Ukraine erobert erstmals den kuriosen russischen "Schildkrötenpanzer"
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist für beide Länder eine logistische Herausforderung. Für die Ukraine ist es als eher kleines Land naturgemäß schwierig, doch auch Russland hat Nachschubprobleme. Das hat auch "kreative" Lösungen wie den Schildkrötenpanzer zufolge.
Relativ schnell stellte sich aber heraus, dass unter der Verkleidung ein normaler Panzer steckt und die ungewöhnliche Hülle dem Schutz vor Drohnen dient. Das Metall ist natürlich eine improvisierte Lösung und sieht eben besonders auffällig aus.
Nun gelang es den ukrainischen Streitkräften, einen solchen Panzer zu erbeuten und diesen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie die Militärseite The Warzone berichtet, wurde zunächst ein 76 Sekunden langes Drohnen-Video veröffentlicht, das zeigt, wie das Kampffahrzeug erbeutet und dessen Besatzung gefangengenommen wird.
In einem späteren veröffentlichten Video sieht man, dass der Panzer noch fahrtüchtig ist, man sieht diesen an einer Kameraperson vorbeifahren und bereits in diesem kann man sehen, wie zusammengeschustert er aussieht. Der Poster des Videos schreibt, dass die Gefangennahme eher ein Zufall war: Denn der Panzer blieb liegen, "und die Besatzung wusste nicht, wo sie sich befand."
Wenig später ist dann auch ein drittes Video aufgetaucht, das den T-62M-Panzer und seinen improvisierten Schutz genauer zeigt. Ob sich diese Anti-Drohnen-Maßnahme tatsächlich lohnt, darf man durchaus infrage stellen. Denn dank der Metallplatten verliert der Geschützturm jegliche seitliche Beweglichkeit, was bedeutet, dass sich der gesamte Panzer drehen muss, wenn er in eine andere Richtung feuern will.
The Warzone weist allerdings darauf hin, dass es mittlerweile mehrere "Turtle Tank"-Versionen gibt, diese unterscheiden sich in Aufbau und auch Einsatzzweck. Allzu viel dürfte das ukrainische Militär mit dem erbeuteten Panzer aber nicht anfangen können, denn echte Militärgeheimnisse bietet das Fahrzeug nicht.
Siehe auch:
Improvisierter Schutz gegen Drohnen
Der Schildkrötenpanzer ist erstmals im April auf den Schlachtfeldern der Ukraine aufgetaucht und er war anfangs durchaus ein Mysterium. Denn das Kriegsgerät sah und sieht improvisiert aus und es gibt seit dessen Auftauchen Fragezeichen, wozu dieser dient und warum er so merkwürdig aussieht.Relativ schnell stellte sich aber heraus, dass unter der Verkleidung ein normaler Panzer steckt und die ungewöhnliche Hülle dem Schutz vor Drohnen dient. Das Metall ist natürlich eine improvisierte Lösung und sieht eben besonders auffällig aus.
Nun gelang es den ukrainischen Streitkräften, einen solchen Panzer zu erbeuten und diesen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie die Militärseite The Warzone berichtet, wurde zunächst ein 76 Sekunden langes Drohnen-Video veröffentlicht, das zeigt, wie das Kampffahrzeug erbeutet und dessen Besatzung gefangengenommen wird.
In einem späteren veröffentlichten Video sieht man, dass der Panzer noch fahrtüchtig ist, man sieht diesen an einer Kameraperson vorbeifahren und bereits in diesem kann man sehen, wie zusammengeschustert er aussieht. Der Poster des Videos schreibt, dass die Gefangennahme eher ein Zufall war: Denn der Panzer blieb liegen, "und die Besatzung wusste nicht, wo sie sich befand."
Wenig später ist dann auch ein drittes Video aufgetaucht, das den T-62M-Panzer und seinen improvisierten Schutz genauer zeigt. Ob sich diese Anti-Drohnen-Maßnahme tatsächlich lohnt, darf man durchaus infrage stellen. Denn dank der Metallplatten verliert der Geschützturm jegliche seitliche Beweglichkeit, was bedeutet, dass sich der gesamte Panzer drehen muss, wenn er in eine andere Richtung feuern will.
The Warzone weist allerdings darauf hin, dass es mittlerweile mehrere "Turtle Tank"-Versionen gibt, diese unterscheiden sich in Aufbau und auch Einsatzzweck. Allzu viel dürfte das ukrainische Militär mit dem erbeuteten Panzer aber nicht anfangen können, denn echte Militärgeheimnisse bietet das Fahrzeug nicht.
Zusammenfassung
- Russlands Krieg gegen die Ukraine ist für beide Länder eine logistische Herausforderung
- Der Schildkrötenpanzer tauchte erstmals im April 2024 auf den Schlachtfeldern auf
- Der Panzer sieht improvisiert aus und wirft Fragen zu seinem Zweck auf
- Der Panzer hat eine ungewöhnliche Hülle zum Schutz vor Drohnen
- Ukrainische Streitkräfte erbeuteten einen solchen Panzer und untersuchten ihn
- Ein Drohnen-Video zeigt die Gefangennahme der Panzerbesatzung
- Metallplatten des Panzers verhindern volle Beweglichkeit des Geschützturms
Siehe auch:
- Ukraine nutzt Mikrofon-Netzwerk, um Kamikaze-Drohnen aufzuspüren
- Ukraine: GUR-Hacker haben russisches Militärministerium geknackt
- Ukraine: Hacker stehlen alle Baupläne des russischen Militärs
- Rache für Mobilfunker: Ukrainer legen russischen Provider lahm
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