Die "gestrandeten" Starliner-Astronauten fliegen endlich heim
Nach zehn Monaten im All kehren Butch Wilmore und Suni Williams diese Woche endlich zur Erde zurück. Ihre Langzeitmission auf der ISS war ungeplant, denn die beiden kamen an Bord der Boeing-Pannenkapsel Starliner auf die Raumstation.
Eigentlich sollten die beiden im Juni 2024 nur für etwa zehn Tage zur ISS fliegen, um Boeings Starliner-Raumschiff auf seiner ersten bemannten Testmission zu erproben. Doch technische Probleme am Antriebssystem des Starliner machten eine sofortige Rückkehr unmöglich. Die NASA entschied, das Raumschiff unbemannt zur Erde zurückzuschicken und die Astronauten vorerst auf der ISS zu belassen.
Laut der NASA nutzte die US-Raumfahrtbehörde die unvorhergesehene Situation, um wertvolle Daten über Langzeitaufenthalte im All zu sammeln. Astronauten sind während längerer Weltraummissionen verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören physiologische Veränderungen durch die Schwerelosigkeit sowie eine erhöhte Strahlenbelastung.
Um den negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken, absolvierten Wilmore und Williams täglich ein zweistündiges Trainingsprogramm. Spezielle Fitnessgeräte an Bord der ISS helfen dabei, dem Muskel- und Knochenschwund vorzubeugen. Regelmäßige medizinische Untersuchungen durch Flugärzte stellten sicher, dass die Gesundheit der Astronauten kontinuierlich überwacht wurde.
Die Rückkehr zur Erde erfolgt nun an Bord einer SpaceX-Dragon-Kapsel, die am vergangenen Wochenende bereits erfolgreich an der ISS angedockt hat. Gemeinsam mit zwei weiteren Raumfahrern sollen die beiden ihren unfreiwilligen Langzeitaufenthalt am Dienstagabend vor der Küste Floridas im Meer landen. Die NASA wird den gesamten Vorgang live übertragen: Das Abdocken soll nach derzeitigem Zeitplan um 06:05 unserer Zeit erfolgen, die Deorbit-Zündung beginnt um 22:11 Uhr, zum Splashdown kommt es dann 46 Minuten später.
Siehe auch:
Ungeplante Verlängerung im All
Was als kurze Testmission geplant war, entwickelte sich zu einem unfreiwilligen Langzeitaufenthalt: Die NASA-Astronauten Butch Wilmore und Suni William verbrachten fast zehn Monate auf der Internationalen Raumstation ISS. Nun steht ihre lang ersehnte Rückkehr zur Erde unmittelbar bevor, sie sollten noch diese Woche wieder festen Boden unter den Füßen haben.Eigentlich sollten die beiden im Juni 2024 nur für etwa zehn Tage zur ISS fliegen, um Boeings Starliner-Raumschiff auf seiner ersten bemannten Testmission zu erproben. Doch technische Probleme am Antriebssystem des Starliner machten eine sofortige Rückkehr unmöglich. Die NASA entschied, das Raumschiff unbemannt zur Erde zurückzuschicken und die Astronauten vorerst auf der ISS zu belassen.
Laut der NASA nutzte die US-Raumfahrtbehörde die unvorhergesehene Situation, um wertvolle Daten über Langzeitaufenthalte im All zu sammeln. Astronauten sind während längerer Weltraummissionen verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören physiologische Veränderungen durch die Schwerelosigkeit sowie eine erhöhte Strahlenbelastung.
NASA zeigt die Highlights des Starliner-Andockmanövers
Um den negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit entgegenzuwirken, absolvierten Wilmore und Williams täglich ein zweistündiges Trainingsprogramm. Spezielle Fitnessgeräte an Bord der ISS helfen dabei, dem Muskel- und Knochenschwund vorzubeugen. Regelmäßige medizinische Untersuchungen durch Flugärzte stellten sicher, dass die Gesundheit der Astronauten kontinuierlich überwacht wurde.
Rekorde und Rückkehr
Obwohl der Aufenthalt von Wilmore und Williams deutlich länger als geplant ausfiel, blieben sie weit von Rekordmarken entfernt. Den Rekord für den längsten ununterbrochenen Aufenthalt im All hält der russische Kosmonaut Waleri Poljakow mit 437 Tagen. Doch auch ohne Rekord hat die Mission wertvolle Erkenntnisse für künftige Langzeitaufenthalte im All geliefert.Die Rückkehr zur Erde erfolgt nun an Bord einer SpaceX-Dragon-Kapsel, die am vergangenen Wochenende bereits erfolgreich an der ISS angedockt hat. Gemeinsam mit zwei weiteren Raumfahrern sollen die beiden ihren unfreiwilligen Langzeitaufenthalt am Dienstagabend vor der Küste Floridas im Meer landen. Die NASA wird den gesamten Vorgang live übertragen: Das Abdocken soll nach derzeitigem Zeitplan um 06:05 unserer Zeit erfolgen, die Deorbit-Zündung beginnt um 22:11 Uhr, zum Splashdown kommt es dann 46 Minuten später.
Zusammenfassung
- NASA-Astronauten kehren nach zehnmonatigem ISS-Aufenthalt zurück
- Geplante kurze Testmission wurde zu unfreiwilligem Langzeitaufenthalt
- Technische Probleme am Starliner verhinderten sofortige Rückkehr
- NASA nutzte die Situation für Forschung zu Langzeitaufenthalten im All
- Tägliches Training half gegen negative Auswirkungen der Schwerelosigkeit
- Rückkehr erfolgt mit SpaceX Dragon-Kapsel am 19. März 2025
- Landung vor der Küste Floridas wird von NASA live übertragen
Siehe auch:
- So groß sind Boeings Verluste durch den Desaster-Flug von Starliner
- Bizarrer Tweet: Musk macht Rückkehr der Starliner-Crew zum Politikum
- NASA-Pläne: Ende des Weltraumaufenthalts für Starliner-Crew in Sicht
- Starliner-Crew sitzt noch länger auf Internationaler Raumstation fest
- Kosmische Geldverbrennung: Boeings Starliner-Verlust jetzt bei 1,8 Mrd.
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