Xiaomi stellt Redmi Note 14-Serie vor:
Viel Smartphone für wenig Geld?
Gestern wurde parallel zum Xiaomi 14T in China auch noch die Xiaomi Redmi Note 14-Reihe aus neuen Mittelklasse-Smartphones präsentiert. Wie zuvor will man Samsung & Co mit drei Modellen das Leben schwer machen. Angesichts der Ausstattung dürfte dies durchaus gelingen.
Das Topmodell ist das Xiaomi Redmi Note 14 Pro+, das mit Preisen ab umgerechnet nur 243 Euro eine beeindruckende Ausstattung mitbringt. Im Zentrum steht das neue 6,67-Zoll-AMOLED-Display mit 2712 x 1220 Pixeln und bis zu 120 Hertz maximaler Bildwiederholrate, für das Xiaomi eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3000 Candela bewirbt. Das Panel ist HDR10+-zertifiziert und bietet 12-Bit-Farbtiefe.
Unter der Haube steckt hier der Snapdragon 7s Gen 3, also der erst vor einigen Wochen vorgestellte SM7635 von Qualcomm, der mit seinen acht ARM-Kernen bis zu 2,63 Gigahertz erreicht und 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert wird. Der interne Flash-Speicher ist 256 oder 512 GB groß. Allerdings ist zu beachten, dass Xiaomi die Basisvariante mit 12 GB RAM und 256 GB Festspeicher nur mit LPDDR4X-Arbeitsspeicher und UFS-2.2-Flash bestückt, während nur das Topmodell mit UFS-3.1-Flash und LPDDR5-RAM aufwartet.
Die Kameraeinheit ist hingegen immer gleich: es kommt ein neuer OmniVision Light Fusion 800 Sensor zum Einsatz, der eine F/1.6-Blende bietet und einen optischen Bildstabilisator mitbringt. Hinzu kommt eine 50-Megapixel-Kamera für Zoom-Aufnahmen mit zweieinhalbfacher optischer Vergrößerung und F/2.0-Blende. Außerdem ist auch noch eine Ultraweitwinkelkamera mit acht Megapixeln und F/2.2-Blende verbaut. Die Frontkamera nutzt einen 20-Megapixel-Sensor.
Kamera des Xiaomi Redmi Note 14 Pro+
Unter der Haube werkelt hier nämlich statt eines Qualcomm-Chips der MediaTek Dimensity 7300 Ultra, der es auf einen maximalen Takt von 2,5 Gigahertz bringt und mit acht oder 12 Gigabyte LPDDR4X-RAM sowie 128, 256 oder 512 GB UFS-2.2-Flash kombiniert wird. Bei den Kameras macht Xiaomi in diesem Fall im Vergleich zum Pro+ deutliche Abstriche.
Die Hauptkamera nutzt einen Sony LYT-600 Sensor mit 50 Megapixeln und einer F/1.5-Blende sowie Hardware-Bildstabilisator. Dazu gibt es eine 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkel-Aufnahmen sowie eine sinnfreie 2-Megapixel-Kamera für Makro-Bilder. Vorn kommt der gleiche 20-MP-Sensor für Selbstporträts zum Einsatz, der auch im Redmi Note 14 Pro+ steckt. Auch der Akku ist beim Redmi Note 14 Pro mit 5500mAh ein Stück kleiner. Er kann mit bis zu 45 Watt immer noch angenehm schnell geladen werden.
So kommt hier zwar ebenfalls ein 6,67-Zoll großes AMOLED-Display zum Einsatz, die Auflösung liegt aber "nur" bei 2400 x 1080 Pixeln und die maximale Bildwiederholrate liegt bei den üblichen 60 Hertz. Die maximale Helligkeit gibt der Hersteller hier "nur" mit 2100 Candela an, wobei immer zu bedenken ist, dass es sich um Spitzenhelligkeiten im Automatikmodus in einem engen Bereich für eine sehr kurze Zeit handelt. In der Realität dürfte die tatsächliche Helligkeit weit darunter liegen, auch wenn das Display wahrscheinlich trotzdem im Freien gut ablesbar sein dürfte.
Im Inneren des Xiaomi Redmi Note 14 ackert ein MediaTek Dimensity 7025 Ultra, der eher der unteren Mittelklasse zuzuordnen ist. Der Chip besitzt zwei High-End-Cores mit maximal 2,5 GHz und sechs stromsparende Kerne, die maximal 2,0 GHz erreichen. Immerhin sind wieder acht oder gleich 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 128 bzw. 256 GB Flash-Speicher mit UFS-2.2-Anbindung verbaut.
Die Kameraeinheit bietet lediglich einen 50-Megapixel-Sensor, der aber immerhin einen optischen Bildstabilisator und eine große F/1.5-Blende bietet. Den 2-Megapixel-Tiefensensor kann man getrost ignorieren, auch wenn er vielleicht gelegentlich für unterhaltsame Effekte sorgen könnte. Auf der Front tut eine 16-Megapixel-Kamera für Selfies ihren Dienst.
Der Akku ist mit 5110mAh immer noch ausreichend dimensioniert und kann mit bis zu 45 Watt relativ schnell geladen werden. Xiaomi installiert bei allen Modellen der neuen Redmi Note 14-Reihe übrigens eine auf Android 14 basierende Version seines hauseigenen HyperOS. Wann die Geräte auch in Deutschland starten, ist derzeit noch offen.
Siehe auch:
Neue Mittelklasse-Smartphones bald auch in Europa
Noch wurden das Xiaomi Redmi Note 14, Redmi Note 14 Pro und Redmi Note 14 Pro Plus nicht für Europa angekündigt. Spätestens Anfang 2025 dürften die Geräte aber auch hierzulande starten, sodass der Blick auf das gestern in China enthüllte Lineup der neuen Redmi Note 14-Reihe schon jetzt lohnt. Xiaomi liefert wieder überraschend viel für vergleichsweise wenig Geld, auch wenn die europäischen Preise natürlich höher ausfallen dürften.Das Topmodell ist das Xiaomi Redmi Note 14 Pro+, das mit Preisen ab umgerechnet nur 243 Euro eine beeindruckende Ausstattung mitbringt. Im Zentrum steht das neue 6,67-Zoll-AMOLED-Display mit 2712 x 1220 Pixeln und bis zu 120 Hertz maximaler Bildwiederholrate, für das Xiaomi eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3000 Candela bewirbt. Das Panel ist HDR10+-zertifiziert und bietet 12-Bit-Farbtiefe.
Unter der Haube steckt hier der Snapdragon 7s Gen 3, also der erst vor einigen Wochen vorgestellte SM7635 von Qualcomm, der mit seinen acht ARM-Kernen bis zu 2,63 Gigahertz erreicht und 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert wird. Der interne Flash-Speicher ist 256 oder 512 GB groß. Allerdings ist zu beachten, dass Xiaomi die Basisvariante mit 12 GB RAM und 256 GB Festspeicher nur mit LPDDR4X-Arbeitsspeicher und UFS-2.2-Flash bestückt, während nur das Topmodell mit UFS-3.1-Flash und LPDDR5-RAM aufwartet.
Die Kameraeinheit ist hingegen immer gleich: es kommt ein neuer OmniVision Light Fusion 800 Sensor zum Einsatz, der eine F/1.6-Blende bietet und einen optischen Bildstabilisator mitbringt. Hinzu kommt eine 50-Megapixel-Kamera für Zoom-Aufnahmen mit zweieinhalbfacher optischer Vergrößerung und F/2.0-Blende. Außerdem ist auch noch eine Ultraweitwinkelkamera mit acht Megapixeln und F/2.2-Blende verbaut. Die Frontkamera nutzt einen 20-Megapixel-Sensor.
Kamera des Xiaomi Redmi Note 14 Pro+
Gigantischer Akku
Beim Akku liefert Xiaomi ein weiteres Highlight: Das Xiaomi Redmi Note 14 Pro+ hat einen 6200mAh großen Stromspeicher verbaut, der per Fast-Charging mit bis zu 90 Watt rasch geladen werden kann. Die in Verbindung mit dem sparsamen Snapdragon-SoC zu erreichenden Laufzeiten dürften sich bei dem Gerät durchaus sehen lassen. Der Hersteller wirbt außerdem mit einer erhöhten Stabilität, weil auf Vorder- und Rückseite Abdeckungen aus Corning Gorilla Glass verbaut sind. Zudem ist das Redmi Note 14 Pro+ außerdem nach IP68 als wasserdicht zertifiziert.Xiaomi Redmi Note 14 Pro für preisbewusstere Kunden
Das Gleiche gilt auch für das Xiaomi Redmi Note 14 Pro, das in einigen Punkten dem Pro+ entspricht, aber dann doch wieder überraschend viel "anders macht". Das Pro-Modell hat das gleiche Display, bietet also ebenfalls ein 6,67-Zoll großes OLED-Panel mit hoher Auflösung und bis zu 120 Hertz. Dies war es aber im Grunde auch schon mit den Gemeinsamkeiten, wenn man vom Design mal absieht.Unter der Haube werkelt hier nämlich statt eines Qualcomm-Chips der MediaTek Dimensity 7300 Ultra, der es auf einen maximalen Takt von 2,5 Gigahertz bringt und mit acht oder 12 Gigabyte LPDDR4X-RAM sowie 128, 256 oder 512 GB UFS-2.2-Flash kombiniert wird. Bei den Kameras macht Xiaomi in diesem Fall im Vergleich zum Pro+ deutliche Abstriche.
Die Hauptkamera nutzt einen Sony LYT-600 Sensor mit 50 Megapixeln und einer F/1.5-Blende sowie Hardware-Bildstabilisator. Dazu gibt es eine 8-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkel-Aufnahmen sowie eine sinnfreie 2-Megapixel-Kamera für Makro-Bilder. Vorn kommt der gleiche 20-MP-Sensor für Selbstporträts zum Einsatz, der auch im Redmi Note 14 Pro+ steckt. Auch der Akku ist beim Redmi Note 14 Pro mit 5500mAh ein Stück kleiner. Er kann mit bis zu 45 Watt immer noch angenehm schnell geladen werden.
IP68-Zertifizierung auch beim Pro
Auch das Xiaomi Redmi Note 14 Pro ist nach IP68 zertifiziert und wird je nach Modell und Farbe entweder mit einer Kunststoff- oder einer Glas-Rückseite angeboten. Preislich geht es hier in China bei umgerechnet knapp 180 Euro los. Wer noch etwas weniger Geld zur Verfügung hat, kann sich schon mal auf das Xiaomi Redmi Note 14 in der Basisversion einstellen, das sich bei Preisen ab umgerechnet gut 140 Euro deutlich von den Pro-Modellen unterscheidet.So kommt hier zwar ebenfalls ein 6,67-Zoll großes AMOLED-Display zum Einsatz, die Auflösung liegt aber "nur" bei 2400 x 1080 Pixeln und die maximale Bildwiederholrate liegt bei den üblichen 60 Hertz. Die maximale Helligkeit gibt der Hersteller hier "nur" mit 2100 Candela an, wobei immer zu bedenken ist, dass es sich um Spitzenhelligkeiten im Automatikmodus in einem engen Bereich für eine sehr kurze Zeit handelt. In der Realität dürfte die tatsächliche Helligkeit weit darunter liegen, auch wenn das Display wahrscheinlich trotzdem im Freien gut ablesbar sein dürfte.
Im Inneren des Xiaomi Redmi Note 14 ackert ein MediaTek Dimensity 7025 Ultra, der eher der unteren Mittelklasse zuzuordnen ist. Der Chip besitzt zwei High-End-Cores mit maximal 2,5 GHz und sechs stromsparende Kerne, die maximal 2,0 GHz erreichen. Immerhin sind wieder acht oder gleich 12 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 128 bzw. 256 GB Flash-Speicher mit UFS-2.2-Anbindung verbaut.
Die Kameraeinheit bietet lediglich einen 50-Megapixel-Sensor, der aber immerhin einen optischen Bildstabilisator und eine große F/1.5-Blende bietet. Den 2-Megapixel-Tiefensensor kann man getrost ignorieren, auch wenn er vielleicht gelegentlich für unterhaltsame Effekte sorgen könnte. Auf der Front tut eine 16-Megapixel-Kamera für Selfies ihren Dienst.
Der Akku ist mit 5110mAh immer noch ausreichend dimensioniert und kann mit bis zu 45 Watt relativ schnell geladen werden. Xiaomi installiert bei allen Modellen der neuen Redmi Note 14-Reihe übrigens eine auf Android 14 basierende Version seines hauseigenen HyperOS. Wann die Geräte auch in Deutschland starten, ist derzeit noch offen.
Tipp der Redaktion: Klarmobil hat interessante Bundles am Start. Das Xiaomi 14T gibt es inklusive 30 GB Allnet-Flat im D-Netz auf zwei Jahre gerechnet für insgesamt rund 580 Euro, das 14T Pro mit 40 GB Allnet-Flat für insgesamt rund 770 Euro - beide Angebote kommen zusätzlich mit einem Xiaomi Redmi Pad Pro als Dreingabe.
Zusammenfassung
- Xiaomi stellt neue Redmi Note 14-Reihe in China vor
- Drei Modelle angekündigt, Europa-Start Anfang 2025 erwartet
- Redmi Note 14 Pro+ bietet Top-Ausstattung für ca. 243 Euro
- Pro-Modell nutzt MediaTek-Chip, Basisversion schwächer ausgestattet
- Alle Modelle mit Android 14 und HyperOS von Xiaomi
- Redmi Note 14 Pro+ mit großem Akku und schnellem Laden
Siehe auch:
- Xiaomi 14T (Pro): 'Günstige' Top-Smartphones mit Leica-Cam starten
- Xiaomi 14T (Pro): Das sind die neuen, 'günstigen' Top-Smartphones
- Revolution oder Reinfall? Xiaomi plant Smartphone ganz ohne Buttons
- Xiaomi: So viele E-Autos verkauft der Smartphone-Konzern schon jetzt
- 7500mAh im Smartphone: Xiaomi soll an 'riesigen' neuen Akkus arbeiten
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