KI-Kopfhörer isoliert einzelne Stimmen in einer lauten Menschenmenge
Was ist die nächste Entwicklung bei Noise-Cancelling-Headphones? Die Technik wird immer besser darin, nicht nur störende Geräusche auszuschalten, sondern einzelne Quellen zu isolieren. Wissenschaftler zeigen jetzt Kopfhörer, die das dank KI-Hilfe besonders gut meistern.
Das System setzt auf einen handelsüblichen Kopfhörer, der mit Mikrofonen und einem kleinen Computer ausgerüstet wird. Schaut der Träger direkt auf einen Gesprächspartner, erreichen die Schallwellen diese Mikrofone zur gleichen Zeit. Mit einem Knopfdruck kann die Stimmquelle dann isoliert werden. Dafür nutzt das Team wiederum eine KI, die auf das Lernen von Stimmmustern optimiert ist.
Ist eine Stimme einmal auf diese Art "angemeldet", können sich die Gesprächspartner dann auch frei im Raum bewegen. Umso länger das Gespräch andauert, desto mehr Trainingsdaten kann das System sammeln, was die Fähigkeit weiter verbessert, den Sprecher isolieren zu können.
"Wir neigen heute dazu, bei KI an webbasierte Chatbots zu denken, die Fragen beantworten", sagte der Hauptautor Shyam Gollakota, ein Professor an der Paul G. Allen School of Computer Science & Engineering, laut Phys. "Bei diesem Projekt entwickeln wir jedoch eine KI, die die auditive Wahrnehmung von Personen, die Kopfhörer tragen, je nach ihren Vorlieben verändert".
Im nächsten Schritt will das Team sich jetzt darum bemühen, das System für Ohrstöpsel und Hörgeräte anzupassen. Die Arbeit zeigt aber auf jeden Fall hervorragend, wie einfache Technik in Kombination mit maschinellen Lern-Algorithmen spannende neue Anwendungen möglich macht.
Siehe auch:
Ein Gespräch, kein Lärm: KI-Kopfhörer machen es möglich
Ein lauter Raum, viele Gespräche. Der Träger eines speziell angepassten Kopfhörers richtet seinen Blick auf einen Gesprächspartner. Nach wenigen Sekunden verschwinden alle andere Geräuschquellen und die Stimme wird isoliert. Genau diese Idee hat jetzt ein Team der University of Washington demonstriert.Das System setzt auf einen handelsüblichen Kopfhörer, der mit Mikrofonen und einem kleinen Computer ausgerüstet wird. Schaut der Träger direkt auf einen Gesprächspartner, erreichen die Schallwellen diese Mikrofone zur gleichen Zeit. Mit einem Knopfdruck kann die Stimmquelle dann isoliert werden. Dafür nutzt das Team wiederum eine KI, die auf das Lernen von Stimmmustern optimiert ist.
KI-Kopfhörer isoliert Stimmen in einer lauten Menschenmenge
Ist eine Stimme einmal auf diese Art "angemeldet", können sich die Gesprächspartner dann auch frei im Raum bewegen. Umso länger das Gespräch andauert, desto mehr Trainingsdaten kann das System sammeln, was die Fähigkeit weiter verbessert, den Sprecher isolieren zu können.
"Wir neigen heute dazu, bei KI an webbasierte Chatbots zu denken, die Fragen beantworten", sagte der Hauptautor Shyam Gollakota, ein Professor an der Paul G. Allen School of Computer Science & Engineering, laut Phys. "Bei diesem Projekt entwickeln wir jedoch eine KI, die die auditive Wahrnehmung von Personen, die Kopfhörer tragen, je nach ihren Vorlieben verändert".
Im nächsten Schritt will das Team sich jetzt darum bemühen, das System für Ohrstöpsel und Hörgeräte anzupassen. Die Arbeit zeigt aber auf jeden Fall hervorragend, wie einfache Technik in Kombination mit maschinellen Lern-Algorithmen spannende neue Anwendungen möglich macht.
Zusammenfassung
- Technik isoliert einzelne Geräuschquellen mithilfe von KI
- Kopfhörer mit Mikrofonen und kleinem Computer ausgestattet
- Nutzer blickt auf Gesprächspartner, Stimme wird isoliert
- KI lernt Stimmmuster, verbessert Isolation bei längeren Gesprächen
- KI verändert auditive Wahrnehmung je nach Nutzerpräferenzen
- Nächster Schritt: Anpassung für Ohrstöpsel und Hörgeräte
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