Industrielle Roboter: China auf dem Vormarsch, überholt Deutschland
China überholt Deutschland bei der industriellen Roboterdichte und setzt damit ein deutliches Ausrufezeichen. Ein aktueller Bericht zeigt die rasante Automatisierung der chinesischen Industrie und die Herausforderungen für etablierte Wirtschaftsnationen wie Deutschland.
Die Roboterdichte, ein Schlüsselindikator für den Automatisierungsgrad in der Fertigungsindustrie, zeigt ein bemerkenswertes Bild:
Die International Federation of Robotics (IFR) teilt in ihrem Jahresbericht mit (via Reuters), dass Südkorea mit 1012 Robotern pro 10.000 Beschäftigten weltweit führend bleibt. Singapur folgt auf dem zweiten Platz, während China inzwischen den dritten Rang einnimmt - vor Deutschland und Japan.
Roboter pro 10.000 Beschäftigte
Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft sind gedämpft: Für 2024 bzw. den Rest des Jahres sehen die Vorhersagen nicht rosig aus, Deutschland droht zum Schlusslicht unter den G-7-Staaten zu werden. Diese Entwicklung unterstreicht natürlich die Notwendigkeit, die deutsche Innovationskraft zu stärken und die Digitalisierung sowie Automatisierung voranzutreiben. Ob das so einfach gelingen kann, ist freilich eine andere Frage.
Chinas Aufstieg in der Robotik-Branche ist kein Zufall. Das Land verfolgt seit Jahren eine strategische industriepolitische Agenda, die darauf abzielt, in Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz und Robotik führend zu werden. Die massiven Investitionen in diese Bereiche tragen nun Früchte und positionieren China als ernst zu nehmenden Konkurrenten in der Hightech-Fertigung.
Man muss an dieser Stelle natürlich auch anmerken, dass Chinas Roboterdichte noch vor einem Jahrzehnt weit hinter jener von Deutschland lag: Während China 2014 nur 36 Roboter pro 10.000 Beschäftigte einsetzte, waren es in Deutschland im selben Jahr 292 Roboter.
Siehe auch:
Roboter-Revolution: China auf der Überholspur
Die industrielle Landschaft erfährt einen tiefgreifenden Wandel, bei dem China eine Vorreiterrolle einnimmt. Laut einem aktuellen Bericht hat die Volksrepublik nun auch Deutschland in der Nutzung von industriellen Robotern überholt. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende technologische Kompetenz Chinas und stellt gleichzeitig eine Herausforderung für Europas größte Volkswirtschaft dar.Die Roboterdichte, ein Schlüsselindikator für den Automatisierungsgrad in der Fertigungsindustrie, zeigt ein bemerkenswertes Bild:
- China: 470 Roboter pro 10.000 Beschäftigte (mehr als Verdoppelung seit 2019)
- Deutschland: 429 Roboter pro 10.000 Mitarbeiter (jährliche Wachstumsrate von fünf Prozent seit 2018)
Die International Federation of Robotics (IFR) teilt in ihrem Jahresbericht mit (via Reuters), dass Südkorea mit 1012 Robotern pro 10.000 Beschäftigten weltweit führend bleibt. Singapur folgt auf dem zweiten Platz, während China inzwischen den dritten Rang einnimmt - vor Deutschland und Japan.
Deutschlands Herausforderungen
Die Verschiebung in der globalen Roboterdichte unterstreicht die Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aktuell gegenübersieht. Traditionell hat sich Deutschland stark auf seine industrielle Basis und Exporte als Wachstumsmotoren verlassen. Doch der zunehmende Wettbewerb, insbesondere aus China, setzt die deutsche Industrie immer mehr unter Druck.
Roboter pro 10.000 Beschäftigte
Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft sind gedämpft: Für 2024 bzw. den Rest des Jahres sehen die Vorhersagen nicht rosig aus, Deutschland droht zum Schlusslicht unter den G-7-Staaten zu werden. Diese Entwicklung unterstreicht natürlich die Notwendigkeit, die deutsche Innovationskraft zu stärken und die Digitalisierung sowie Automatisierung voranzutreiben. Ob das so einfach gelingen kann, ist freilich eine andere Frage.
Chinas Aufstieg in der Robotik-Branche ist kein Zufall. Das Land verfolgt seit Jahren eine strategische industriepolitische Agenda, die darauf abzielt, in Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz und Robotik führend zu werden. Die massiven Investitionen in diese Bereiche tragen nun Früchte und positionieren China als ernst zu nehmenden Konkurrenten in der Hightech-Fertigung.
Man muss an dieser Stelle natürlich auch anmerken, dass Chinas Roboterdichte noch vor einem Jahrzehnt weit hinter jener von Deutschland lag: Während China 2014 nur 36 Roboter pro 10.000 Beschäftigte einsetzte, waren es in Deutschland im selben Jahr 292 Roboter.
Zusammenfassung
- China überholt Deutschland bei industrieller Roboterdichte
- Chinesische Industrie zeigt rasante Automatisierung
- China: 470 Roboter pro 10.000 Beschäftigte, Deutschland: 429
- Südkorea führt weltweit mit 1012 Robotern pro 10.000 Beschäftigte
- Deutsche Wirtschaft steht vor Herausforderungen im globalen Wettbewerb
- China verfolgt strategische Agenda in Schlüsseltechnologien
- Chinas Roboterdichte stieg von 36 im Jahr 2014 auf 470 im Jahr 2024
Siehe auch:
- Erstes KI-Kunstwerk, gemalt von Roboter, für über 1 Mio. verkauft
- Studie zum Karriere-Killer Roboter: Weitreichende Folgen nehmen zu
- Boston Dynamics lässt humanoiden Roboter Atlas autonom arbeiten
- Lauftest im Gelände: Humanoider Roboter ist in Turnschuhen schneller
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Thema:
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