Einen privaten Satelliten besitzen? Das kostet das Black Star 1000-Paket
Ein eigener Satellit - nicht gemietet, nicht geteilt, sondern exklusiv im Besitz - ist jetzt für 5,5 Millionen US-Dollar zu haben. Im Preis enthalten: Start ins All, Bodenstation zur Steuerung und Hightech-Hardware für die eigene Erd-Beobachtung.
Zur Ausstattung an Bord gehört unter anderem ein kleines Rechenzentrum mit Nvidia-Grafikprozessoren, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz Daten verarbeiten soll. Wie TechXplorer berichtet, sind ein Kamera-System zur Erdbeobachtung und ein Teleskopsystem für den Blick ins All verbaut. Dazu kommt ein Kryptowährungs-Wallet für sichere Lagerung und Transaktionen unabhängig von fremder Hardware.
Außerdem können Kunden statt einer erdnahen Umlaufbahn auch eine geostationäre Position wählen: Dabei bleibt der Satellit fest über einem Punkt am Äquator stehen - allerdings in rund 36.000 Kilometern Höhe, was einen deutlich aufwendigeren Start bedeutet. Auch die Anbindung an ein Flugzeug zur Kommunikation während des Flugs ist optional.
Das ist im "Black Star 1000"-Paket enthalten:
Siehe auch:
Eigener Satellit für 5,5 Mio. Dollar: Was steckt drin?
Der "Black Star 1000" ist ein rund 5,5 Millionen Dollar teures Komplettpaket für den privaten Besitz eines eigenen Satelliten. Käufer erhalten neben dem Gerät - etwa so groß wie ein kleiner Kühlschrank - den Raketenstart in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) sowie ein Steuerzentrum am Boden. In dieser Umlaufbahn umkreist der Satellit die Erde mehrmals täglich.Zur Ausstattung an Bord gehört unter anderem ein kleines Rechenzentrum mit Nvidia-Grafikprozessoren, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz Daten verarbeiten soll. Wie TechXplorer berichtet, sind ein Kamera-System zur Erdbeobachtung und ein Teleskopsystem für den Blick ins All verbaut. Dazu kommt ein Kryptowährungs-Wallet für sichere Lagerung und Transaktionen unabhängig von fremder Hardware.
So soll der Las Vegas Spaceport von United Spaceports Corp. aussehen
United Spaceports ist stolz darauf, den weltweit ersten wirklich privaten Satelliten anzubietenDie "Satellitenkommunikation mit militärischer Verschlüsselungssicherheit" erfolgt über zwei getrennte Funkfrequenzen: Das X-Band dient für den Empfang und Versand größerer Datenmengen, während das S-Band für Steuerung und Kontrolle genutzt wird. Black Star 1000 basiert auf einer modularen Architektur, die eine Hardware-Erweiterung nach Kundenwunsch erlaubt.
Außerdem können Kunden statt einer erdnahen Umlaufbahn auch eine geostationäre Position wählen: Dabei bleibt der Satellit fest über einem Punkt am Äquator stehen - allerdings in rund 36.000 Kilometern Höhe, was einen deutlich aufwendigeren Start bedeutet. Auch die Anbindung an ein Flugzeug zur Kommunikation während des Flugs ist optional.
Das ist im "Black Star 1000"-Paket enthalten:
- Integriertes Rechenzentrum mit KI-Unterstützung und Nvidia-Hardware
- Wallet zur sicheren Aufbewahrung von Kryptowährungen
- Fernsteuerbare Kamera für Erdbeobachtung in hoher Auflösung
- Teleskop zur Beobachtung des Weltraums
- Verschlüsselte Satellitenkommunikation auf militärischem Sicherheitsniveau
- X-Band-Downlink für leistungsstarke Datenübertragung
- S-Band-Funkverbindung zur Steuerung und Kontrolle des Satelliten
- Rund-um-die-Uhr erreichbarer technischer Support
- Solarmodule zur autarken Energieversorgung im Orbit
- Eigene Bodenstation zur Satellitensteuerung
- Start in eine niedrige Erdumlaufbahn (LEO) mit einer SpaceX-Rakete
- Modularer Aufbau für spätere Hardware-Erweiterungen
Neue Sicherheit
Hinter dem Projekt steht die Firma United Spaceports Corp., die künftig auch den Las Vegas Spaceport betreiben will. Geschäftsführer Rob Lauer sieht in privatem Satellitenbesitz eine neue Form digitaler Selbstbestimmung durch den Besitz der nötigen Hardware. "Es ist nie wirklich sicher, wenn man es nicht selbst besitzt." Das Unternehmen nimmt bereits Anzahlungen entgegen - erste Starts sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre erfolgen.
Zusammenfassung
- 'Black Star 1000' bietet Privatpersonen eigenen Satelliten für 5,5 Mio $
- Komplettpaket umfasst Satellit, Raketenstart und Bodenstation
- Ausstattung: KI-Rechenzentrum, Kameras, Krypto-Wallet und Solarzellen
- Kommunikation über X-Band für Daten und S-Band für Kontrolle
- Erweiterungen wie geostationäre Position oder Flugzeuganbindung möglich
- United Spaceports Corp plant erste Starts in den nächsten zwei Jahren
- Firma sieht privaten Satellitenbesitz als neue Form digitaler Souveränität
Siehe auch:
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