeiter angegeben - vor den Entlassungen im Sommer letzten Jahres waren es noch fast 125.000 Mitarbeiter. Mit der neuen Entlassungswelle dürfte die Zahl der Mitarbeiter unter 87.000 fallen.Intel wird morgen seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 vermelden, wobei der neue Konzernchef dann die Gelegenheit haben dürfte, seine Pläne genauer zu präsentieren. Der Chipgigant steckt seit Jahren in der Krise und versucht mit großem finanziellem Aufwand, einen Umbau zum Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte externer Anbieter zu bewerkstelligen.
Mittlerweile wurde der Bau mehrerer neuer Intel-Werke aufgrund der finanziellen Probleme des Unternehmens auf Eis gelegt. Gleichzeitig gibt es immer wieder Hinweise, laut denen Intel oder Teile des Konzerns verkauft werden könnten. Auch von einem Joint-Venture mit Intels größtem Konkurrenten unter den Vertragsfertigern, dem taiwanischen Marktführer TSMC, steht im Raum.
Zusammenfassung
- Intel plant massive Entlassungen: Rund 20 Prozent der Belegschaft betroffen
- Neuer CEO Lip-Bu Tan will überflüssige Managementstellen streichen
- Ziel: Rückkehr zu einer von 'Engineering' getriebenen Unternehmenskultur
- Mitarbeiterzahl könnte nach Entlassungswelle unter 87.000 fallen
- Intel versucht Umbau zum Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte
- Finanzielle Probleme: Bau neuer Werke auf Eis gelegt
- Gerüchte über möglichen Verkauf oder Joint Venture mit TSMC kursieren
Siehe auch:
- Intel wechselt schon wieder den Sockel - nach nur einer CPU-Generation
- Milliarden für die leere Kasse: Intel verkauft ersten großen Konzernteil
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- TSMC soll bei Intel einsteigen: Joint-Venture bei Chipfertigung geplant
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