Gefertigt auf neuester TSMC-Technik:
Apple zeigt seinen neuen M4-Chip
Apple hat heute einen ersten Blick auf seine neue Chip-Generation gegeben. In den neuen iPad-Pro setzt das Unternehmen jetzt die neuen M4-SoC ein. Damit erhält dieses Tablet den bisher leistungsfähigsten Chip aus der hauseigenen Design-Schmiede.
Im M4 steckt eine CPU-Einheit, in der bis zu vier Performance-Kerne und sechs Effizienz-Kerne zusammengeschlossen sind. Weiterhin haben die Halbleiter-Experten bei Apple auch eine GPU mit zehn Kernen in den Chip eingebaut. Dadurch soll der SoC bei den CPU-Berechnungen um bis zu 50 Prozent schneller sein als der M2, bei der Grafik spricht Apple sogar vom Vierfachen.
Zunehmend wichtiger wird außerdem die Neural Engine, die speziell für Berechnungen von KI-Algorithmen zuständig ist. Laut den von Apple veröffentlichten Daten kann die Neural-Einheit des M4 immerhin 38 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) durchführen. Damit reicht der Chip fast an die Anforderungen heran, die Microsoft an zukünftige KI-PCs stellt. Qualcomm will im Laufe des Jahres noch bessere Werte liefern und man darf gespannt sein, ob Apple bei kommenden M4-Modellen für das MacBook Pro oder den Mac Pro noch einmal nachlegt.
Eine neue Media Engine unterstützt unter anderem die AV1-Decodierung auf Hardware-Ebene und ermöglicht so eine energieeffiziente Wiedergabe hochauflösender Videos von Streaminganbietern. Die Anbindung des Arbeitsspeichers erfolgt mit einer höheren Speicherbandbreite von nun 120 Gigabyte pro Sekunde.
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38 Billionen Operationen pro Sekunde
Die Herstellung des neuen Chips erfolgt wie gewohnt beim taiwanischen Auftragsproduzenten TSMC. Hier lässt Apple bereits den Vorgänger M3 auf den N3B-Prozesslinien in einer 3-Nanometer-Architektur fertigen. Der neue M4 setzt auf die gleiche Strukturweite, wird aber mit dem neueren N3E-Prozess hergestellt. Dieser bringt verschiedene Verbesserungen mit und drückt sich im fertigen SoC beispielsweise in einer etwas verbesserten Energieeffizienz aus.Im M4 steckt eine CPU-Einheit, in der bis zu vier Performance-Kerne und sechs Effizienz-Kerne zusammengeschlossen sind. Weiterhin haben die Halbleiter-Experten bei Apple auch eine GPU mit zehn Kernen in den Chip eingebaut. Dadurch soll der SoC bei den CPU-Berechnungen um bis zu 50 Prozent schneller sein als der M2, bei der Grafik spricht Apple sogar vom Vierfachen.
Zunehmend wichtiger wird außerdem die Neural Engine, die speziell für Berechnungen von KI-Algorithmen zuständig ist. Laut den von Apple veröffentlichten Daten kann die Neural-Einheit des M4 immerhin 38 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) durchführen. Damit reicht der Chip fast an die Anforderungen heran, die Microsoft an zukünftige KI-PCs stellt. Qualcomm will im Laufe des Jahres noch bessere Werte liefern und man darf gespannt sein, ob Apple bei kommenden M4-Modellen für das MacBook Pro oder den Mac Pro noch einmal nachlegt.
4K-Bearbeitung in Echtzeit
Demonstriert hat Apple die Fähigkeiten der Neural Engine mit dem Video-Bearbeitungsprogramm Final Cut Pro demonstriert. In diesem kann eine tanzende Person in einem 4K-Video Echtzeit isoliert und der Hintergrund komplett getauscht werden - und dies nicht auf einer Workstation, sondern auf einem Tablet.Eine neue Media Engine unterstützt unter anderem die AV1-Decodierung auf Hardware-Ebene und ermöglicht so eine energieeffiziente Wiedergabe hochauflösender Videos von Streaminganbietern. Die Anbindung des Arbeitsspeichers erfolgt mit einer höheren Speicherbandbreite von nun 120 Gigabyte pro Sekunde.
Zusammenfassung
- Apple stellt neuen M4-Chip für iPad Pro vor
- M4 wird von TSMC in 3-Nanometer-Technologie gefertigt
- CPU des M4 umfasst zehn Kerne, GPU hat zehn Kerne
- M4-Chip bietet bis zu 50% schnellere CPU-Leistung
- Neural Engine des M4 erreicht 38 TOPS
- Final Cut Pro demonstriert KI-Fähigkeiten des M4
- Neue Media Engine unterstützt AV1-Decodierung
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