Wir bieten Sicherheit! - Intel schießt scharf gegen AMD und Nvidia
Intel kommt nicht so recht aus der Flaute heraus. Jetzt versucht das Unternehmen einen neuen Ansatz, die Konkurrenz abzuwerten: Der Halbleiterkonzern stellt heraus, wie viel sicherer die eigenen Produkte im Vergleich zu AMD oder Nvidia seien.
Der Bericht beginnt mit einer positiven Darstellung der eigenen Sicherheitsstrategie. Das Unternehmen hebt hier hervor, dass sein internes Sicherheitsteam 96 Prozent der neuen Schwachstellen selbst entdeckt habe. Zudem seien sämtliche Hardware-Probleme innerhalb des Unternehmens gefunden worden.
Dem gegenüber stünde AMD mit 4,4-mal mehr Firmware-Sicherheitslücken in seiner "Hardware Root-of-Trust"-Technologie sowie 1,8-mal mehr Schwachstellen in seinen vertraulichen Computing-Technologien. Als besonders bewertet Intel die Tatsache, dass AMD nur 57 Prozent der gemeldeten Plattform-Sicherheitslücken selbst entdeckt habe. Die restlichen 43 Prozent seien von externen Forschern oder der Öffentlichkeit aufgedeckt worden. Zudem gibt es laut des Berichts aktuell 78 ungelöste Schwachstellen bei AMD, für die keine Behebung geplant ist.
Dennoch steht Intel selbst nicht kritikfrei da. Im Oktober 2024 hatte China dem Unternehmen gravierende Sicherheitsmängel vorgeworfen. Intels Behauptungen sollten daher mit Vorsicht zu genossen werden - auch wenn die reinen Fakten durchaus nachvollziehbar sind.
Siehe auch:
Weniger Schwachstellen, mehr Patches
In seinem jüngsten Sicherheitsbericht hat Intel ungewohnt scharfe Kritik an seinen Hauptkonkurrenten AMD und Nvidia geäußert. Demnach habe AMD beispielsweise mehr als viermal so viele Firmware-Sicherheitslücken, während Nvidia 80 Prozent mehr sicherheitsrelevante Schwachstellen bei GPUs aufweist.Der Bericht beginnt mit einer positiven Darstellung der eigenen Sicherheitsstrategie. Das Unternehmen hebt hier hervor, dass sein internes Sicherheitsteam 96 Prozent der neuen Schwachstellen selbst entdeckt habe. Zudem seien sämtliche Hardware-Probleme innerhalb des Unternehmens gefunden worden.
Dem gegenüber stünde AMD mit 4,4-mal mehr Firmware-Sicherheitslücken in seiner "Hardware Root-of-Trust"-Technologie sowie 1,8-mal mehr Schwachstellen in seinen vertraulichen Computing-Technologien. Als besonders bewertet Intel die Tatsache, dass AMD nur 57 Prozent der gemeldeten Plattform-Sicherheitslücken selbst entdeckt habe. Die restlichen 43 Prozent seien von externen Forschern oder der Öffentlichkeit aufgedeckt worden. Zudem gibt es laut des Berichts aktuell 78 ungelöste Schwachstellen bei AMD, für die keine Behebung geplant ist.
Nicht unabhängig
Auch Nvidia gerät in die Schusslinie. Intel wirft dem Unternehmen vor, dass alle 18 gemeldeten Sicherheitslücken bei Nvidia-GPUs als "hochgradig kritisch" eingestuft seien. 13 dieser Schwachstellen sollen potenziell dazu führen, dass Angreifer schadhaften Code auf betroffenen Geräten ausführen können. Intel selbst gibt an, dass es lediglich zehn Sicherheitsprobleme bei seinen GPUs gab, von denen als kritisch nur eine gilt.Dennoch steht Intel selbst nicht kritikfrei da. Im Oktober 2024 hatte China dem Unternehmen gravierende Sicherheitsmängel vorgeworfen. Intels Behauptungen sollten daher mit Vorsicht zu genossen werden - auch wenn die reinen Fakten durchaus nachvollziehbar sind.
Zusammenfassung
- Intel kritisiert in einem Sicherheitsbericht AMD und Nvidia scharf
- AMD hat laut Intel 4,4-mal mehr Firmware-Sicherheitslücken
- Nvidia soll 80 Prozent mehr Schwachstellen bei GPUs aufweisen
- Intel betont, dass 96 Prozent der Schwachstellen intern entdeckt wurden
- 78 ungelöste Sicherheitsprobleme bei AMD laut Intels Bericht
- Alle 18 gemeldeten GPU-Schwachstellen bei Nvidia hochgradig kritisch
- Intels Behauptungen sollten trotz nachvollziehbarer Fakten vorsichtig bewertet werden
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