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Amazon Alexa: Neue Version läuft nicht mehr auf älteren Echos

Eigentlich sollte die neue Version von Amazons Sprach­as­sis­ten­tin schon länger verfügbar sein. Aufgrund vieler Probleme verschob sich die Veröffentlichung aber mehrmals. Jetzt soll die neue Alexa zudem nicht mehr auf allen Echos laufen. Millionen Nutzer bräuchten neue Geräte.
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Alexa verliert den Anschluss

Amazon Alexa debütierte vor mittlerweile über zehn Jahren. Damals sorgte der Sprachassistent in Verbindung mit den Echo-Geräten des Versand-Riesen bei vielen Kunden für Erstaunen aufgrund der einfachen Bedienung per Sprache und der vielfältigen Möglichkeiten im Bereich Smart Home. Doch eine Dekade später ist der Hype rund um Alexa deutlich abgekühlt.

Seit der Veröffentlichung von ChatGPT und anderen KI-Assistenten hinkt Amazon hinterher. Man plant zwar schon seit einiger Zeit ein großes Update für Alexa, dass dem Service viele neue Funktionen mit künstlicher Intelligenz hinzufügen soll, doch bisher gab es unzählige Probleme. Infografik Alexa, Siri & Co.: Jeder vierte Deutsche nutzt smarte LautsprecherAlexa, Siri & Co.: Jeder vierte Deutsche nutzt smarte Lautsprecher
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Start verzögert sich weiter

Amazon wollte die neue Alexa 2.0 eigentlich schon lange an seine Kunden verteilen. Technische Probleme sorgten jedoch immer wieder für Verschiebungen. So kämpft man laut internen Dokumenten, die Fortune vorliegen, immer noch damit, dass Alexa auf Anfragen zu träge reagiert. Tester sollen die Erfahrung mit der neuen Version des Sprachassistenten außerdem als insgesamt immer noch zu unbefriedigend bewertet haben.

Alte Geräte nicht mehr kompatibel

Eine weitere Information, die über 3,8 Millionen aktive Alexa-Nutzer betrifft, ist die Tatsache, dass die neue 'intelligentere' Version des Sprachassistenten nicht mehr auf älteren Echo-Geräten laufen wird. Um von den neuen KI-Funktionen zu profitieren, müssen sich betroffene Kunden ein neues Gerät zulegen. Immerhin soll es Sonderangebote geben. Die Nutzung der alten Alexa-Variante dürfte aber weiterhin möglich sein. Welche Geräte das kommende Update nicht mehr erhalten ist noch unbekannt.

Wenige Funktionen zum Start

Alexa 2.0 soll als kostenpflichtiges Abo angeboten werden. Damit möchte Amazon endlich die massiven Verluste einschränken, die man mit dem Service jährlich einfährt. Zwischen 2017 und 2021 kosteten vor allem die Echos, aber auch FireTV-Sticks und Kindle E-Reader das Unternehmen mehr als 25 Milliarden US-Dollar.

Mit KI-Funktionen wie Shopping-Tipps und einem kindgerechten Chatbot will man die Kunden für Alexa 2.0 begeistern. Zum Start kommt der Sprachassistent allerdings wohl nur mit etwa 300 anstatt der momentanen 100.000 verfügbaren "Skills". Wann der Marktstart genau erfolgt, ist zudem weiterhin unklar.

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Zusammenfassung
  • Die neue Alexa-Version wurde mehrfach wegen technischer Probleme verschoben
  • Alexa 2.0 wird nicht auf älteren Echo-Geräten funktionieren
  • 3,8 Millionen Nutzer müssten für die KI-Funktionen neue Geräte kaufen
  • Neue Version soll als kostenpflichtiges Abonnement angeboten werden
  • Amazon möchte damit die massiven Verluste durch Alexa einschränken
  • Marktstart von 'Remarkable Alexa' mit nur 300 statt 100.000 Skills geplant
  • Genauer Veröffentlichungstermin für Alexa 2.0 ist weiterhin unbekannt

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