WhatsApp: Telefonnummer muss bald nicht mehr geteilt werden
Neues bei WhatsApp: Anwender sollen künftig Benutzernamen statt Telefonnummern verwenden können. Mit einem optionalen PIN-System verspricht der Messenger von Meta zudem mehr Privatsphäre und Kontrolle über die eigenen Kontakte.
Die Funktion, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet und im Rahmen der Beta mit der Nummer 2.24.18.2 entdeckt worden ist, soll es Nutzern ermöglichen, einen einzigartigen Namen für ihr Konto zu wählen. Dieser Nickname soll dann anstelle der Telefonnummer als Kontaktmöglichkeit zum Einsatz kommen. Vorteil: Dadurch müssten Nutzer ihre private Mobilfunknummer nicht mehr mit jedem teilen, der sie auf WhatsApp kontaktieren möchte.
Ein interessanter Aspekt der geplanten Funktion ist die Integration eines optionalen PIN-Systems. Anwender sollen die Möglichkeit erhalten, einen mindestens vierstelligen PIN-Code festzulegen, der zusätzlich zum Benutzernamen erforderlich ist, um eine neue Konversation zu beginnen. Dies würde eine zusätzliche Schutzebene gegen unerwünschte Kontaktaufnahmen bieten.
Die Funktionsweise des PIN-Systems sieht vor, dass Personen, die einen Nutzer über diesen Benutzernamen kontaktieren möchten, zunächst eine korrekte Identifikationsnummer eingeben müssen. Erst dann wird eine Kontaktaufnahme möglich. Dabei sollte man beachten, dass diese PIN nichts mit Zwei-Faktor-Authentifizierung zu tun hat und keine privaten Informationen wie beispielsweise den Geburtstag enthalten darf.
Für bestehende Kontakte, die bereits über die Telefonnummer verbunden sind, ändert sich nichts. Sie werden weiterhin wie gewohnt kommunizieren können, ohne die PIN eingeben zu müssen. Die neue Funktion zielt primär darauf ab, die Privatsphäre bei neuen Kontaktaufnahmen zu verbessern.
Die Einführung von Benutzernamen könnte WhatsApp näher an andere beliebte Messaging-Dienste wie Telegram heranführen, die bereits seit Längerem solche und ähnliche Sicherheitsfeatures anbieten bzw. mit Nicknames arbeiten.
Mit über zwei Milliarden Nutzern weltweit und etwa 200 Millionen Neuregistrierungen pro Monat ist WhatsApp der weltweit beliebteste Messaging-Dienst. Die Einführung von Benutzernamen könnte diese Position weiter festigen und gleichzeitig den Datenschutz verbessern. WhatsApp, Instagram & Co: Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren
Was haltet ihr von der geplanten Username-Funktion bei WhatsApp? Würdet ihr eure Telefonnummer durch einen Benutzernamen ersetzen? Und wie steht ihr zu der zusätzlichen PIN-Option? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Nutzername statt Telefonnummer
WhatsApp arbeitet an einer Funktion, die die Art und Weise, wie Nutzer miteinander in Kontakt treten, grundlegend verändern und auch vereinfachen soll. Wie WABetaInfo schreibt (via Android Authority), plant der Messenger die Einführung von Benutzernamen als Alternative zur Weitergabe von Telefonnummern.Die Funktion, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet und im Rahmen der Beta mit der Nummer 2.24.18.2 entdeckt worden ist, soll es Nutzern ermöglichen, einen einzigartigen Namen für ihr Konto zu wählen. Dieser Nickname soll dann anstelle der Telefonnummer als Kontaktmöglichkeit zum Einsatz kommen. Vorteil: Dadurch müssten Nutzer ihre private Mobilfunknummer nicht mehr mit jedem teilen, der sie auf WhatsApp kontaktieren möchte.
Ein interessanter Aspekt der geplanten Funktion ist die Integration eines optionalen PIN-Systems. Anwender sollen die Möglichkeit erhalten, einen mindestens vierstelligen PIN-Code festzulegen, der zusätzlich zum Benutzernamen erforderlich ist, um eine neue Konversation zu beginnen. Dies würde eine zusätzliche Schutzebene gegen unerwünschte Kontaktaufnahmen bieten.
Die Funktionsweise des PIN-Systems sieht vor, dass Personen, die einen Nutzer über diesen Benutzernamen kontaktieren möchten, zunächst eine korrekte Identifikationsnummer eingeben müssen. Erst dann wird eine Kontaktaufnahme möglich. Dabei sollte man beachten, dass diese PIN nichts mit Zwei-Faktor-Authentifizierung zu tun hat und keine privaten Informationen wie beispielsweise den Geburtstag enthalten darf.
Für bestehende Kontakte, die bereits über die Telefonnummer verbunden sind, ändert sich nichts. Sie werden weiterhin wie gewohnt kommunizieren können, ohne die PIN eingeben zu müssen. Die neue Funktion zielt primär darauf ab, die Privatsphäre bei neuen Kontaktaufnahmen zu verbessern.
Flexibilität für Nutzer
WhatsApp plant offenbar, den Nutzern mehr Flexibilität bei ihren Privatsphäre-Einstellungen zu bieten. Es sollen drei Optionen zur Verfügung stehen: Benutzername, Telefonnummer oder Benutzername mit PIN. Diese Auswahl ermöglicht es den Anwendern, selbst zu entscheiden, wie viel sie von sich preisgeben möchten bzw. wie sie sich schützen möchten. Wer maximale Privatsphäre wünscht, dürfte sich für die Option "Benutzername mit PIN" entscheiden.Die Einführung von Benutzernamen könnte WhatsApp näher an andere beliebte Messaging-Dienste wie Telegram heranführen, die bereits seit Längerem solche und ähnliche Sicherheitsfeatures anbieten bzw. mit Nicknames arbeiten.
WhatsApps Fokus auf Privatsphäre
Die geplante Neuerung reiht sich ein in eine Serie von Privatsphäre-orientierten Updates, die WhatsApp in den letzten Jahren eingeführt hat. Dazu gehört auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die seit 2016 für alle Formen der Kommunikation auf WhatsApp Standard ist. Seit Oktober 2021 bietet WhatsApp sogar Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Backups an.Mit über zwei Milliarden Nutzern weltweit und etwa 200 Millionen Neuregistrierungen pro Monat ist WhatsApp der weltweit beliebteste Messaging-Dienst. Die Einführung von Benutzernamen könnte diese Position weiter festigen und gleichzeitig den Datenschutz verbessern. WhatsApp, Instagram & Co: Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren
Was haltet ihr von der geplanten Username-Funktion bei WhatsApp? Würdet ihr eure Telefonnummer durch einen Benutzernamen ersetzen? Und wie steht ihr zu der zusätzlichen PIN-Option? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- WhatsApp plant Einführung von Benutzernamen statt Telefonnummern
- Optionales PIN-System soll Privatsphäre und Kontrolle verbessern
- Benutzer können einzigartige Namen als Kontaktmöglichkeit wählen
- PIN-Code erforderlich für das Starten neuer Konversationen
- Bestehende Kontakte benötigen keine PIN für die Kommunikation
- Technische Basis ist eine angepasste Version des XMPP-Standards
- Neuerung zielt auf verbesserten Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit
Siehe auch:
- WhatsApp: Meta will eine Lücke in Windows-App nicht schließen
- WhatsApp erweitert Funktionen mit AR-Anrufeffekten und neuen Filtern
- WhatsApp knackt Nutzerbasis von 100 Millionen US-Amerikanern
- Offline-Dateitransfer: WhatsApp bringt AirDrop-Alternative auf iPhones
- WhatsApp: Endlich einfacher HD-Bilder-Versand dank neuer Einstellung
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