Google Streamer vorgestellt:
Das ist der Nachfolger der Chromecasts
Google hat den Abschied vom klassischen Chromecast eingeläutet. Mit dem Google TV Streamer bringt man jetzt eine Art Set-Top-Box auf den Markt, die an die Stelle der Chromecasts tritt und zusätzlich auch als eine Art Smart-Home-Zentrale dienen soll.
Das Gerät verfügt über einen HMDI-2.1-Anschluss und einen Gigabit-Ethernet-Port. Gefunkt wird hier mittels Bluetooth 5.1 und per WiFi 802.11ac in 2,4- und 5-Gigahertz-Netzen. Zusätzlich ist ein Funkmodul mit Thread-Unterstützung vorhanden, um auf diesem Weg die Steuerung von Matter-kompatibler Smart-Home-Hardware zu ermöglichen.
Der Google TV Streamer ist jetzt eine Set-Top-Box
Auf der Rückseite des Google TV Streamer befindet sich zusätzlich auch noch ein USB-C-Anschluss, doch dient dieser ausschließlich der Energieversorgung und ist nicht für den Anschluss externer Geräte geeignet. Unter der Haube steckt mit einiger Sicherheit eine MediaTek-Plattform, die laut offiziellen Angaben von Google bis zu 22 Prozent mehr Leistung bieten soll als beim 2020 gestarteten Chromecast mit Google TV.
Port-Auswahl der Google TV Streamer
Der Arbeitsspeicher der Plattform wächst auf vier Gigabyte, während der interne Festspeicher auf 32 Gigabyte vervierfacht wird. Durch das Leistungs-Plus wird unter anderem die Wiedergabe von 4K-Inhalten mit 60 Bildern pro Sekunde unterstützt. Der Google TV Streamer bietet außerdem Dolby Vision und Dolby Atmos, Spatial Audio kann in Verbindung mit den Pixel Buds Pro genutzt werden und auch HDR10(+) wird unterstützt
Weil Google den TV Streamer auch als Smart-Home-Zentrale vermarkten will, integriert man auch ein neues Panel für Google Home in den Schnelleinstellungen. Dieser Ansatz ähnelt dem, was unter Android auf Smartphones und dem Pixel-Tablet verfügbar ist. Man kann darüber also per Schnellzugriff Lampen steuern, Sicherheitskameras einsehen oder tiefergehende Einstellungsseiten öffnen.
Die neue Fernbedienung des Google TV Streamer
Google vertreibt zusammen mit dem TV Streamer auch eine neue Fernbedienung, der man eine weitere Reihe von Tasten und eine texturierte Rückseite spendiert. An die Stelle der Google-Assistant-Taste tritt eine Taste mit eine generischen Mikrofon-Symbol, wobei diese jetzt anhand einer kleinen Erhöhung auf der Taste mit dem Finger leichter zu erfühlen sein soll. Die Lautstärketasten sind nun ebenfalls auf der Front und nicht mehr an der Seite der Fernbedienung angebracht. Hinzu kommt eine prominent platzierte Mute-Taste.
Für Kunden, die die Fernbedienung des Google TV Streamer gern mal im eigenen Haushalt verschüttgehen lassen, gibt es auf der Rückseite des Geräts selbst übrigens eine Taste, mit der man wie in der Google Home App oder per Sprachkommando eine Suche nach der Fernbedienung starten lassen kann. Sie spielt dann einen Ton ab, um leichter gefunden zu werden. An der Fernbedienung selbst sitzen darüber hinaus auch noch Tasten für Netflix und YouTube.
Neu ist auch eine sogenannte "Magic"-Taste mit einem Sternsymbol, über die man eine selbstgewählte App starten, die Eingabemethode ändern oder das Google Home Panel öffnen lassen kann. Google lässt beim TV Streamer auch seine KI-Modelle der Gemini-Reihe eine Rolle spielen, die zu den jeweiligen Inhalten unter anderem automatisch generierte Beschreibungen oder Zusammenfassungen der öffentlichen Meinung liefern sollen.
In den USA kostet der Google TV Streamer zum Start 99 US-Dollar, wobei die Vorbestellung jetzt auch schon möglich ist. Die Verfügbarkeit soll aber erst ab September gegeben sein. Hierzulande könnte es noch etwas dauern, bis der Google TV Streamer auch bei uns startet. So sind zwar bereits Euro-Preise (119,99 Euro) bekannt geworden, einen Termin gibt es aber bisher genauso wenig wie die Möglichkeit zur Vorbestellung.
Siehe auch:
Wechsel auf neuen Formfaktor
Beim Google TV Streamer, der zunächst in den USA an den Start geht, gibt es einige Neuerungen. Dabei ändert sich der Formfaktor und der Preis steigt ein ganzes Stück. Statt eines HDMI-Sticks oder -Dongles ist der Google TV Streamer eine kleine, flache Box, die sich unter den Fernseher "ducken" soll.Das Gerät verfügt über einen HMDI-2.1-Anschluss und einen Gigabit-Ethernet-Port. Gefunkt wird hier mittels Bluetooth 5.1 und per WiFi 802.11ac in 2,4- und 5-Gigahertz-Netzen. Zusätzlich ist ein Funkmodul mit Thread-Unterstützung vorhanden, um auf diesem Weg die Steuerung von Matter-kompatibler Smart-Home-Hardware zu ermöglichen.
Der Google TV Streamer ist jetzt eine Set-Top-Box
Auf der Rückseite des Google TV Streamer befindet sich zusätzlich auch noch ein USB-C-Anschluss, doch dient dieser ausschließlich der Energieversorgung und ist nicht für den Anschluss externer Geräte geeignet. Unter der Haube steckt mit einiger Sicherheit eine MediaTek-Plattform, die laut offiziellen Angaben von Google bis zu 22 Prozent mehr Leistung bieten soll als beim 2020 gestarteten Chromecast mit Google TV.
Port-Auswahl der Google TV Streamer
Der Arbeitsspeicher der Plattform wächst auf vier Gigabyte, während der interne Festspeicher auf 32 Gigabyte vervierfacht wird. Durch das Leistungs-Plus wird unter anderem die Wiedergabe von 4K-Inhalten mit 60 Bildern pro Sekunde unterstützt. Der Google TV Streamer bietet außerdem Dolby Vision und Dolby Atmos, Spatial Audio kann in Verbindung mit den Pixel Buds Pro genutzt werden und auch HDR10(+) wird unterstützt
Weil Google den TV Streamer auch als Smart-Home-Zentrale vermarkten will, integriert man auch ein neues Panel für Google Home in den Schnelleinstellungen. Dieser Ansatz ähnelt dem, was unter Android auf Smartphones und dem Pixel-Tablet verfügbar ist. Man kann darüber also per Schnellzugriff Lampen steuern, Sicherheitskameras einsehen oder tiefergehende Einstellungsseiten öffnen.
Die neue Fernbedienung des Google TV Streamer
Google vertreibt zusammen mit dem TV Streamer auch eine neue Fernbedienung, der man eine weitere Reihe von Tasten und eine texturierte Rückseite spendiert. An die Stelle der Google-Assistant-Taste tritt eine Taste mit eine generischen Mikrofon-Symbol, wobei diese jetzt anhand einer kleinen Erhöhung auf der Taste mit dem Finger leichter zu erfühlen sein soll. Die Lautstärketasten sind nun ebenfalls auf der Front und nicht mehr an der Seite der Fernbedienung angebracht. Hinzu kommt eine prominent platzierte Mute-Taste.
Für Kunden, die die Fernbedienung des Google TV Streamer gern mal im eigenen Haushalt verschüttgehen lassen, gibt es auf der Rückseite des Geräts selbst übrigens eine Taste, mit der man wie in der Google Home App oder per Sprachkommando eine Suche nach der Fernbedienung starten lassen kann. Sie spielt dann einen Ton ab, um leichter gefunden zu werden. An der Fernbedienung selbst sitzen darüber hinaus auch noch Tasten für Netflix und YouTube.
Neu ist auch eine sogenannte "Magic"-Taste mit einem Sternsymbol, über die man eine selbstgewählte App starten, die Eingabemethode ändern oder das Google Home Panel öffnen lassen kann. Google lässt beim TV Streamer auch seine KI-Modelle der Gemini-Reihe eine Rolle spielen, die zu den jeweiligen Inhalten unter anderem automatisch generierte Beschreibungen oder Zusammenfassungen der öffentlichen Meinung liefern sollen.
In den USA kostet der Google TV Streamer zum Start 99 US-Dollar, wobei die Vorbestellung jetzt auch schon möglich ist. Die Verfügbarkeit soll aber erst ab September gegeben sein. Hierzulande könnte es noch etwas dauern, bis der Google TV Streamer auch bei uns startet. So sind zwar bereits Euro-Preise (119,99 Euro) bekannt geworden, einen Termin gibt es aber bisher genauso wenig wie die Möglichkeit zur Vorbestellung.
Zusammenfassung
- Google stellt klassischen Chromecast zugunsten des neuen Google TV Streamers ein
- Neues Gerät fungiert als Set-Top-Box und Smart-Home-Zentrale
- Google TV Streamer startet zuerst in den USA, Preis bei 99 US-Dollar
- Gerät bietet HDMI 2.1, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 5.1 und WiFi-Unterstützung
- Unterstützt 4K-Inhalte, Dolby Vision, Atmos und HDR10(+)
- Neue Fernbedienung mit zusätzlichen Tasten und verbesserter Ergonomie
- Google TV Streamer integriert KI-Modelle für Inhaltsbeschreibungen und Meinungen
Siehe auch:
- Google TV Streamer: Leak zeigt neuen Chromecast-Nachfolger
- Google TV: Die Plattform integriert nicht überspringbare Werbeclips
- Google: Lieber 30% an allen Apps mitverdienen als kein Ärger mit Staat
- RETVec: Google will bahnbrechenden Spamfilter entwickelt haben
- Samsung-Handys via Google Cast mit dem TV verbinden bald möglich
Thema:
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