Nach zwei Jahren Entwicklungszeit:
AmigaOS 3.2.3 ist jetzt da
Legendäre Betriebssysteme scheinen eine eingebaute Unsterblichkeit zu besitzen. So hat nun auch das betagte AmigaOS ein weiteres Update bekommen, mit dem neben Bugfixes sogar verschiedene neue Funktionen hinzugekommen sind.
AmigaOS 3.0 wurde 1992 zusammen mit dem Amiga 1200 von Commodore vorgestellt, gefolgt von der Version 3.1 im Jahr 1993. Nach dem Untergang Commodores 1994 übernahmen verschiedene Unternehmen und Entwickler die Pflege des Systems - meist inoffiziell und fragmentiert. Erst 2018 begann Hyperion mit der strukturierten Weiterentwicklung und veröffentlichte AmigaOS 3.1.4, das später in der 3.2-Linie mündete.
Die neue Version 3.2.3 bringt neben Bugfixes auch technische Neuerungen mit: Die ReAction-Bibliothek - ein objektorientiertes Toolkit für die Benutzeroberfläche - wurde umfassend überarbeitet. Der integrierte Texteditor erlaubt nun benutzerdefinierte Menüs mit Makros, auch 12 KB an Chip-RAM, die zuvor reserviert waren, sind nun freigegeben. Zudem wurde eine neue Kickstart-ROM-Version 3.2.3 bereitgestellt, die die Kompatibilität und Leistung verbessern soll.
Während PowerPC-orientierte Varianten AmigaOS 4. X, MorphOS oder AROS weiter existieren, bleibt 3. X die zentrale Anlaufstelle für Nutzer, die nahe an der ursprünglichen Plattform bleiben wollen. Die neue Version steht bestehenden Besitzern von AmigaOS 3.2 kostenlos zur Verfügung. Wer neu einsteigen will, kann das System bei Händlern wie Retrobuddys erwerben - idealerweise in Kombination mit dem neuen 3.2.3-ROM.
Siehe auch:
Neue Features sind dabei
Das belgische Unternehmen Hyperion Entertainment, bei dem die Rechte an dem Amiga-Betriebssystem liegen, hat inzwischen die Version 3.2.3 veröffentlicht. Dieses dritte Update der 3.2-Reihe bringt über 50 Fehlerbehebungen und Verbesserungen mit sich. Dies ist das Ergebnis zweijähriger Arbeit an einem Betriebssystem, das ursprünglich in den frühen 1990er-Jahren entstand.AmigaOS 3.0 wurde 1992 zusammen mit dem Amiga 1200 von Commodore vorgestellt, gefolgt von der Version 3.1 im Jahr 1993. Nach dem Untergang Commodores 1994 übernahmen verschiedene Unternehmen und Entwickler die Pflege des Systems - meist inoffiziell und fragmentiert. Erst 2018 begann Hyperion mit der strukturierten Weiterentwicklung und veröffentlichte AmigaOS 3.1.4, das später in der 3.2-Linie mündete.
Die neue Version 3.2.3 bringt neben Bugfixes auch technische Neuerungen mit: Die ReAction-Bibliothek - ein objektorientiertes Toolkit für die Benutzeroberfläche - wurde umfassend überarbeitet. Der integrierte Texteditor erlaubt nun benutzerdefinierte Menüs mit Makros, auch 12 KB an Chip-RAM, die zuvor reserviert waren, sind nun freigegeben. Zudem wurde eine neue Kickstart-ROM-Version 3.2.3 bereitgestellt, die die Kompatibilität und Leistung verbessern soll.
Support für ARM-Kits
Wichtig ist beim neuen Release auch die Unterstützung für moderne Hardwarelösungen: So läuft AmigaOS 3.2.3 nicht nur auf klassischen Amigas mit 680x0-Prozessoren, sondern auch auf Systemen mit ARM-basierten Beschleunigern wie dem PiStorm. Damit spricht Hyperion sowohl Retro-Fans als auch moderne Bastler an.Während PowerPC-orientierte Varianten AmigaOS 4. X, MorphOS oder AROS weiter existieren, bleibt 3. X die zentrale Anlaufstelle für Nutzer, die nahe an der ursprünglichen Plattform bleiben wollen. Die neue Version steht bestehenden Besitzern von AmigaOS 3.2 kostenlos zur Verfügung. Wer neu einsteigen will, kann das System bei Händlern wie Retrobuddys erwerben - idealerweise in Kombination mit dem neuen 3.2.3-ROM.
Zusammenfassung
- AmigaOS 3.2.3 nach zweijähriger Entwicklung von Hyperion veröffentlicht
- Über 50 Fehlerbehebungen und Verbesserungen im neuen Update enthalten
- ReAction-Bibliothek überarbeitet, Texteditor mit benutzerdefinierten Menüs
- Neue Kickstart-ROM-Version 3.2.3 für verbesserte Kompatibilität
- Unterstützung für moderne Hardware wie ARM-basierte Beschleuniger
- Kostenlos für bestehende AmigaOS 3.2-Nutzer, sonst käuflich erhältlich
- AmigaOS 3. X bleibt zentrale Anlaufstelle für ursprüngliche Plattform-Fans
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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