Garmin-Chaos: Smartwatches weltweit durch GPS-Fehler lahmgelegt

Garmin-Nutzer weltweit berichten von Problemen: Viele Smartwatches des Herstellers starten nicht mehr oder bleiben im Bootscreen hängen. Der Grund ist ein fehlerhaftes GPS-Update. Welche Modelle betroffen sind und wie sich das Problem lösen lässt, erfahrt ihr hier.
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"Blaues Dreieck" sorgt für Ärger

Garmin-Besitzer erleben derzeit eine unangenehme Überraschung. Zahlreiche Smartwatch-Modelle des Herstellers funktionieren plötzlich nicht mehr richtig. Nutzer berichten von einem blauen Dreieck (Blue-Triangle-Bug) auf dem Display beim Einschalten ihrer Uhr. Andere Geräte bleiben im Startbildschirm hängen oder starten wiederholt neu.

Das Problem tritt bei einer Vielzahl von Garmin-Modellen auf, darunter die Fenix- und Forerunner-Serien sowie die Epix-, Instinct- und Venu-Reihen. Auch einige Edge-Fahrradcomputer sind betroffen. Der Fehler zeigt sich besonders dann, wenn Nutzer GPS-basierte Funktionen wie Sportaktivitäten oder Navigation starten wollen.

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Ursache: Fehlerhafte GPS-Datei

Der Grund für die Probleme ist eine fehlerhafte GPS-Datei namens Connected Predictive Ephemeris (CPE). Diese Datei wird normalerweise alle paar Tage aktualisiert und hilft den Geräten, GPS-Signale schneller zu erfassen. Die aktuelle Version enthält jedoch einen Fehler, der die beschriebenen Probleme auslöst.

Garmin hat den Fehler inzwischen bestätigt und arbeitet an einer Lösung. Auf seiner Support-Website bietet das Unternehmen mehrere Möglichkeiten zur Behebung des Problems an:

  1. Synchronisieren der Uhr mit der Garmin Connect App
  2. Neustart durch 15-sekündiges Gedrückthalten des Einschaltknopfs
  3. Als letzte Option: Zurücksetzen auf Werkseinstellungen

Für technisch versierte Nutzer gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Sie können die fehlerhafte CPE-Datei manuell von ihrem Gerät löschen. Dazu muss die Smartwatch im Massenspeichermodus mit einem Computer verbunden und die Datei "GPE.bin" im Ordner "Garmin/RemoteSW" gelöscht werden.


Kritik an Garmins Kommunikation

Viele Nutzer zeigen sich in sozialen Medien frustriert über die Situation. Besonders die anfangs zögerliche Kommunikation von Garmin stößt auf Kritik. Der Vorfall erinnert an ein ähnliches Problem vor etwa vier Jahren, als eine fehlerhafte CPE-Datei nicht nur Garmin-Geräte, sondern auch Smartwatches anderer Hersteller wie Suunto, Polar und Wahoo betraf. Damals führte der Fehler zu ungenauen GPS-Tracks.

Für Garmin dürfte der aktuelle Vorfall Anlass sein, die Qualitätskontrolle zu überprüfen. Der bekannte Fitness-Tech-Blogger Ray Maker (DC Rainmaker) weist darauf hin, dass sowohl die Überprüfung der CPE-Dateien als auch die Robustheit der Geräte-Software verbessert werden müssen, um solche Probleme in Zukunft zu vermeiden.

Wie steht ihr zu diesem Vorfall? Seid ihr selbst von dem Garmin-Problem betroffen? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • Viele Garmin-Smartwatches starten nicht oder bleiben im Bootscreen
  • Ursache ist ein fehlerhaftes GPS-Update der CPE-Datei
  • Fenix-, Forerunner-, Epix-, Instinct- und Venu-Modelle sind betroffen
  • Garmin bietet mehrere Lösungsmöglichkeiten auf der Support-Website an
  • Manuelle Löschung der fehlerhaften CPE-Datei ist für Experten möglich
  • Nutzer kritisieren Garmins anfänglich zögerliche Kommunikation
  • Ähnliches Problem trat vor etwa vier Jahren bei mehreren Herstellern auf

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