Zu teuer: Intel verzichtet in Zukunft auf effizienten RAM bei Laptop-CPUs
Intels Lunar-Lake-Chips besitzen zum ersten Mal integrierten RAM. Dadurch verbrauchen die CPUs nicht nur weniger Strom, sondern es werden auch höhere Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung erzielt. In Zukunft verzichtet man jedoch darauf. Aus einfachen Gründen.
Auch die Core-Ultra-Chips für Mobilgeräte machen von diesen Vorteilen Gebrauch und kommen mit eingebauten 16 oder 32 Gigabyte an Arbeitsspeicher. Trotz der Vorteile will Intel aber wieder den Schritt zurück zu externem RAM machen. Das verriet jetzt Pat Gelsinger, der CEO von Intel.
Diese Tatsache in Kombination mit den erhöhten Kosten scheint dem Onboard-RAM jetzt zum Verhängnis geworden zu sein. In Zukunft wird Intel aus finanziellen Gründen also wieder auf externen Speicher setzen. Neben den Nachteilen wie erhöhtem Stromverbrauch und geringerer Leistung hat das zumindest den Vorteil, dass Partner und Kunden bei der Konfiguration ihrer Systeme wieder mehr Flexibilität erhalten.
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Intel macht einen Schritt zurück
Eigentlich war man bei Intel mit Lunar Lake, den hochleistungsfähigen Chips der M-Serie von Apple nähergekommen. Die Prozessoren aus Cupertino verwenden von Anfang an integrierten RAM, der sie nicht nur kompakt und effizient, sondern auch schnell macht.Auch die Core-Ultra-Chips für Mobilgeräte machen von diesen Vorteilen Gebrauch und kommen mit eingebauten 16 oder 32 Gigabyte an Arbeitsspeicher. Trotz der Vorteile will Intel aber wieder den Schritt zurück zu externem RAM machen. Das verriet jetzt Pat Gelsinger, der CEO von Intel.
Integrierter RAM zu teuer
Den Aussagen des Managers im Rahmen der aktuellen Gewinnmitteilung zufolge ist die Produktion der Chips mit integriertem Arbeitsspeicher schlicht zu teuer. Die Herstellung würde die Gewinnmarge bei den Prozessoren zu sehr schmälern. "Das ist keine gute Art, ein Unternehmen zu führen", sagte der Gelsinger. So bleibt Lunar Lake "einmalig". Die kommenden Panther-Lake- und Nova-Lake-Chips kommen also wieder ohne integrierten RAM.Für uns ist der Lunar Lake also wirklich eine einmalige Sache. Das wird bei Panther Lake, Nova Lake und seinen Nachfolgern nicht der Fall sein. Wir werden sie auf eine traditionellere Art und Weise bauen, mit dem Speicher außerhalb des Pakets [...].
Erfolg als Problem
Ursprünglich war Lunar Lake als Nischenprodukt gedacht, das die allerbeste Leistung und die beste Effizienz bieten sollte. Mit dem Aufkommen von KI-PCs seien die Chips aber zu einer Art Massenprodukt geworden, das laut dem CEO einen "bedeutenden Anteil" an Intels Produkt-Mix ausmacht.Diese Tatsache in Kombination mit den erhöhten Kosten scheint dem Onboard-RAM jetzt zum Verhängnis geworden zu sein. In Zukunft wird Intel aus finanziellen Gründen also wieder auf externen Speicher setzen. Neben den Nachteilen wie erhöhtem Stromverbrauch und geringerer Leistung hat das zumindest den Vorteil, dass Partner und Kunden bei der Konfiguration ihrer Systeme wieder mehr Flexibilität erhalten.
Zusammenfassung
- Intel verzichtet bei zukünftigen Laptop-CPUs auf integrierten Speicher
- Lunar-Lake-Chips mit eingebautem RAM bieten Vorteile wie Effizienz
- Trotz Vorteilen kehrt Intel zu externem RAM zurück - Kostengründe
- Pat Gelsinger: Produktion von Chips mit integriertem RAM zu teuer
- Panther-Lake- und Nova-Lake-Chips werden ohne integrierten RAM kommen
- Lunar Lake war als Nischenprodukt geplant, wurde aber zum Massenprodukt
- Externer RAM bietet Partnern und Kunden mehr Flexibilität
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