Twitter/X will auch Video-Konferenzen als Teams-Alternative anbieten
Twitter bzw. X testet eine neue Videokonferenz-Lösung. Doch nach den jüngsten technischen Problemen bei Live-Übertragungen stellt sich die Frage: Kann die Plattform wirklich mit etablierten Anbietern wie Microsoft Teams, Zoom und Google Meet konkurrieren?
Hier kann man sich sicherlich die Frage stellen, wie stabil eine solche X-Videokonferenz-Funktion wäre. Wenn selbst prominente Übertragungen nicht reibungslos funktionieren, wie soll dann eine zuverlässige Konferenzlösung für den breiten Markt gelingen?
Was haltet ihr von X' Ambitionen im Videokonferenz-Bereich? Könntet ihr euch vorstellen, die Plattform für Meetings zu nutzen oder seht ihr zu viele Hürden bzw. würdet ihr Musk nicht mal einen Ziegelstein anvertrauen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- X testet eigene Videokonferenz-Lösung namens X Conference
- Entwickler Chris Park präsentiert erste Einblicke via Screenshot
- X Conference bietet verbesserte Benachrichtigungen und Sichtbarkeit
- Option zum Anpinnen von Sprechern soll Nutzung erleichtern
- Technische Probleme bei Live-Übertragungen werfen Fragen auf
- Elon Musk zielt darauf ab, X als Alles-Plattform zu etablieren
- Marktkonkurrenz mit Teams, Zoom und Google Meet noch unsicher
X wagt sich an Videokonferenzen heran
Wie Windows Central berichtet, arbeitet X (vormals Twitter) an einer eigenen Videokonferenz-Lösung. Das Tool mit dem Namen "X Conference" befindet sich derzeit in einer internen Testphase. X-Entwickler Chris Park teilte einen ersten Screenshot auf der mittlerweile Elon Musk gehörenden Plattform und bezeichnete die Lösung als "bereits eine starke Alternative zu Google Meet, Zoom, AWS Chime und definitiv ... Microsoft Teams".Geplante Features und offene Fragen
Laut Park soll X Conference einige nützliche Funktionen bieten:- Verbesserte Benachrichtigungen und Sichtbarkeit beim Beitreten oder Verlassen von Teilnehmern
- Option zum Anpinnen von Hauptsprechern oder Teilnehmern
- Weniger Hin- und Herwechseln auf dem Hauptpanel, damit man das eigene Gesicht nicht so oft sieht
Technische Herausforderungen werfen Fragen auf
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem X mit technischen Problemen bei hochkarätigen Live-Übertragungen zu kämpfen hat. Erst kürzlich gab es bei einem Interview von Elon Musk mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump auf X Spaces erhebliche Schwierigkeiten mit der Verbindung. Laut Musk hingen diese mit einem angeblichen DDoS-Angriff zusammen, es gibt aber viele, die an dieser Darstellung zweifeln.Hier kann man sich sicherlich die Frage stellen, wie stabil eine solche X-Videokonferenz-Funktion wäre. Wenn selbst prominente Übertragungen nicht reibungslos funktionieren, wie soll dann eine zuverlässige Konferenzlösung für den breiten Markt gelingen?
X zwischen Ambitionen und Realität
Die Entwicklung von X Conference passt in das Gesamtbild von X als angestrebte "Alles-Plattform". Elon Musk hat mehrfach davon gesprochen, dass X alle nur erdenklichen Funktionalitäten bieten soll. Es bleibt freilich abzuwarten, ob und wie X Conference startet und ob es sich mit etablierten Anbietern wie Zoom, Microsoft Teams oder Google Meet ernsthaft konkurrieren kann.Was haltet ihr von X' Ambitionen im Videokonferenz-Bereich? Könntet ihr euch vorstellen, die Plattform für Meetings zu nutzen oder seht ihr zu viele Hürden bzw. würdet ihr Musk nicht mal einen Ziegelstein anvertrauen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- KI-Datenfütterung ohne Erlaubnis: Aktivisten gehen gegen Twitter/X vor
- Twitter/X: Musk zerrt abgesprungene Werbekunden jetzt vor Gericht
- Elon Musk: SpaceX und Twitter/X ziehen von Kalifornien nach Texas
- Hohe Strafe droht: EU stellt bei Twitter/X schwerwiegende Verstöße fest
- Musk darf nach Twitter auch die ISS zerstören: Auftrag geht an SpaceX
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen