WHO mahnt: Gefahr für Hörschäden bei Gamern besonders hoch
Gamer haben ein doppelt so hohes Risiko für bestimmte Hörverluste im Vergleich zu Nichtspielern. Die WHO hat deshalb jetzt neue Sicherheitsstandards vorgestellt, um Hörschäden durch Videospiele zu reduzieren. Doch wie realitätsnah sind die Vorschläge?
Ähnliches gilt für Entwicklerstudios. Sie sollen Spieler während des Spiels auf Risiken hinweisen. Zudem sollten Gamer die Möglichkeit haben, bestimmte Geräusche innerhalb des Spiels separat herunterzuregeln. Und auch hier wird eine automatische Anpassung der Lautstärke empfohlen, wenn das Ausgabegerät geändert wird.
Da es sich aber nur um Empfehlungen handelt, sind Hersteller und Entwickler nicht verpflichtet, die neuen Standards auch tatsächlich umzusetzen. Zudem ist natürlich jeder Spieler selbst für die Lautstärke verantwortlich, mit der er oder sie Videospiele spielt. Die Absicht hinter den Richtlinien ist jedoch auch der Schutz von Minderjährigen und die generelle Aufklärung bzw. eine Sensibilisierung für das Thema. Was der jetzige Vorstoß der WHO für konkrete Auswirkungen haben wird, bleibt abzuwarten.
Was haltet ihr von den neuen WHO-Empfehlungen? Seht ihr die Entwickler und Hersteller in der Pflicht? Oder ist jeder Gamer selbst verantwortlich? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
'Zocken' als Volkssport
Videospiele sind schon länger ein weitverbreitetes Hobby. Die Industrie hat mit ihren Umsätzen andere Unterhaltungsbranchen wie Musik oder Film mittlerweile deutlich hinter sich gelassen. Plattformen wie Steam verzeichnen immer neue Nutzerrekorde. Wie die WHO jetzt mitteilt, sind die weltweit etwa drei Milliarden Spieler aber besonders gefährdet, wenn es um ihre Gesundheit geht.Hörschäden durch Videospiele
Denn aktuelle Untersuchungen belegen, dass Jugendliche, die regelmäßig Videospiele spielen, ein doppelt so hohes Risiko haben, ihre Hörfähigkeit im Hochfrequenzbereich einzubüßen, verglichen mit Gleichaltrigen, die nicht spielen. Auch die Gefahr, einen Tinnitus zu entwickeln, steigt. Insgesamt sind eine Milliarde Menschen gefährdet. Deshalb hat die WHO anlässlich des Welttags des Hörens am heutigen 3. März neue Standards vorgestellt, die Gamer besser schützen sollen.WHO mit Leitlinien für sicheres Gaming
Die Vorschläge richten sich dabei sowohl an Hersteller von Ausgabegeräten, als auch an Videospielentwickler. So sollen Kopfhörer etwa die Lautstärke überwachen und Nutzer ab einem bestimmten Pegel individuell vor Risiken warnen. Auch sollen sie mit Sicherungssystemen ausgestattet werden, die zu laute Töne dämpfen oder die Lautstärke beim Wechsel auf eine andere Ausgabequelle wie Lautsprecher automatisch anpassen.Ähnliches gilt für Entwicklerstudios. Sie sollen Spieler während des Spiels auf Risiken hinweisen. Zudem sollten Gamer die Möglichkeit haben, bestimmte Geräusche innerhalb des Spiels separat herunterzuregeln. Und auch hier wird eine automatische Anpassung der Lautstärke empfohlen, wenn das Ausgabegerät geändert wird.
Frage der Verantwortlichkeit
Einige dieser Empfehlungen werden bereits umgesetzt. So ist es in vielen Videospielen schon länger möglich, die Lautstärke verschiedener Geräusche separat anzupassen. Gamer dürften allerdings nicht begeistert reagieren, wenn ihnen Warnhinweise während des Spielens angezeigt werden. Wollen Entwickler die Empfehlungen der WHO also umzusetzen, wird die Herausforderung darin bestehen, das Spielerlebnis dadurch nicht zu beeinträchtigen.Da es sich aber nur um Empfehlungen handelt, sind Hersteller und Entwickler nicht verpflichtet, die neuen Standards auch tatsächlich umzusetzen. Zudem ist natürlich jeder Spieler selbst für die Lautstärke verantwortlich, mit der er oder sie Videospiele spielt. Die Absicht hinter den Richtlinien ist jedoch auch der Schutz von Minderjährigen und die generelle Aufklärung bzw. eine Sensibilisierung für das Thema. Was der jetzige Vorstoß der WHO für konkrete Auswirkungen haben wird, bleibt abzuwarten.
Was haltet ihr von den neuen WHO-Empfehlungen? Seht ihr die Entwickler und Hersteller in der Pflicht? Oder ist jeder Gamer selbst verantwortlich? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- WHO warnt vor erhöhtem Risiko für Hörschäden bei Videospielern
- Doppelt so hohes Risiko für Hochfrequenz-Hörverlust bei Jugendlichen
- Neue WHO-Standards sollen Gamer besser vor Hörschäden schützen
- Empfehlungen für Kopfhörer: Lautstärkeüberwachung und Warnhinweise
- Spieleentwickler sollen Warnungen und separate Lautstärkeregelung anbieten
- Herausforderung: Umsetzung der Empfehlungen, ohne das Spielerlebnis zu stören
- Standards sind nicht verpflichtend, sollen für das Thema sensibilisieren
Siehe auch:
- Gothic Remake: Fans dürfen endlich selbst spielen - Demo steht bereit
- Xbox Game Pass: Abo erhält 3 hochkarätige neue Spiele im Februar 2025
- Muse: Microsoft zeigt KI, die Spiele in Echtzeit entwickeln kann
- Nintendo stellt Goldpunkte ein: Treue Spieler werden nicht mehr belohnt
- Hogwarts Legacy 2 und DLCs: Neue Harry-Potter-Spiele sind in Arbeit
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen