Russischer General wurde mithilfe eines Elektroscooters getötet
In Moskau wurde ein russischer General durch einen Anschlag getötet. Für die Explosion einer präparierten E-Scooter-Bombe vor einem Wohnhaus übernahm der ukrainische Geheimdienst SBU die Verantwortung, das Vorgehen kann man als ausgeklügelt bezeichnen.
Die Attentäter nutzten die Unauffälligkeit eines alltäglichen Fortbewegungsmittels: Der E-Scooter, der an einer Hauswand lehnte, erregte keinen Verdacht - in Moskau gehören solche Fahrzeuge zum Stadtbild. Videoaufnahmen einer Dashcam in der Nähe dokumentieren den Moment der Detonation, als beide Männer das Gebäude verließen.
Der Anschlag ist durchaus exemplarisch für die moderne Kriegsführung. Die ukrainischen Streitkräfte setzen seit dem Beginn des russischen Angriffs auf verschiedene Formen der Mikroelektromobilität: E-Bikes werden zum Transport von Panzerabwehrwaffen verwendet, E-Scooter als getarnte Sprengfallen eingesetzt, E-Kayaks kommen an der Frontlinie zum Einsatz und die leise Fortbewegung ermöglicht zudem das geräuscharme Einschleusen von Scharfschützen.
Siehe auch:
Gezielte Operation mit einfachen Mitteln
Ein ferngesteuerter Sprengsatz an einem E-Scooter wurde dem russischen Generalleutnant Igor Kirillow zum Verhängnis. Der hochrangige Militär und sein Assistent kamen bei der Explosion vor einem Wohnhaus in Moskau ums Leben. Kirillow leitete die militärische Abteilung für chemische, biologische und radiologische Waffen und war deshalb ein begehrtes Ziel für den Kriegsgegner Ukraine.Die Attentäter nutzten die Unauffälligkeit eines alltäglichen Fortbewegungsmittels: Der E-Scooter, der an einer Hauswand lehnte, erregte keinen Verdacht - in Moskau gehören solche Fahrzeuge zum Stadtbild. Videoaufnahmen einer Dashcam in der Nähe dokumentieren den Moment der Detonation, als beide Männer das Gebäude verließen.
Internationale Reaktionen
Nach Angaben des Guardian bekannte sich der ukrainische Geheimdienst SBU zu dem Attentat. Kirillow stand seit Oktober auf internationalen Sanktionslisten. Der Vorwurf: Einsatz von chemischen Waffen in der Ukraine. Die USA distanzierten sich von der Operation, verurteilten jedoch Kirillows mutmaßliche Kriegsverbrechen.Der Anschlag ist durchaus exemplarisch für die moderne Kriegsführung. Die ukrainischen Streitkräfte setzen seit dem Beginn des russischen Angriffs auf verschiedene Formen der Mikroelektromobilität: E-Bikes werden zum Transport von Panzerabwehrwaffen verwendet, E-Scooter als getarnte Sprengfallen eingesetzt, E-Kayaks kommen an der Frontlinie zum Einsatz und die leise Fortbewegung ermöglicht zudem das geräuscharme Einschleusen von Scharfschützen.
Russische Reaktion
Die Reaktion der russischen Führung war erwartungsgemäß empört und aggressiv. Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, kündigte Vergeltung an: "Wir müssen alles tun, um diejenigen zu eliminieren, die den Mord an General Kirillow angeordnet haben, nämlich die militärisch-politische Führung der Ukraine", sagte Medwedew. Der Anschlag dürfte zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen für hochrangige russische Offiziere führen.
Zusammenfassung
- Russischer General durch E-Scooter-Bombe vor Moskauer Wohnhaus getötet
- General Kirillow leitete Abteilung für chemische und biologische Waffen
- Ukrainischer Geheimdienst SBU bekennt sich zum ausgeklügelten Anschlag
- E-Scooter als unauffälliges Transportmittel für Sprengstoff verwendet
- USA distanzieren sich von Attentat, verurteilen aber Kirillows Kriegsverbrechen
- Russlands Medwedew kündigt Vergeltung gegen ukrainische Führung an
- Ukraine nutzt verschiedene Formen der Mikroelektromobilität im Kriegseinsatz
Siehe auch:
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- Große Spionage- und Desinformationskampagne Russlands enttarnt
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