Nvidia macht Hoffnung: Frame Generation auch für RTX 3000-Karten?
Alles dreht sich momentan um die neuen Blackwell-Grafikkarten von Nvidia. In einem Interview ließ das Unternehmen jetzt aber durchklingen, dass eine Chance besteht, dass Frame Generation in Zukunft auch mit den Modellen der RTX 3000-Serie zur Verfügung steht.
Worauf Catanzaro anspielte, ist Frame Generation - eine Technologie, die bisher den RTX-4000-Karten vorbehalten war. Mit ihrer Hilfe werden zusätzliche Bilder generiert. Auf diesem Weg können deutlich mehr Frames pro Sekunde angezeigt werden, was zu einer flüssigeren Darstellung führt.
Diese beiden Änderungen machen eine Premiere von Frame Generation auf Karten der RTX 3000-Serie vorstellbar. Ein Problem könnten vor allem die Tensor-Kerne der 3000-Serie sein. Denn auch die sind deutlich schwächer als die der 4000er- und 5000er-Karten.
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Neue Technologie bald auf alten Karten?
Direkt nach der Vorstellung der neuen RTX 5000-Serie gab es die für viele Kunden die enttäuschende Nachricht, dass Nvidia die Produktion seiner vorangegangenen Grafikkarten-Generation praktisch komplett einstellt. Doch jetzt hat Bryan Catanzaro, Nvidias VP of Applied Deep Learning Research in einem Interview durchklingen lassen, dass man ältere GeForce-Karten nicht aufs Abstellgleis schieben will. In Zukunft könnten sogar Exemplare der 3000-Serie von neuen Technologien profitieren.Worauf Catanzaro anspielte, ist Frame Generation - eine Technologie, die bisher den RTX-4000-Karten vorbehalten war. Mit ihrer Hilfe werden zusätzliche Bilder generiert. Auf diesem Weg können deutlich mehr Frames pro Sekunde angezeigt werden, was zu einer flüssigeren Darstellung führt.
Veränderte Voraussetzungen
Bei DLSS3-Frame-Generation nutzte Nvidia dafür sogenannte Optical Flow Hardware-Beschleuniger, von denen die GPUs der RTX 4000-Serie im Vergleich zu den RTX 3000-GPUs eine deutlich bessere Version besitzen. Daher blieben Karten der 3000-Serie bei Frame Generation bisher außen vor. Mit dem Erscheinen der Blackwell-Generation könnte sich das jetzt aber ändern. Denn die Technologie zur Erstellung zusätzlicher Bilder wird völlig umgekrempelt und ist in Zukunft komplett KI-basiert. Statt den Optical-Flow-Hardware-Beschleunigern nutzt man die Tensor-Kerne der GPUs. Zudem ist deutlich weniger VRAM vonnöten.Diese beiden Änderungen machen eine Premiere von Frame Generation auf Karten der RTX 3000-Serie vorstellbar. Ein Problem könnten vor allem die Tensor-Kerne der 3000-Serie sein. Denn auch die sind deutlich schwächer als die der 4000er- und 5000er-Karten.
Ich denke, es ist in erster Linie eine Frage der Optimierung und auch der Technik und schließlich der resultierenden Benutzererfahrung. Wir führen diese Frame-Generation, die beste Multi-Frame-Generation-Technologie, mit der 50er-Serie ein, und wir werden sehen, was wir in Zukunft aus älterer Hardware herausholen können.
Keine Garantie
Die Chancen, dass Frame Generation endlich den Weg auf die älteren Grafikkarten von Nvidia findet, sind also deutlich gestiegen. Trotzdem gibt es keine Garantie dafür, dass es den Ingenieuren gelingt, genug aus den Tensor-Kernen der 3000er-Karten herauszuholen, um die Technologie in einer zufriedenstellenden Form zu integrieren. Hoffen dürfen Besitzer einer GeForce RTX 3090 und abwärts jedoch. Viel mehr bleibt ihnen wohl auch nicht übrig. Denn wer auf eine neue Blackwell-Karte upgraden will, dürfte seine Schwierigkeiten haben. Schon jetzt hat Nvidia den Verkauf limitiert.Grafikkarten stark reduziert Neue Deals bei Media Markt
Zusammenfassung
- Nvidia erwägt Frame Generation für ältere GeForce-Karten der 3000-Serie
- Neue KI-basierte Technologie könnte ältere GPUs unterstützen
- Tensor-Kerne statt Optical Flow Hardware-Beschleuniger werden genutzt
- Geringerer VRAM-Bedarf erhöht Chancen auf Einsatz auf älteren Grafikkarten
- Schwächere Tensor-Kerne der 3000er-Serie könnten Herausforderung darstellen
- Nvidia-VP: Optimierung und Technik sind entscheidend für Umsetzung
- Keine Garantie, aber Hoffnung für Besitzer von GeForce RTX 3090 und abwärts
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