Deadlock: Valve geht auf Konfrontationskurs mit großer Technik-Seite
Valves geheimes Multiplayer-Projekt Deadlock zieht tausende Spieler an, obwohl es bisher nicht offiziell angekündigt wurde. Der ungewöhnliche Testlauf des Hero-Shooters wirft Fragen auf und sorgt für Kontroversen in der Gaming-Branche.
Valve, der Entwickler hinter Steam und Half-Life, hat sein neuestes Spiel Deadlock bisher nicht offiziell angekündigt. Dennoch spielen bereits tausende Nutzer den Hero-Shooter auf Steam. Was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Vorgehen?
Deadlock ist ein kompetitiver Multiplayer-Shooter, der Elemente aus beliebten Spielen wie Overwatch, Dota 2 und Team Fortress 2 kombiniert. In 6-gegen-6-Matches treten Spieler mit verschiedenen Charakteren gegeneinander an. Das Spielprinzip verbindet MOBA-Elemente (Multiplayer Online Battle Arena Video Games) mit Third-Person-Shooter-Action in einem Fantasy-Steampunk-Setting.
Immer mehr User spielen das bisher 'geheime' Spiel
Laut der Spielerdatenbank SteamDB erreichte Deadlock kürzlich über 22.000 gleichzeitige Spieler. Damit schaffte es das unangekündigte Spiel in die Top 65 der meistgespielten Titel auf Steam. Dieser Erfolg wirft Fragen auf, da Valve bisher weder einen Trailer veröffentlicht noch das Spiel offiziell bestätigt hat.
Die steigende Spielerzahl lässt sich durch ein ungewöhnliches Einladungssystem erklären: Spieler mit Zugang zum Test können unbegrenzt Steam-Freunde einladen. Dies führte zu einer raschen Verbreitung, obwohl das Spiel sich offiziell noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.
The Verge-Redakteur Tom Warren stellte jedoch klar:
Dennoch wurde der Autor des Artikels kurz darauf vom Matchmaking ausgeschlossen. Dies verdeutlicht Valves zwiespältiges Vorgehen: Einerseits ermöglicht das Unternehmen eine weite Verbreitung des Spiels, andererseits scheint es die Kontrolle über Informationen behalten zu wollen. Meist widersprich das eine, dem anderen. So wohl auch hier.
Das Spiel setzt weniger auf präzises Zielen, sondern mehr auf taktisches Ausmanövrieren des Gegners. Spieler können ausweichen, gleiten und Doppelsprünge ausführen. Seilbahnen ermöglichen schnelle Positionswechsel auf der Karte, ähnlich wie in BioShock Infinite.
Aktuell stehen 19 verschiedene Helden zur Auswahl, darunter:
Jeder Held verfügt über einzigartige Fähigkeiten und kann im Spielverlauf verbessert werden. Die Charaktere sind vom Dota-Universum inspiriert und passen zum Fantasy-Steampunk-Setting.
Interessanterweise durchlief das Spiel mehrere Entwicklungsphasen. Unter den Codenamen Citadel, Project 8 und Neon Prime war es ursprünglich im Half-Life/Portal-Universum angesiedelt. Nach negativem Feedback entschied sich das Team jedoch für ein Fantasy-Setting.
Die Situation wirft Fragen zur Zukunft von Spieletests und -veröffentlichungen auf. Könnte dieses Vorgehen Schule machen und die Art und Weise verändern, wie Spiele auf den Markt gebracht werden? Oder ist es nur ein weiteres Beispiel für Valves unkonventionelle Herangehensweise an Spieleentwicklung und -vermarktung?
Was haltet ihr von Valves Strategie bei Deadlock? Findet ihr es spannend, dass ein Spiel auf diese Weise an Popularität gewinnt, oder wünscht ihr euch mehr offizielle Informationen? Wer von euch spielt es bereits und wie gefällt es euch?
Schreibt mir eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Deadlock ist ein kompetitiver Multiplayer-Shooter, der Elemente aus beliebten Spielen wie Overwatch, Dota 2 und Team Fortress 2 kombiniert. In 6-gegen-6-Matches treten Spieler mit verschiedenen Charakteren gegeneinander an. Das Spielprinzip verbindet MOBA-Elemente (Multiplayer Online Battle Arena Video Games) mit Third-Person-Shooter-Action in einem Fantasy-Steampunk-Setting.
Immer mehr User spielen das bisher 'geheime' Spiel
Laut der Spielerdatenbank SteamDB erreichte Deadlock kürzlich über 22.000 gleichzeitige Spieler. Damit schaffte es das unangekündigte Spiel in die Top 65 der meistgespielten Titel auf Steam. Dieser Erfolg wirft Fragen auf, da Valve bisher weder einen Trailer veröffentlicht noch das Spiel offiziell bestätigt hat.
Die steigende Spielerzahl lässt sich durch ein ungewöhnliches Einladungssystem erklären: Spieler mit Zugang zum Test können unbegrenzt Steam-Freunde einladen. Dies führte zu einer raschen Verbreitung, obwohl das Spiel sich offiziell noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet.
Kontroverse um Berichterstattung
Die Situation um Deadlock sorgte kürzlich für Aufsehen, als das Tech-Portal The Verge einen ausführlichen Artikel mit Gameplay-Szenen veröffentlichte. Viele Fans reagierten empört und warfen dem Portal vor, eine Vereinbarung zur Geheimhaltung gebrochen zu haben.The Verge-Redakteur Tom Warren stellte jedoch klar:
- Es wurde keine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) unterzeichnet
- Es gab keine mündliche Abmachung mit Valve
- Die Nutzungsbedingungen mussten nicht aktiv akzeptiert werden
Dennoch wurde der Autor des Artikels kurz darauf vom Matchmaking ausgeschlossen. Dies verdeutlicht Valves zwiespältiges Vorgehen: Einerseits ermöglicht das Unternehmen eine weite Verbreitung des Spiels, andererseits scheint es die Kontrolle über Informationen behalten zu wollen. Meist widersprich das eine, dem anderen. So wohl auch hier.
Valves streng geheimes Spiel Deadlock (25 Minuten Gameplay leaked)
Spielmechanik und Helden
Deadlock bietet laut The Verge einen temporeichen Spielablauf ohne Pausen. Spieler führen Truppen von computergesteuerten Einheiten an, um gegnerische Verteidigungsanlagen zu zerstören. Dabei müssen sie vier separate Wege auf der Karte kontrollieren.Das Spiel setzt weniger auf präzises Zielen, sondern mehr auf taktisches Ausmanövrieren des Gegners. Spieler können ausweichen, gleiten und Doppelsprünge ausführen. Seilbahnen ermöglichen schnelle Positionswechsel auf der Karte, ähnlich wie in BioShock Infinite.
Aktuell stehen 19 verschiedene Helden zur Auswahl, darunter:
- Wraith mit einer Tommy Gun
- McGinnis als Hybrid aus Ingenieur und Schwerwaffenträger
- Infernus, der Gegner mit Fingerpistolen bekämpft
Jeder Held verfügt über einzigartige Fähigkeiten und kann im Spielverlauf verbessert werden. Die Charaktere sind vom Dota-Universum inspiriert und passen zum Fantasy-Steampunk-Setting.
Valves ungewöhnliche Strategie
Das Vorgehen von Valve bei Deadlock ist für die Branche ungewöhnlich. Normalerweise werden Spiele dieser Größenordnung mit aufwendigen Marketing-Kampagnen beworben. Valve scheint hingegen auf organisches Wachstum durch Mundpropaganda zu setzen. Mit Erfolg, wie dieser Artikel zeigt.Interessanterweise durchlief das Spiel mehrere Entwicklungsphasen. Unter den Codenamen Citadel, Project 8 und Neon Prime war es ursprünglich im Half-Life/Portal-Universum angesiedelt. Nach negativem Feedback entschied sich das Team jedoch für ein Fantasy-Setting.
Die Situation wirft Fragen zur Zukunft von Spieletests und -veröffentlichungen auf. Könnte dieses Vorgehen Schule machen und die Art und Weise verändern, wie Spiele auf den Markt gebracht werden? Oder ist es nur ein weiteres Beispiel für Valves unkonventionelle Herangehensweise an Spieleentwicklung und -vermarktung?
Was haltet ihr von Valves Strategie bei Deadlock? Findet ihr es spannend, dass ein Spiel auf diese Weise an Popularität gewinnt, oder wünscht ihr euch mehr offizielle Informationen? Wer von euch spielt es bereits und wie gefällt es euch?
Schreibt mir eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Valve testet neuen Hero-Shooter Deadlock noch unangekündigt
- Spiel kombiniert Elemente aus Overwatch und Dota 2
- Deadlock erreichte über 22.000 Spieler auf Steam
- Einladungssystem ermöglicht rasche Verbreitung unter Spielern
- The Verge veröffentlicht Gameplay trotz fehlender NDA
- 19 Helden verfügbar, darunter Wraith und McGinnis
- Valve experimentiert mit organischem Wachstum durch Mundpropaganda
Siehe auch:
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Sebastian Kuhbach
Redakteur bei WinFuture
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