'Elon-Bot': Musk lässt US-Technikbehörde Chat-KI für Regierung bauen
Der Abbau von Arbeitsplätzen und letztlich auch Handlungsfähigkeit der US-Regierungsbehörden unter Federführung von Elon Musk geht weiter. Jetzt wurde bekannt, dass man dabei massiv auf den Einsatz von KI setzt. Geplant ist eine Art Regierungs-KI-Bot.
Demnach soll die für die Bereitstellung von Technologie für die diversen US-Behörden zuständige General Services Administration (GSA), die zu den ersten von Musk und seiner "Hacker-Hitlerjugend" übernommenen administrativen Stellen nach der Machtübernahme durch Trump gehörte, auf Druck des vermögendsten Mannes der Welt möglichst rasch eine sogenannte "GSAi" entwickeln.
In einer Audioaufnahme, die den Kollegen von Wired vorliegt, erklärte Thomas Shedd, der frühere Tesla-Mitarbeiter, der von der neuen Leitung der GSA zum Chef einer Abteilung namens "Technology Transformation Services" ernannt wurde und als Musk-treuer Radikaler gilt, dass man dabei sei, einen zentralisierten Ort zur KI-Analyse von Regierungsverträgen zu schaffen.
Entsprechende Bemühungen habe es schon unter der Vorgängerregierung gegeben, wird Shedd zitiert. Allerdings sei neu, dass man die Entwicklungsarbeit jetzt "in-house" und dazu noch schnell entwickle. Zuvor hatte es unter anderem Gespräche mit Google über die Verwendung von dessen KI-Chatbot Gemini für die Arbeit der US-Behörden gegeben, heißt es.
Auch außerhalb der GSA will Musk offenbar massiv auf den Einsatz von KI-Tools setzen, um die laufenden Programme und die dabei anfallenden Kosten zu prüfen. Es geht dabei primär um eine Steigerung der Kosteneffizienz. Unter anderem soll dabei auf breiter Front Microsofts GitHub Copilot verwendet werden, der bei der Entwicklung von neuen KI-Werkzeugen durch die Mitarbeiter von Musks illegaler Effizienzsteigerungs-Truppe DOGE ("Department of Government Efficiency") helfen soll.
Siehe auch:
- Elon Musk lässt einen KI-Chatbot für US-Regierungsbehörden entwickeln
- General Services Administration (GSA) soll 'GSAi' erstellen
- KI-Bot soll Produktivität steigern und Prozesse optimieren
- Ziel ist Kostenreduzierung und Abbau von Arbeitsplätzen
- Die Entwicklung erfolgt intern statt mit externen Partnern wie Google
- Einsatz von KI-Tools wie GitHub Copilot in anderen Behörden geplant
- Musks "DOGE"-Truppe treibt Effizienzsteigerung in der Regierung voran
KI statt Beamte
Musk und der offizielle US-Präsident Donald Trump wollen die US-Regierungsbehörden personell massiv verschlanken oder ganz abschaffen. Sieht man von allen rassistischen Aktionen und antidemokratischen Maßnahmen ab, geht es offiziell vor allem darum, die staatlichen Ausgaben zu senken, wobei so ziemlich jedes Mittel recht zu sein scheint. KI soll unter der neuen Trump-Regierung eine zentrale Rolle spielen, berichtet jetzt das US-Magazin Wired.Demnach soll die für die Bereitstellung von Technologie für die diversen US-Behörden zuständige General Services Administration (GSA), die zu den ersten von Musk und seiner "Hacker-Hitlerjugend" übernommenen administrativen Stellen nach der Machtübernahme durch Trump gehörte, auf Druck des vermögendsten Mannes der Welt möglichst rasch eine sogenannte "GSAi" entwickeln.
In-house-Entwicklung statt Google Gemini & Co
Dabei handelt es sich um einen "angepassten KI-Chatbot" der GSA, welcher vor allem dazu dienen soll, die Produktivität der Mitarbeiter der Behörde zu steigern. Dazu soll dieser, nennen wir es mal "Elon-Bot", auch mit Vertrags- und Beschaffungsdaten gefüttert werden, um so eine Optimierung der Prozesse und Kosten zu erreichen. Eher früher als später dürften dabei auch diverse Stellen der aktuell gut 12.000 Mitarbeiter der GSA gestrichen werden.In einer Audioaufnahme, die den Kollegen von Wired vorliegt, erklärte Thomas Shedd, der frühere Tesla-Mitarbeiter, der von der neuen Leitung der GSA zum Chef einer Abteilung namens "Technology Transformation Services" ernannt wurde und als Musk-treuer Radikaler gilt, dass man dabei sei, einen zentralisierten Ort zur KI-Analyse von Regierungsverträgen zu schaffen.
Entsprechende Bemühungen habe es schon unter der Vorgängerregierung gegeben, wird Shedd zitiert. Allerdings sei neu, dass man die Entwicklungsarbeit jetzt "in-house" und dazu noch schnell entwickle. Zuvor hatte es unter anderem Gespräche mit Google über die Verwendung von dessen KI-Chatbot Gemini für die Arbeit der US-Behörden gegeben, heißt es.
Auch außerhalb der GSA will Musk offenbar massiv auf den Einsatz von KI-Tools setzen, um die laufenden Programme und die dabei anfallenden Kosten zu prüfen. Es geht dabei primär um eine Steigerung der Kosteneffizienz. Unter anderem soll dabei auf breiter Front Microsofts GitHub Copilot verwendet werden, der bei der Entwicklung von neuen KI-Werkzeugen durch die Mitarbeiter von Musks illegaler Effizienzsteigerungs-Truppe DOGE ("Department of Government Efficiency") helfen soll.
Siehe auch:
- ChatGPT wird Superanalyst: OpenAI stellt "Deep Research" KI-Tool vor
- Microsoft attackiert Google: "Schattenkampagne" gegen Cloud-Services
- Umweltkosten der KI: So viel Wasser verbraucht eine Mail mit ChatGPT
- Klimasünder KI: So gigantisch ist der Energiebedarf von ChatGPT
- Gemini in Gmail: KI-Chatbot durchsucht jetzt euren Posteingang
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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