Amazon-Manager: Wem das Büro nicht passt, kann gerne gehen
Amazon hat vor einigen Wochen seine Büropräsenz-Regelung verschärft, ab 2025 müssen Mitarbeiter fünf Tage pro Woche ins Büro kommen. AWS-Chef Matt Garman verteidigt die Entscheidung und deutet an, dass Unzufriedene das Unternehmen verlassen können.
Die Entscheidung traf Amazon-CEO Andy Jassy und wird nun von weiteren Führungskräften bekräftigt. Matt Garman, Chef der Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS), verteidigte die Entscheidung in einer Mitarbeiterversammlung mit deutlichen Worten. Er betonte die Wichtigkeit der persönlichen Zusammenarbeit für Innovation und Unternehmenskultur. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, lautete die eindeutige Ansage des AWS-Chefs: "Wer nicht ins Büro will, kann gehen."
Das ist aber vermutlich durch die rosa Manager- bzw. PR-Brille betrachtet. Denn die Realität zeigt ein anderes Bild: Rund 37.000 Amazon-Mitarbeiter haben sich einem internen Slack-Kanal angeschlossen, der sich für Remote-Arbeit einsetzt und Kritik an der Rückkehr-ins-Büro-Regelung äußert.
Der Tech-Gigant begründet seine Entscheidung mit der Notwendigkeit, in der KI-Entwicklung mit Konkurrenten wie Microsoft, OpenAI und Google Schritt zu halten bzw. halten zu müssen. Garman betonte, dass bestimmte Aspekte der Amazon-Kultur, wie das Prinzip "Disagree and Commit" (in etwa: "widersprich und verpflichte dich trotzdem"), in einer Remote-Umgebung schwer umzusetzen seien.
Siehe auch:
Absage an Homeoffice und klare Ansage an Unzufriedene
Amazon zieht die Zügel bezüglich Büropräsenz deutlich an. Der E-Commerce-Gigant hat kürzlich bekannt gegeben, dass ab Januar 2025 eine vollständige Rückkehr ins Büro für alle Mitarbeiter verpflichtend sein wird, und zwar ausnahmslos. Dieses strenge "Return-to-Office"-Mandat verschärft die bisherige Drei-Tage-Präsenzpflicht und sorgt für erheblichen Unmut in der Belegschaft.Die Entscheidung traf Amazon-CEO Andy Jassy und wird nun von weiteren Führungskräften bekräftigt. Matt Garman, Chef der Cloud-Sparte Amazon Web Services (AWS), verteidigte die Entscheidung in einer Mitarbeiterversammlung mit deutlichen Worten. Er betonte die Wichtigkeit der persönlichen Zusammenarbeit für Innovation und Unternehmenskultur. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, lautete die eindeutige Ansage des AWS-Chefs: "Wer nicht ins Büro will, kann gehen."
Wenn es Leute gibt, die in dieser Umgebung einfach nicht gewissenhaft arbeiten und das nicht wollen, ist das in Ordnung. Es gibt andere UnternehmenGarman fügte hinzu: "Übrigens meine ich das nicht böse. Wir wollen in einer Umgebung sein, in der wir zusammenarbeiten." Er argumentiert, dass die Drei-Tage-Regelung nicht ausreiche, um die Unternehmensziele zu erreichen: "Neun von zehn Leuten, mit denen ich gesprochen habe, sind von dieser Änderung tatsächlich ziemlich begeistert." Infografik Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet
Das ist aber vermutlich durch die rosa Manager- bzw. PR-Brille betrachtet. Denn die Realität zeigt ein anderes Bild: Rund 37.000 Amazon-Mitarbeiter haben sich einem internen Slack-Kanal angeschlossen, der sich für Remote-Arbeit einsetzt und Kritik an der Rückkehr-ins-Büro-Regelung äußert.
Der Tech-Gigant begründet seine Entscheidung mit der Notwendigkeit, in der KI-Entwicklung mit Konkurrenten wie Microsoft, OpenAI und Google Schritt zu halten bzw. halten zu müssen. Garman betonte, dass bestimmte Aspekte der Amazon-Kultur, wie das Prinzip "Disagree and Commit" (in etwa: "widersprich und verpflichte dich trotzdem"), in einer Remote-Umgebung schwer umzusetzen seien.
Amazon vs. Homeoffice
Amazons harte Linie steht im Kontrast zu den Praktiken anderer Tech-Unternehmen. Während Google, Meta und Microsoft flexible Modelle mit zwei bis drei Bürotagen pro Woche beibehalten, setzt der zweitgrößte private Arbeitgeber der USA nun wieder streng auf volle Präsenz.
Zusammenfassung
- Amazon verschärft Büropräsenzregelung: Ab 2025 fünf Tage pro Woche
- AWS-Chef Matt Garman verteidigt die Entscheidung des Unternehmens
- Garman betont die Wichtigkeit persönlicher Zusammenarbeit für Innovation
- 000 Mitarbeiter kritisieren die neue Regelung im Slack-Kanal
- Amazon begründet Entscheidung mit Wettbewerbsdruck in KI-Entwicklung
- Andere Tech-Unternehmen halten an flexibleren Arbeitsmodellen fest
- Amazons strikte Haltung steht im Kontrast zur Branche
Siehe auch:
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Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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