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Wii U ist eine "tickende Zeitbombe", wenn sie länger ausgeschaltet ist
Nintendo-Fans mit älteren Konsolen aufgepasst: Denn Retro-Experten warnen vor möglichen Hardwareausfällen bei längerer Nichtbenutzung der Wii U. Konkret geht es darum, dass der Systemspeicher dauerhaft Schaden nehmen kann, wenn das Gerät länger nicht am Strom hängt.
Die Ursache für das Problem scheint in den verbauten Speicherchips zu liegen. Nintendo setzte bei der Produktion der Wii U auf verschiedene Chiphersteller: Toshiba, Samsung und Hynix. Dabei erweisen sich die Chips von Hynix als besonders anfällig für Ausfälle. Gerade die schwarzen Wii-U-Modelle sind häufig mit entsprechend fehleranfälligen Chips ausgestattet, was ihre Lebensdauer und damit auch jene der Konsole selbst deutlich verkürzen könnte.
Wie Clownfish TV berichtet, warnt der Retro-Gaming-Spezialist Retro Blast auf Twitter eindringlich davor, die Wii U zu lange ohne Stromversorgung zu lassen: "Lassen Sie sie nicht zu lange ohne Strom, sonst riskieren Sie, dass sie für immer stirbt aufgrund von Speicherkorruption. Das ist meiner passiert."
Längere Standzeiten könnten zu einer Korruption des Speichers führen, was im schlimmsten Fall den kompletten Ausfall der Konsole zur Folge hat. Die weißen Wii-U-Modelle der ersten Generation scheinen robuster zu sein als ihre schwarzen Nachfolger. Nintendo verwendete bei den späteren Varianten offenbar weniger hochwertige Komponenten, was sich nun rächt.
Für den Fall eines Ausfalls gibt es Hoffnung: Die Modder-Community arbeitet an Lösungen wie dem "NAND-Aid", das defekte Speicherchips ersetzen soll. Allerdings erfordert dies technisches Geschick und ist nicht für jedermann geeignet.
In Fall von Konsolen kann man sicherlich "Früher war es besser" in den Raum werfen: Denn während eine Nintendo 64 aus dem Jahr 1996 oft noch problemlos funktioniert, könnte die Wii U schon nach einem Jahrzehnt den Dienst quittieren.
Siehe auch:
"Tickende Zeitbombe" im Wohnzimmer
Wer eine Wii U zuhause hat, der sollte diese am besten sofort an den Strom hängen. Denn andernfalls könnte sie schon bald den Geist aufgeben. Experten warnen vor einer zunehmenden Zahl von Hardwareausfällen bei der 2012 erschienenen Konsole. Besonders betroffen sind offenbar Geräte, die längere Zeit nicht in Betrieb waren.Die Ursache für das Problem scheint in den verbauten Speicherchips zu liegen. Nintendo setzte bei der Produktion der Wii U auf verschiedene Chiphersteller: Toshiba, Samsung und Hynix. Dabei erweisen sich die Chips von Hynix als besonders anfällig für Ausfälle. Gerade die schwarzen Wii-U-Modelle sind häufig mit entsprechend fehleranfälligen Chips ausgestattet, was ihre Lebensdauer und damit auch jene der Konsole selbst deutlich verkürzen könnte.
Wie Clownfish TV berichtet, warnt der Retro-Gaming-Spezialist Retro Blast auf Twitter eindringlich davor, die Wii U zu lange ohne Stromversorgung zu lassen: "Lassen Sie sie nicht zu lange ohne Strom, sonst riskieren Sie, dass sie für immer stirbt aufgrund von Speicherkorruption. Das ist meiner passiert."
Längere Standzeiten könnten zu einer Korruption des Speichers führen, was im schlimmsten Fall den kompletten Ausfall der Konsole zur Folge hat. Die weißen Wii-U-Modelle der ersten Generation scheinen robuster zu sein als ihre schwarzen Nachfolger. Nintendo verwendete bei den späteren Varianten offenbar weniger hochwertige Komponenten, was sich nun rächt.
Was können besorgte Wii U-Besitzer tun?
- Regelmäßiges Einschalten: Konsole mindestens einmal im Monat starten
- Überprüfung: Nicht nur den Startbildschirm testen, sondern auch Spiele und Apps laden
- Chipidentifikation: Wer ganz sichergehen will, sollte das BIOS-Menü überprüfen oder die Konsole öffnen, um den verbauten Chip zu identifizieren
Für den Fall eines Ausfalls gibt es Hoffnung: Die Modder-Community arbeitet an Lösungen wie dem "NAND-Aid", das defekte Speicherchips ersetzen soll. Allerdings erfordert dies technisches Geschick und ist nicht für jedermann geeignet.
In Fall von Konsolen kann man sicherlich "Früher war es besser" in den Raum werfen: Denn während eine Nintendo 64 aus dem Jahr 1996 oft noch problemlos funktioniert, könnte die Wii U schon nach einem Jahrzehnt den Dienst quittieren.
Zusammenfassung
- Wii U kann bei längerer Nichtbenutzung Hardwareschäden erleiden
- Speicherchips von Hynix sind besonders anfällig für Ausfälle
- Schwarze Wii-U-Modelle sind häufiger von Problemen betroffen
- Experten empfehlen regelmäßiges Einschalten der Konsole
- Speicherkorruption kann zum kompletten Ausfall der Konsole führen
- Modder-Community arbeitet an Lösungen wie dem 'NAND-Aid'
- Ältere Konsolen wie Nintendo 64 erweisen sich als langlebiger
Siehe auch:
- Mini-Wii: Modder schrumpft Nintendo-Konsole auf Spielkartengröße
- Nintendo 3DS und Wii U: Finales Datum der Online-Abschaltung bekannt
- Nintendo mit Problemen bei Onlinefunktionen für Wii U und 3DS
- Alle Infos zum Ende der Online-Dienste von Nintendo 3DS und Wii U
- Nintendo wehrt sich: Wii-Emulator Dolphin zunächst nicht auf Steam
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