Amazon verschiebt Rückkehr zum Büro-Zwang, weil kein Platz da ist
Amazon hat einfach nicht genug Platz, um die zigtausenden Mitarbeiter in seinen Büros unterzubringen, die man eigentlich ab dem nächsten Monat zur Rückkehr an ihren Arbeitsplatz in den Räumen des Konzerns zwingen will.
Bisher ist unklar, wie viele Mitarbeiter an den Standorten des weltweit größten Online-Versenders, zu denen die Metropolen Austin und Dallas in Texas sowie Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gehören, von der Verschiebung ihrer RTO-Termine betroffen sind. Amazon beschäftigt weltweit über 350.000 sogenannte Corporate-Mitarbeiter, also Angestellte abseits der Lager und Versandzentren, von denen der Großteil in den USA beheimatet ist.
Im August 2024 hatte Amazon-CEO Andy Jassy verkündet, dass man alle Mitarbeiter umgehend wieder an ihre Arbeitsplätze in den Büros des Konzerns zurückholen wolle. Er will damit vor allem wieder für eine bessere "Firmenkultur" sorgen, die das Management aufgrund des durch Covid-19 ausgelösten Trends zum Arbeiten von Zuhause aus auf einem absteigenden Ast sieht.
Um die Kosten zu senken, hatte Amazon an einigen Standorten seine Büroflächen in den letzten Jahren massiv reduziert, was dem Unternehmen jetzt aber auf die Füße fällt. Selbst im Hauptquartier in Bellevue, Washington, müssen sich derzeit mehrere Mitarbeiter oft einen Schreibtisch teilen, weil auch dort die Kapazitäten nicht ausreichen, heißt es aus internen Quellen.
In den meisten Fällen soll es aber nicht wirklich ein Mangel an Raum für die Unterbringung der Mitarbeiter sein, der ihre Rückkehr an den Schreibtisch ausbremst. Laut Amazon-Vertretern ist offiziell davon die Rede, dass das Unternehmen viele Gebäude so umgerüstet habe, dass man viele nur zeitweise im Büro tätige Mitarbeiter unterbringen konnte. Durch den großangelegten "Return to Office" müsse jetzt lediglich wieder eine erneute Änderung der Einrichtung erfolgen.
Siehe auch:
Amazon verschiebt Termin teilweise um über vier Monate
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, hat Amazon einer gewissen Gruppe seiner Mitarbeiter in mindestens sieben amerikanischen Städten kürzlich mitgeteilt, dass sie erst später ihren "Return to Office"-Termin (RTO) haben werden. Sie müssen laut den Quellen des Berichts erst in frühestens vier Monaten wieder ins Büro kommen.Bisher ist unklar, wie viele Mitarbeiter an den Standorten des weltweit größten Online-Versenders, zu denen die Metropolen Austin und Dallas in Texas sowie Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gehören, von der Verschiebung ihrer RTO-Termine betroffen sind. Amazon beschäftigt weltweit über 350.000 sogenannte Corporate-Mitarbeiter, also Angestellte abseits der Lager und Versandzentren, von denen der Großteil in den USA beheimatet ist.
Amazon will mit 'RTO' die Firmenkultur retten
Ein Konzernsprecher erklärte gegenüber Bloomberg auf Anfrage, dass man für die absolute Mehrheit der Mitarbeiter weiterhin auf die Rückkehr ins Büro ab dem 2. Januar 2025 setzt. Dass die Termine für Mitarbeiter an den genannten Standorten teilweise verschoben wurden, hat einen simplen Grund: Amazon hat nicht genügend Büroflächen zur Verfügung, um alle Mitarbeiter unterzubringen.Im August 2024 hatte Amazon-CEO Andy Jassy verkündet, dass man alle Mitarbeiter umgehend wieder an ihre Arbeitsplätze in den Büros des Konzerns zurückholen wolle. Er will damit vor allem wieder für eine bessere "Firmenkultur" sorgen, die das Management aufgrund des durch Covid-19 ausgelösten Trends zum Arbeiten von Zuhause aus auf einem absteigenden Ast sieht.
Um die Kosten zu senken, hatte Amazon an einigen Standorten seine Büroflächen in den letzten Jahren massiv reduziert, was dem Unternehmen jetzt aber auf die Füße fällt. Selbst im Hauptquartier in Bellevue, Washington, müssen sich derzeit mehrere Mitarbeiter oft einen Schreibtisch teilen, weil auch dort die Kapazitäten nicht ausreichen, heißt es aus internen Quellen.
In den meisten Fällen soll es aber nicht wirklich ein Mangel an Raum für die Unterbringung der Mitarbeiter sein, der ihre Rückkehr an den Schreibtisch ausbremst. Laut Amazon-Vertretern ist offiziell davon die Rede, dass das Unternehmen viele Gebäude so umgerüstet habe, dass man viele nur zeitweise im Büro tätige Mitarbeiter unterbringen konnte. Durch den großangelegten "Return to Office" müsse jetzt lediglich wieder eine erneute Änderung der Einrichtung erfolgen.
Zusammenfassung
- Amazon verschiebt Office-Rückkehr für Mitarbeiter wegen Platzmangel in 7 Städten
- Rückkehr ins Büro wird für bestimmte Gruppen um mindestens vier Monate verzögert
- Konzern reduzierte Büroflächen zur Kostensenkung und steht nun vor Kapazitätsproblemen
- CEO Andy Jassy möchte mit der Bürorückkehr die Firmenkultur wieder verbessern
- Im Hauptquartier Bellevue müssen sich mehrere Mitarbeiter Schreibtische teilen
- Viele Gebäude wurden für Teilzeitnutzung umgerüstet und müssen neu eingerichtet werden
Siehe auch:
- Amazon-Chef: "Büropflicht ist keine versteckte Entlassungswelle"
- Amazon-Manager: Wem das Büro nicht passt, kann gerne gehen
- Amazon: Umfrage zeigt überwältigende Ablehnung der Bürorückkehr
- Amazon-Mitarbeiter sind wütend über den Zwang zur Rückkehr ins Büro
- Amazon: Homeoffice zu Ende - alle wieder 5 Tage pro Woche ins Büro
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