Darf auch nicht fehlen: Doom lässt sich nun auch per PDF-Datei spielen

Ein findiger Entwickler hat das schier Unmögliche möglich gemacht: Der Shooter-Klassiker Doom läuft jetzt auch in einem PDF-Dokument. Diese ungewöhnliche Portierung zeigt einmal mehr die Vielseitigkeit des beliebten Spiels und den Einfallsreichtum der Doom-Community.
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Doom im Dokumentenformat: Spielspaß neu definiert

Die Gaming-Welt staunt nicht schlecht: Ein findiger Entwickler hat es geschafft, den Shooter-Klassiker Doom in einem PDF-Dokument zum Laufen zu bringen. Die Portierung namens "DoomPDF" ermöglicht es Spielern, direkt im Browser (Chromium-basierte sowie Firefox) und per geöffnetem PDF auf Dämonen-Jagd zu gehen - wenngleich ohne Farbe. Die Steuerung erfolgt wie gewohnt über die Tastatur. Mit WASD bewegt man sich durch die pixeligen Level, die Leertaste feuert und die Zahlen 1 bis 7 wechseln die Waffen.

Wie der dafür verantwortliche Nutzer namens vk6_ auf der Social-Media-Plattform Reddit berichtet (via The Register), basiert das Projekt auf einem Fork der Open-Source-Engine doomgeneric. Der Entwickler nutzte hierbei geschickt die JavaScript-Unterstützung des PDF-Formats aus. Durch den Einsatz des Compilers Emscripten wandelte er den C-Code in WebAssembly um, sodass Doom im PDF lauffähig wurde.

So spielt sich Doom in einem PDF-Dokument und per Browser

Technisch gesehen handelt es sich um eine beachtliche Leistung. Die Darstellung erfolgt in monochromer Sechs-Farben-Optik, wobei jede Bildschirmzeile als separates Textfeld realisiert wird. Mit einer Aktualisierungsrate von etwa zwölf Bildern pro Sekunde ist das Spielerlebnis zwar nicht gerade flüssig, aber durchaus spielbar.

Herausforderungen und Inspiration

Herausforderungen gab es bei der Umsetzung reichlich. So musste der Entwickler kreative Wege finden, um Eingaben zu erfassen und den Bildschirminhalt darzustellen. Die begrenzte JavaScript-Unterstützung in PDF-Viewern verschiedener Browser stellte eine zusätzliche Hürde dar.

Inspiriert wurde das Projekt von "pdftris", einer ähnlichen Umsetzung des Spieleklassikers Tetris im PDF-Format. Es reiht sich ein in die lange Tradition ungewöhnlicher Doom-Portierungen, zu denen unter anderem Versionen für Taschenrechner, Bakterien, den Traktor, Drucker etc. gehören.

Zusammenfassung
  • Entwickler portiert Shooter-Klassiker Doom in ein PDF-Dokument
  • 'DoomPDF' ermöglicht Spielen direkt im Browser ohne Farbdarstellung
  • Das Projekt basiert auf Fork der Open-Source-Engine doomgeneric
  • JavaScript-Unterstützung des PDF-Formats wurde geschickt genutzt
  • Darstellung erfolgt in monochromer Sechs-Farben-Optik mit 12 FPS
  • Herausforderungen: Eingabeerfassung und begrenzte Browser-Unterstützung
  • Das Projekt reiht sich in Tradition ungewöhnlicher Doom-Portierungen ein

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