Z-Library nicht kleinzubekommen:
Neue Beschlagnahmungen durch FBI
Trotz des Großangriffs der Behörden vor einiger Zeit existiert die Schattenbibliothek Z-Library auch weiterhin. Jetzt hat das FBI mithilfe Österreichs weitere Domains beschlagnahmt. Die Betreiber scheinen sich aber auch weiterhin nicht unterkriegen zu lassen.
Z-Library ist auch nach dem Großangriff der Behörden immer noch eine der größten Online-Bibliotheken mit Millionen von Büchern und Artikeln, auf die Nutzer zugreifen können, ohne eine Gebühr zu zahlen. Obwohl einige der angeblichen Betreiber festgenommen wurden, war das Portal unter verschiedenen Internetadressen in den letzten 18 Monaten weiterhin zu erreichen.
Den dort aufgeführten Logos der beteiligten Parteien zufolge scheint an der Operation auch das Bundeskriminalamt von Österreich sowie dessen Cybercrime-Competence-Center (C4) mitgewirkt zu haben.
Bisher sieht es allerdings so aus, als ob die Server-Infrastruktur der Seite noch intakt ist. Auch der Telegramm-Kanal von Z-Library mit über 450.000 Mitgliedern ist noch online.
Es scheint jedoch mittlerweile klar zu sein, dass die Behörden ihre Bemühungen nicht einstellen werden, bis das Netzwerk komplett zerschlagen und auch die letzte Domain beschlagnahmt wurde. Das könnte allerdings noch einige Zeit dauern, sollte es überhaupt möglich sein.
Siehe auch:
Illegale Schattenbibliothek immer noch online
Im November 2022 gelang den amerikanischen Behörden ein großer Schlag gegen die E-Book-Piraterie. Damals wurden etliche Domains der Schattenbibliothek Z-Library einkassiert und waren nicht mehr erreichbar. Auch gut eineinhalb Jahre später geht der Kampf weiter.Z-Library ist auch nach dem Großangriff der Behörden immer noch eine der größten Online-Bibliotheken mit Millionen von Büchern und Artikeln, auf die Nutzer zugreifen können, ohne eine Gebühr zu zahlen. Obwohl einige der angeblichen Betreiber festgenommen wurden, war das Portal unter verschiedenen Internetadressen in den letzten 18 Monaten weiterhin zu erreichen.
Erneut Domains beschlagnahmt
Jetzt hat das FBI laut Torrentfreak allerdings noch einmal mehrere Domains beschlagnahmt. Dazu zählen unter anderem z-library.se und z-library.sx, zwei der drei wichtigsten Adressen, die kürzlich von der Website beworben wurden. Besucher beider Seiten finden statt der Bibliothek nun nur noch ein Banner, mit dem auf die Beschlagnahmung hingewiesen wird.Den dort aufgeführten Logos der beteiligten Parteien zufolge scheint an der Operation auch das Bundeskriminalamt von Österreich sowie dessen Cybercrime-Competence-Center (C4) mitgewirkt zu haben.
Ein zäher Kampf
In der Vergangenheit hatte das Team hinter Z-Library seine Nutzer immer wieder auf noch funktionierende Internetadressen des Dienstes verwiesen, darunter auch eine .onion-Domain für den Tor-Browser. Ob auch diese übrigen Seiten und deren Betreiber mittlerweile von den U.S.-Behörden ausfindig gemacht werden konnten, ist momentan noch unklar.Bisher sieht es allerdings so aus, als ob die Server-Infrastruktur der Seite noch intakt ist. Auch der Telegramm-Kanal von Z-Library mit über 450.000 Mitgliedern ist noch online.
Es scheint jedoch mittlerweile klar zu sein, dass die Behörden ihre Bemühungen nicht einstellen werden, bis das Netzwerk komplett zerschlagen und auch die letzte Domain beschlagnahmt wurde. Das könnte allerdings noch einige Zeit dauern, sollte es überhaupt möglich sein.
Zusammenfassung
- November 2022: Schlag gegen E-Book-Piraterie durch US-Behörden
- Domains der Schattenbibliothek Z-Library wurden einkassiert
- Z-Library bleibt trotz Großangriff eine der größten Online-Bibliotheken
- FBI beschlagnahmt erneut mehrere Domains, darunter z-library.se und z-library.sx
- Bundeskriminalamt Österreich und C4 an der Operation beteiligt
- Server-Infrastruktur und Telegramm-Kanal von Z-Library noch intakt
- Behörden setzen Bemühungen fort, um Netzwerk vollständig zu zerschlagen
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