Google Fotos: Überarbeiteter und verbesserter Video-Editor startet

Google Fotos erhält ein umfangreiches Update für seinen mobilen Video-Editor. Neue KI-gestützte Presets und verbesserte Bearbeitungstools sollen die Videobearbeitung für Nutzer deutlich vereinfachen. Das Unternehmen verspricht u. a. intuitivere Bedienung.
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  • Google Fotos aktualisiert mobilen Video-Editor
  • Neue KI-gestützte Presets und verbesserte Tools
  • "Speed"-Tool für Zeitlupe und Beschleunigung
  • "Auto Enhance" optimiert Farben und Stabilität
  • Trimm-Werkzeug erlaubt präzisere Schnitte
  • Neue Presets vereinfachen komplexe Bearbeitungen
  • "Ultra HDR" könnte bald eingeführt werden
  • Rollout der Funktionen startet am 24. September 2024

Intelligente Videobearbeitung

Google rüstet seinen beliebten Foto- und Video-Dienst Google Fotos mit neuen Funktionen nach. Konkret überarbeitet der Suchmaschinenriese den mobilen Video-Editor für Android und iOS. Nutzer erwartet eine laut Google vor allem intuitivere Bedienung, dazu kommen KI-gestützte Bearbeitungsoptionen, wie das Unternehmen in einem offiziellen Blogbeitrag ankündigte.

Eine Neuerung ist das "Speed"-Tool. Es ermöglicht Nutzern, Videos in Zeitlupe abzuspielen oder zu beschleunigen - ideal für dramatische Effekte oder vice versa, um lange Aufnahmen zu straffen. Ebenfalls neu ist die "Auto Enhance"-Funktion, die unkompliziert Farben optimiert und die Stabilität des Videos verbessert - das ist natürlich das Video-Pendant zur vergleichbaren Funktionalität für Fotos. Google FotosGoogle Fotos: Einfacher zur Zeitlupe Das beliebte Trimm-Werkzeug wurde ebenfalls überarbeitet und erlaubt nun präzisere Schnitte. Direkt unter der Video-Zeitleiste finden Nutzer jetzt die am häufigsten verwendeten Funktionen wie Stummschalten, Verbessern, Stabilisieren und Frame exportieren - eine sinnvolle Anordnung für schnellen Zugriff.

KI-Presets: Videobearbeitung auf Knopfdruck

Besonders spannend sind die neuen KI-gestützten Voreinstellungen: Diese intelligenten Verbesserungen nehmen Nutzern komplexe Bearbeitungsschritte ab. Auf "Knopfdruck" können unter anderem Videos automatisch zugeschnitten, die Geschwindigkeit angepasst oder die Beleuchtung optimiert werden.

Die Presets gehen noch weiter: Man kann Zeitlupen-Effekte hinzufügen, auf bestimmte Bildbereiche zoomen oder sogar ein dynamisches Bewegungs-Tracking auf ein Hauptmotiv anwenden. Diese Funktionen sind in einem eigenen "Presets"-Tab untergebracht, dieser ist von den Standard-Bearbeitungstools getrennt zu finden.

Wie Android Authority berichtet, könnte Google Fotos demnächst auch eine "Ultra HDR"-Bearbeitungsoption erhalten. Diese wäre eine Erweiterung des bestehenden "HDR-Effekts" und könnte ggf. eine pixelgenaue Kontrolle der Helligkeitsstufen in Ultra-HDR-Bildern ermöglichen. Die genauen Details sind noch unklar, da die Funktion derzeit nicht aktiv ist.

In diesem Zusammenhang plant Google offenbar auch, den "HDR-Effekt" in "Vibrance" umzubenennen. Dies könnte dazu dienen, Verwechslungen mit der kommenden "Ultra HDR"-Option zu vermeiden.

Laut dem offiziellen Google-Blogbeitrag beginnt das Rollout der neuen Video-Editor-Funktionen bereits heute. Wie immer kann es jedoch einige Zeit dauern, bis alle Nutzer Zugriff auf die Neuerungen haben. Die "Ultra HDR"-Option ist derzeit nur in einer Vorabversion der App zu finden und bisher nicht offiziell angekündigt.

Siehe auch:
Witold Pryjda

Senior Redakteur

Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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