Gehyptes, aber kritisiertes KI-Gadget Rabbit R1 soll auf Betrug aufbauen
Zuletzt gab es gleich zwei neue KI-Gadgets, die zwar mit unterschiedlichen Lösungen, aber mit demselben Konzept arbeiten: Ein tragbares Gerät, das sich fast ausschließlich auf KI-basierte Bedienung verlässt. Das Problem: Das klappt nicht wie erhofft und grenzt sogar an Betrug.
Wenig später testete er Rabbit R1 und sein Urteil fiel sogar noch schärfer aus als beim Ai Pin, denn er meinte, dass es so schlecht ist, dass man es kaum testen kann. Mit dieser Meinung ist Brownlee auch nicht alleine, nahezu jeder renommierte Tester vernichtete Rabbit R1 regelrecht.
Doch Rabbit R1 ist nicht nur ein schlechtes Gadget, sondern noch mehr, es grenzt nämlich an Betrug. Das jedenfalls behauptet und belegt der bekannte YouTuber Stephen Findeisen alias Coffeezilla. Dieser ist auf Scams, Krypto-Betrügereien sowie falsche Influencer-Versprechen spezialisiert und kommt auch beim Rabbit R1 zu einem vergleichbaren Urteil bzw. einer entsprechenden Warnung.
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Rabbit-CEO Jesse Lyu bestreitet auch gar nicht die Existenz von Gama, meint heute aber, dass das nur ein "kleines spaßiges Projekt" gewesen sei, also nichts wirklich Ernstes. Coffeezilla fand aber zahlreiche Hinweise und auch Beweise, dass das nicht stimmt und Lyu viel Geld für Gama einsammeln konnte, konkret waren es etwa sechs Millionen Dollar. Laut Aufnahmen meinte Lyu, dass (die letztlich nie veröffentlichte) Gama Coin "das erste nicht nur klimaneutrale, sondern sogar klimanegative Krypto 2.0 oder Bitcoin 2.0 werden könnte". Zurückgezahlt wurde später nichts, laut dem YouTuber schuldet Lyu den (Klein-)Investoren und Kunden rund eine Million Dollar.
Rabbit Incorporation antwortete zwar auf die Vorwürfe, allerdings in ausweichender Form: "Es gibt keine Möglichkeit, ein NFT wirklich 'zurückzugeben', es sei denn, der Eigentümer stimmt zu, die NFTs auf der Blockchain zu 'verbrennen'. Nochmals: Wir sind nicht damit einverstanden, das Gama-Projekt als 'aufgegeben' zu bezeichnen, obwohl es als Open-Source-Projekt entwickelt und der Gemeinschaft zurückgegeben wurde, und zwar in Übereinstimmung mit dem Feedback der Gemeinschaft."
Und weiter: "Die von dir erwähnte Behauptung von Jesse ist aus dem Zusammenhang gerissen. Damals gab es eine Gruppe von Leuten, die versuchten, ihre NFTs böswillig zu waschen und weiterzuverkaufen. Um zu verhindern, dass dieser Trend eskaliert, beschloss Jesse, die NFTs von diesen Verkäufern zurückzukaufen, um das Gleichgewicht und die Ordnung in der Community und auf dem Markt aufrechtzuerhalten."
Siehe auch:
KI-Gadgets sind (bisher) vor allem eines: Mist
Rabbit R1 und Humane Ai Pin: Das sind die beiden prominenten KI-Gadgets, die in den vergangenen Wochen vorgestellt und auf den Markt gebracht wurden. Das Fazit der ersten Tester fällt bei beiden Geräten regelrecht vernichtend aus: Wir berichteten bereits, dass der derzeit bekannteste Tech-Tester Marques Brownlee kaum ein gutes Haar am Ai Pin ließ und dabei eine Debatte über solche Verrisse auslöste.Wenig später testete er Rabbit R1 und sein Urteil fiel sogar noch schärfer aus als beim Ai Pin, denn er meinte, dass es so schlecht ist, dass man es kaum testen kann. Mit dieser Meinung ist Brownlee auch nicht alleine, nahezu jeder renommierte Tester vernichtete Rabbit R1 regelrecht.
Doch Rabbit R1 ist nicht nur ein schlechtes Gadget, sondern noch mehr, es grenzt nämlich an Betrug. Das jedenfalls behauptet und belegt der bekannte YouTuber Stephen Findeisen alias Coffeezilla. Dieser ist auf Scams, Krypto-Betrügereien sowie falsche Influencer-Versprechen spezialisiert und kommt auch beim Rabbit R1 zu einem vergleichbaren Urteil bzw. einer entsprechenden Warnung.
Auf YouTube ansehenNFT-Scam?
Dabei spielt eine große Rolle, dass die heutige Rabbit Incorporation seinen Namen nur zwei Monate vor der Ankündigung von Rabbit R1 geändert hat. Zuvor nannte sich das Unternehmen Cyber Manufacturing Co. und sammelte zuvor Geld für ein dubioses "Next Generation NFT Project" namens Gama.Rabbit-CEO Jesse Lyu bestreitet auch gar nicht die Existenz von Gama, meint heute aber, dass das nur ein "kleines spaßiges Projekt" gewesen sei, also nichts wirklich Ernstes. Coffeezilla fand aber zahlreiche Hinweise und auch Beweise, dass das nicht stimmt und Lyu viel Geld für Gama einsammeln konnte, konkret waren es etwa sechs Millionen Dollar. Laut Aufnahmen meinte Lyu, dass (die letztlich nie veröffentlichte) Gama Coin "das erste nicht nur klimaneutrale, sondern sogar klimanegative Krypto 2.0 oder Bitcoin 2.0 werden könnte". Zurückgezahlt wurde später nichts, laut dem YouTuber schuldet Lyu den (Klein-)Investoren und Kunden rund eine Million Dollar.
Parallelen zum Rabbit R1
An dieser Stelle kann man sich freilich durchaus die Frage stellen, was das mit dem Rabbit R1 zu tun hat. Tatsächlich einiges: Denn einerseits baut das KI-Gadget auf dem Vorgängerprojekt in so mancher Hinsicht auf, andererseits machte Lyu bei seinem neuen Projekt ähnliche oder besser gesagt ähnliche falsche Versprechen wie zuvor.Rabbit Incorporation antwortete zwar auf die Vorwürfe, allerdings in ausweichender Form: "Es gibt keine Möglichkeit, ein NFT wirklich 'zurückzugeben', es sei denn, der Eigentümer stimmt zu, die NFTs auf der Blockchain zu 'verbrennen'. Nochmals: Wir sind nicht damit einverstanden, das Gama-Projekt als 'aufgegeben' zu bezeichnen, obwohl es als Open-Source-Projekt entwickelt und der Gemeinschaft zurückgegeben wurde, und zwar in Übereinstimmung mit dem Feedback der Gemeinschaft."
Und weiter: "Die von dir erwähnte Behauptung von Jesse ist aus dem Zusammenhang gerissen. Damals gab es eine Gruppe von Leuten, die versuchten, ihre NFTs böswillig zu waschen und weiterzuverkaufen. Um zu verhindern, dass dieser Trend eskaliert, beschloss Jesse, die NFTs von diesen Verkäufern zurückzukaufen, um das Gleichgewicht und die Ordnung in der Community und auf dem Markt aufrechtzuerhalten."
Zusammenfassung
- Zwei neue KI-Gadgets setzen auf KI-basierte Bedienung und enttäuschen Tester
- Rabbit R1 und Humane Ai Pin wurden kürzlich vorgestellt und stark kritisiert
- Marques Brownlee und andere Tester bewerten beide Geräte sehr negativ
- YouTuber Coffeezilla wirft Rabbit R1 Betrug vor und belegt dies
- Rabbit Inc. änderte kurz vor Rabbit R1 seinen Namen von Cyber Manufacturing Co.
- CEO Jesse Lyu sammelte sechs Millionen Dollar für das dubiose Gama-Projekt
- Rabbit Inc. reagiert ausweichend auf Vorwürfe und verteidigt das Gama-Projekt
Siehe auch:
- Amazon will Alexa bald KI-gesprächiger machen - aber gegen Aufpreis
- Senf dazu: Außer KI hat Microsofts Build nichts mehr zu bieten
- Experten warnen vor "Auslöschung der Menschheit" durch KI
- US-Justiz: Erste Verhaftung wegen KI-generierter Kinderpornografie
- KI-Lernhilfe entwickelt: Studenten erst von Uni geehrt, dann suspendiert
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