Intel braucht Geld und sucht nach Käufern für Teile von Tochter Altera
Der Chiphersteller Intel steckt schon seit Langem in einer Krise und sucht deshalb nun nach Investoren für eine Beteiligung an seiner Tochter Altera. Der Chipgigant hofft, durch den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung mehrere Milliarden Dollar einzunehmen.
Intel hatte Altera, einen Spezialisten für programmierbare Logikbausteine (FPGAs), im Jahr 2015 für 16,7 Milliarden Dollar übernommen. FPGAs finden in verschiedenen Bereichen Anwendung, darunter Rechenzentren, Automobilelektronik und Telekommunikation. Erst Anfang dieses Jahres wurde Altera als eigenständige Einheit neu aufgestellt, um sich gezielt auf den FPGA-Markt zu konzentrieren.
Intels CEO Pat Gelsinger hatte bereits im vergangenen Monat in einer Nachricht an Mitarbeiter angedeutet, dass der Verkauf von Altera-Anteilen zur Verbesserung der Liquidität in Betracht gezogen wird. Er erklärte damals, dass der Verkauf eines Teils der Beteiligung an Altera war schon länger ein Teil der Strategie gewesen sei, genauer gesagt im Zusammenhang mit einem geplanten Börsengang des Tochterunternehmens.
Siehe auch:
Intel plant Verkauf von Altera-Anteilen
Der Chipriese Intel erwägt offenbar den Verkauf einer Beteiligung an seiner Tochtergesellschaft Altera. Einem Bericht zufolge sucht das Unternehmen nach Investoren, die bereit sind, mehrere Milliarden Dollar für eine Minderheitsbeteiligung zu zahlen. Diese Entwicklung wirft Fragen auf, wie angeschlagen der Chipriese tatsächlich ist.Intel hatte Altera, einen Spezialisten für programmierbare Logikbausteine (FPGAs), im Jahr 2015 für 16,7 Milliarden Dollar übernommen. FPGAs finden in verschiedenen Bereichen Anwendung, darunter Rechenzentren, Automobilelektronik und Telekommunikation. Erst Anfang dieses Jahres wurde Altera als eigenständige Einheit neu aufgestellt, um sich gezielt auf den FPGA-Markt zu konzentrieren.
Bewertung und finanzielle Herausforderungen
Wie CNBC berichtet, strebt Intel nun eine Bewertung von etwa 17 Milliarden Dollar für Altera an. Der Verkauf einer daran anteiligen Beteiligung könnte dem Unternehmen dringend benötigtes Kapital zuführen. Die Lage von Intel ist derzeit angespannt bis dramatisch, denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen:- Der Aktienkurs ist seit Jahresanfang um 50 Prozent gefallen
- Das Unternehmen kämpft mit spürbaren Umsatzrückgängen
- Dazu kommt starke Konkurrenz, insbesondere im Bereich der KI-Chips
Wandel der Halbleiterindustrie
Die Suche nach Investoren für Altera kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für die Halbleiterindustrie. Während Unternehmen wie ASML und TSMC von der wachsenden Nachfrage nach KI-Chips profitieren, ringt Intel um seine Position im Markt.Intels CEO Pat Gelsinger hatte bereits im vergangenen Monat in einer Nachricht an Mitarbeiter angedeutet, dass der Verkauf von Altera-Anteilen zur Verbesserung der Liquidität in Betracht gezogen wird. Er erklärte damals, dass der Verkauf eines Teils der Beteiligung an Altera war schon länger ein Teil der Strategie gewesen sei, genauer gesagt im Zusammenhang mit einem geplanten Börsengang des Tochterunternehmens.
Zusammenfassung
- Intel erwägt den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Altera-Tochter
- Ziel: Einnahme von mehreren Milliarden Dollar für dringend benötigtes Kapital
- Altera wurde 2015 für 16,7 Milliarden Dollar von Intel übernommen
- Intel strebt eine Bewertung von etwa 17 Milliarden Dollar für Altera an
- Intels Lage: Aktienkurs um 50 % gefallen, Umsatzrückgänge, starke Konkurrenz
- Verkauf von Altera-Anteilen war laut CEO schon länger Teil der Strategie
- Halbleiterindustrie: Intel kämpft um Marktposition, Konkurrenz profitiert
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