Probe Explorers: NASA startet komplett neue Missions-Kategorie
Die US-Raumfahrtagentur NASA hat eine komplett neue Missionskategorie angekündigt: die Probe Explorers. Diese sollen die Lücke zwischen den großen, sogenannten Flagship-Missionen und den kleineren Discovery-Class-Programmen schließen.
Nicola Fox, NASA-Direktorin der Wissenschaftsabteilung, betonte die Bedeutung dieser neuen Kategorie: "Sie hat die Kreativität auf neue Höhen gehoben." Sie fügte hinzu, dass diese Missionen nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen könnten, sondern auch die Entwicklung wichtiger Technologien für zukünftige Großmissionen unterstützen. Die ausgewählten Projekte sollen den obersten Prioritäten der Astrophysik im kommenden Jahrzehnt gerecht werden.
Beide vorgeschlagenen Projekte erhalten nun eine erste Finanzierung von je fünf Millionen Dollar, um über einen Zeitraum von zwölf Monaten eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Nach dieser Phase wird 2026 eine endgültige Entscheidung getroffen, welche der beiden Missionen im Jahr 2032 starten wird. Der Gewinner wird dann die erste Mission der neuen Probe Explorer-Kategorie sein.
Die zweite potenzielle Mission, die Probe Far-Infrared Mission for Astrophysics, plant den Einsatz eines 1,8-Meter-Teleskops, um die Infrarotstrahlung im Weltraum zu untersuchen. Diese Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory geleitet und soll Fragen zur Entstehung von Planeten, supermassereichen schwarzen Löchern, Sternen und kosmischem Staub beantworten. Im Gegensatz zum James-Webb-Weltraumteleskop, das ebenfalls Infrarotstrahlung erfasst, soll diese Mission einen Bereich des elektromagnetischen Spektrums abdecken, der bisher zwischen den Fähigkeiten von Webb und Radioteleskopen liegt.
Siehe auch:
- NASA kündigt neue Missionskategorie Probe Explorers an
- Ziel: Förderung innovativer Ideen zur tieferen Erforschung des Universums
- Zwei Projekte vorgeschlagen: Advanced X-Ray Imaging Satellite und Probe Far-Infrared Mission
- Erste Finanzierung für Machbarkeitsstudien beträgt je fünf Millionen Dollar
- Endgültige Entscheidung über Missionsstart ist für das Jahr 2026 geplant
- AXIS soll supermassereiche schwarze Löcher und Galaxienentwicklung erforschen
- Probe Far-Infrared Mission zielt auf Infrarotstrahlung und kosmische Phänomene ab
Mittelklasse für Innovationen
Ziel des Programms ist es, innovative und kreative Ideen zu fördern, um das Universum noch tiefer zu erforschen. Zwei vielversprechende Projekte wurden bereits für diese neue Kategorie vorgeschlagen: der Advanced X-Ray Imaging Satellite und die Probe Far-Infrared Mission for Astrophysics.Nicola Fox, NASA-Direktorin der Wissenschaftsabteilung, betonte die Bedeutung dieser neuen Kategorie: "Sie hat die Kreativität auf neue Höhen gehoben." Sie fügte hinzu, dass diese Missionen nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen könnten, sondern auch die Entwicklung wichtiger Technologien für zukünftige Großmissionen unterstützen. Die ausgewählten Projekte sollen den obersten Prioritäten der Astrophysik im kommenden Jahrzehnt gerecht werden.
Beide vorgeschlagenen Projekte erhalten nun eine erste Finanzierung von je fünf Millionen Dollar, um über einen Zeitraum von zwölf Monaten eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Nach dieser Phase wird 2026 eine endgültige Entscheidung getroffen, welche der beiden Missionen im Jahr 2032 starten wird. Der Gewinner wird dann die erste Mission der neuen Probe Explorer-Kategorie sein.
Zwei Teleskope
Der Advanced X-Ray Imaging Satellite (AXIS) soll ein großes Sichtfeld mit einer hohen räumlichen Auflösung bieten und ist besonders gut geeignet, um supermassereiche Schwarze Löcher sowie die Entwicklung von Galaxien zu erforschen. Der leitende Wissenschaftler, Christopher Reynolds von der University of Maryland, möchte mit dieser Mission an die Erfolge früherer Röntgenobservatorien anknüpfen und die Energiequellen zahlreicher kosmischer Ereignisse untersuchen.Die zweite potenzielle Mission, die Probe Far-Infrared Mission for Astrophysics, plant den Einsatz eines 1,8-Meter-Teleskops, um die Infrarotstrahlung im Weltraum zu untersuchen. Diese Mission wird vom Jet Propulsion Laboratory geleitet und soll Fragen zur Entstehung von Planeten, supermassereichen schwarzen Löchern, Sternen und kosmischem Staub beantworten. Im Gegensatz zum James-Webb-Weltraumteleskop, das ebenfalls Infrarotstrahlung erfasst, soll diese Mission einen Bereich des elektromagnetischen Spektrums abdecken, der bisher zwischen den Fähigkeiten von Webb und Radioteleskopen liegt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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