Xiaomi entwickelt eigene Smartphone-CPU - ab 2025 mit 3 Nanometern?
Xiaomi will einmal mehr versuchen, eine eigene Smartphone-CPU in seinen Geräten einzusetzen. Dazu arbeitet man bei der chinesischen Smartphone-Marke an einer eigenen Plattform, die anstelle der Chips von MediaTek und Qualcomm verwendet werden soll.
Die Massenfertigung des neuen Smartphone-Prozessors aus eigener Entwicklung soll ab dem kommenden Jahr beginnen, wobei als Vertragsfertiger wahrscheinlich wieder TSMC zum Einsatz kommt. Es ist nicht das erste Mal, dass Xiaomi eine eigene Smartphone-CPU verwendet, hatte man doch vor einigen Jahren bereits mit dem Surge S1 und S2 eigene Chips entwickelt. Allerdings gab Xiaomi den S2 noch vor der Verfügbarkeit erster Geräte auf.
Xiaomi will allein 2025 umgerechnet etwa vier Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren und somit seine Ausgaben in diesem Bereich gegenüber diesem Jahr noch einmal kräftig steigern. Dabei stellt man laut Firmengründer Lei Jun vor allem Kerntechnologien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Betriebssysteme und Chips in den Mittelpunkt.
Ob man sich dauerhaft mit eigenen Prozessoren im Smartphone-Markt etablieren wird, ist unsicher. Sowohl Intel als auch Nvidia und Xiaomis chinesischer Konkurrent Oppo haben ihre Bemühungen rund um die Entwicklung eigener Smartphone-CPUs mittlerweile aufgegeben. Neben MediaTek und Qualcomm bieten aber auch Google, Samsung und vor allem Apple eigene Mobil-CPUs an, wobei der Erfolg jeweils unterschiedlich groß ist.
Siehe auch:
Xiaomi will erstmals seit 2018 wieder eigene Chips bauen
Wie Quellen des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg berichten, plant Xiaomi wieder den Einsatz einer selbst entwickelten CPU in seinen Smartphones. Das Unternehmen will damit seine Abhängigkeit von den großen Herstellern von Smartphone-Prozessoren reduzieren und gleichzeitig Alleinstellungsmerkmale schaffen.Die Massenfertigung des neuen Smartphone-Prozessors aus eigener Entwicklung soll ab dem kommenden Jahr beginnen, wobei als Vertragsfertiger wahrscheinlich wieder TSMC zum Einsatz kommt. Es ist nicht das erste Mal, dass Xiaomi eine eigene Smartphone-CPU verwendet, hatte man doch vor einigen Jahren bereits mit dem Surge S1 und S2 eigene Chips entwickelt. Allerdings gab Xiaomi den S2 noch vor der Verfügbarkeit erster Geräte auf.
Details zu Zeitplan und Ausstattung noch offen
Wann genau Xiaomi seine neue Eigenentwicklung erstmals in seinen Smartphones verbauen will, lässt der Bericht offen. Unklar ist auch, wie der Chip positioniert werden soll. Wahrscheinlich will Xiaomi das neue System-On-Chip zunächst in eher günstigen Geräten verbauen, schließlich hat man im High-End-Bereich kaum Chancen, mit einer eigenen Plattform gegen die Produkte von MediaTek und Qualcomm zu bestehen. Im Oktober kamen erstmals Gerüchte auf, laut denen Xiaomi einen eigenen hochmodernen Prozessor mit 3 Nanometern Strukturbreite entwickelt.Xiaomi will allein 2025 umgerechnet etwa vier Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren und somit seine Ausgaben in diesem Bereich gegenüber diesem Jahr noch einmal kräftig steigern. Dabei stellt man laut Firmengründer Lei Jun vor allem Kerntechnologien aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Betriebssysteme und Chips in den Mittelpunkt.
Ob man sich dauerhaft mit eigenen Prozessoren im Smartphone-Markt etablieren wird, ist unsicher. Sowohl Intel als auch Nvidia und Xiaomis chinesischer Konkurrent Oppo haben ihre Bemühungen rund um die Entwicklung eigener Smartphone-CPUs mittlerweile aufgegeben. Neben MediaTek und Qualcomm bieten aber auch Google, Samsung und vor allem Apple eigene Mobil-CPUs an, wobei der Erfolg jeweils unterschiedlich groß ist.
Zusammenfassung
- Xiaomi plant erneut Entwicklung eigener Smartphone-CPUs
- Ziel: Reduzierung der Abhängigkeit von großen Chip-Herstellern
- Massenfertigung soll ab kommendem Jahr bei TSMC beginnen
- Xiaomi hatte bereits früher eigene Chips (Surge S1 und S2) entwickelt
- Einsatz zunächst wahrscheinlich in günstigeren Smartphone-Modellen
- Xiaomi will 2025 ca. 4 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investieren
- Erfolg unsicher, da andere Unternehmen ähnliche Bemühungen aufgaben
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