Google gibt PebbleOS frei:
E-Ink-Smartwatches sollen zurückkehren
Die Pebble Smartwatch kehrt zurück. Dies kündigten frühere Mitglieder des einstigen Crowdfunding-Erfolgsprojekts rund um Smartwatches mit E-Paper-Displays jetzt offiziell an. Möglich wird dies, weil Google die Software der früheren Pebble-Uhren unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.
Mit der jetzt erfolgten Ankündigung, dass die Software der Pebble-Smartwatches von Google unter einer Open-Source-Lizenz frei zur Verfügung gestellt wird, soll es wieder neue Smartwatches im Stil der Pebble geben. Dazu will der frühere Pebble-Gründer und -CEO Eric Migicovsky nach eigenen Angaben ein neues Projekt starten, aus dem eine neue Pebble-ähnliche Smartwatch hervorgehen soll.
Pebble Smartwatch der ersten Generation
Google erklärte seinerseits, dass man mit der Veröffentlichung der Pebble-Software im Rahmen eines Open-Source-Projekts vor allem Unterstützung für die weiter bestehende Community rund um die früheren Pebble-Modelle bieten wolle. Tatsächlich pflegen einige Enthusiasten die alten Smartwatches mit ihren E-Ink-Bildschirmen seit der Insolvenz von Pebble weiter.
In seinem privaten Blog erklärte er, dass er seine eigenen, hohen Ansprüche erfüllen will. So müsse eine kommende Neuauflage der Pebble unter anderem ein E-Paper-Display mit Always-on-Funktion bieten, das reflexiv arbeitet, also ohne eigene Lichtquelle auch im Sonnenlicht einfach abgelesen werden kann. Auch eine sehr lange Akkulaufzeit sei Pflicht, heißt es.
Außerdem müsse die Neuauflage der Pebble wieder "hackable" sein, forderte Migicovsky, schließlich gab es einst mehr als 16.000 verschiedene Watchfaces für die verschiedenen Pebble-Smartwatches. Vorerst will Migicovsky nun mit einer kleinen Community daran arbeiten, ganz ohne externe Geldgeber eine Neuauflage der Pebble einzuführen, die seine Vorstellung erfüllt.
Was die Hardware angeht, sei er zuversichtlich, so Migicovsky. Heute gebe es in China spezialisierte Fertigungspartner, die anders als vor zehn Jahren in der Lage seien, schnell und einfach die gewünschte Hardware zu produzieren. Die große Herausforderung sei die Software, wobei Google hier mit der Bereitstellung von PebbleOS als Open-Source-Produkt bereits für eine große Erleichterung sorge, heißt es.
Siehe auch:
Pebble startete erfolgreich, scheiterte kläglich
Die Smartwatches der Pebble-Reihe waren einst der erste große Erfolg der Crowdfunding-Plattform Kickstarter und kamen ab 2012 in mehreren Generationen auf den Markt. 2016 musste das dahinter stehende Startup-Unternehmen aber Insolvenz anmelden, bevor die verbleibenden Güter an den Wearable-Spezialisten Fitbit verkauft wurden - der letztlich von Google geschluckt wurde.Mit der jetzt erfolgten Ankündigung, dass die Software der Pebble-Smartwatches von Google unter einer Open-Source-Lizenz frei zur Verfügung gestellt wird, soll es wieder neue Smartwatches im Stil der Pebble geben. Dazu will der frühere Pebble-Gründer und -CEO Eric Migicovsky nach eigenen Angaben ein neues Projekt starten, aus dem eine neue Pebble-ähnliche Smartwatch hervorgehen soll.
Pebble Smartwatch der ersten Generation
Google will vor allem Community unterstützen
Noch steckt das Vorhaben in einer sehr frühen Phase, wie Migicovsky gegenüber TechCrunch deutlich machte. Unter welchem Namen und durch welches neu zu gründende Unternehmen und mit welchen Ausstattungsmerkmalen eine neue "Pebble" auf den Markt kommen wird, ist also noch offen.Google erklärte seinerseits, dass man mit der Veröffentlichung der Pebble-Software im Rahmen eines Open-Source-Projekts vor allem Unterstützung für die weiter bestehende Community rund um die früheren Pebble-Modelle bieten wolle. Tatsächlich pflegen einige Enthusiasten die alten Smartwatches mit ihren E-Ink-Bildschirmen seit der Insolvenz von Pebble weiter.
Auch andere Anbieter könnten PebbleOS verwenden
Im Grunde öffnet die Bereitstellung der Software der Pebble-Uhren auch die Tür für andere Anbieter, die eigene Geräte damit ausrüsten könnten. Es könnten somit auch andere Firmen beginnen, Pebble-ähnliche Smartwatches mit deren Software zu vertreiben. Der frühere Pebble-Gründer Migicovsky hat unterdessen vorerst eher bescheidene Pläne.In seinem privaten Blog erklärte er, dass er seine eigenen, hohen Ansprüche erfüllen will. So müsse eine kommende Neuauflage der Pebble unter anderem ein E-Paper-Display mit Always-on-Funktion bieten, das reflexiv arbeitet, also ohne eigene Lichtquelle auch im Sonnenlicht einfach abgelesen werden kann. Auch eine sehr lange Akkulaufzeit sei Pflicht, heißt es.
Pebble-Gründer will die für ihn perfekte Uhr bauen
Ansonsten schweben Migicovsky ein simples, leicht bedienbares Interface mit ansprechendem Design und einer Reihe von Grundfunktionen wie der Zeitanzeige, Benachrichtigungsanzeige, Musiksteuerung, Alarmfunktion, Wetter, Kalender und Schlaf- bzw. Schritt-Tracking sowie die Möglichkeit zur Bedienung mit einfachen Tasten vor.Außerdem müsse die Neuauflage der Pebble wieder "hackable" sein, forderte Migicovsky, schließlich gab es einst mehr als 16.000 verschiedene Watchfaces für die verschiedenen Pebble-Smartwatches. Vorerst will Migicovsky nun mit einer kleinen Community daran arbeiten, ganz ohne externe Geldgeber eine Neuauflage der Pebble einzuführen, die seine Vorstellung erfüllt.
Was die Hardware angeht, sei er zuversichtlich, so Migicovsky. Heute gebe es in China spezialisierte Fertigungspartner, die anders als vor zehn Jahren in der Lage seien, schnell und einfach die gewünschte Hardware zu produzieren. Die große Herausforderung sei die Software, wobei Google hier mit der Bereitstellung von PebbleOS als Open-Source-Produkt bereits für eine große Erleichterung sorge, heißt es.
Zusammenfassung
- Google veröffentlicht PebbleOS als Open-Source-Software
- Pebble-Gründer plant Neuauflage der E-Ink-Smartwatch
- Neue 'Pebble' soll E-Paper-Display und lange Akkulaufzeit bieten
- Einfache Bedienung und Grundfunktionen stehen im Fokus
- Migicovsky will das Projekt zunächst ohne externe Geldgeber umsetzen
- Hardwareproduktion in China vereinfacht den Entwicklungsprozess
- Software bleibt größte Herausforderung trotz Open-Source PebbleOS
Siehe auch:
- Pebble wird wohl zerschlagen: Fitbit übernimmt nur Software & Entwickler
- Kaufen & einstampfen: Fitbit soll Wearable-Pionier Pebble übernehmen
- Neues von Pebble: Zwei Uhren & ein Mini-Fitness-Clip mit 3G & GPS
- Neuausrichtung und Massenentlassung bei Smartwatch-Pionier Pebble
- Bis zu 80 Euro billiger: Pebble senkt Preis der Smartwatch-Modelle
Thema:
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