MAI-1: Microsofts erste eigene Antwort auf OpenAIs KI-Dominanz
Aktuell hat Microsoft kein eigenes Modell, das mit GPT-4 mithalten kann, damit ist man in direkter Abhängigkeit von OpenAI. Unter dem Namen "MAI-1" entwickelt der Konzern deshalb unter Hochdruck seine erste eigene KI, die mit hunderten Milliarden Parametern trainiert wird.
Microsoft hatte sich jüngst mit Mustafa Suleyman einen echten Experten für die Leitung seiner KI-Entwicklung an Bord geholt. Der hatte vor der Anstellung durch Microsoft unter anderem Google DeepMind und das KI-Startup Inflection mitgegründet. Microsoft hatte Inflection mitsamt seiner Belegschaft für 650 Millionen US-Dollar übernommen.
Wie The Information (via Reuters) auf Basis von Gesprächen mit Microsoft-Mitarbeitern berichtet, soll unter Suleymans Führung und in großer Eile jetzt das erste große Microsoft-Modell "MAI-1" entstehen. Das Projekt soll dabei alle bisherigen Bemühungen des Konzerns rund um kleinere Open-Source-Modelle deutlich in den Schatten stellen.
Siehe auch:
Hinter den Kulissen: Microsofts Plan mit MAI-1
Auch wenn sich die beiden Unternehmen stets partnerschaftlich zeigen, für Microsoft ist die direkte Abhängigkeit von OpenAI eine ungünstige Situation. Mittlerweile sind alle Produkte von KI-Funktionen durchzogen, ein potenzieller Ausfall der zugrundeliegenden Dienste also mit weitreichenden Problemen verbunden. Deshalb arbeitet Microsoft mit Hochdruck daran, ein eigenes, leistungsfähiges KI-Modell zu entwickeln.Microsoft hatte sich jüngst mit Mustafa Suleyman einen echten Experten für die Leitung seiner KI-Entwicklung an Bord geholt. Der hatte vor der Anstellung durch Microsoft unter anderem Google DeepMind und das KI-Startup Inflection mitgegründet. Microsoft hatte Inflection mitsamt seiner Belegschaft für 650 Millionen US-Dollar übernommen.
Wie The Information (via Reuters) auf Basis von Gesprächen mit Microsoft-Mitarbeitern berichtet, soll unter Suleymans Führung und in großer Eile jetzt das erste große Microsoft-Modell "MAI-1" entstehen. Das Projekt soll dabei alle bisherigen Bemühungen des Konzerns rund um kleinere Open-Source-Modelle deutlich in den Schatten stellen.
Sprung für Microsoft
Das bedeutet für Microsoft einen echten Sprung in der KI-Forschung. Zur Einordnung: Eines der aktuellen Open-Source-Modelle des Konzerns, Phi-3 mini, wurde mit rund 3,8 Milliarden Parametern trainiert, ist aber auch auf Kompaktheit ausgelegt. MAI-1 wird dem Bericht nach auf rund 500 Milliarden Parametern aufbauen. Allerdings erreicht man damit weiterhin nicht die Größe von OpenAIs Modellen. GPT-4 soll mit weit über einer Billion Parametern trainiert worden sein.
Zusammenfassung
- Microsoft entwickelt unter dem Namen MAI-1 eine eigene KI
- MAI-1 wird mit etwa 500 Milliarden Parametern trainiert
- Microsoft möchte von OpenAI unabhängiger werden
- Mustafa Suleyman leitet das neue KI-Projekt bei Microsoft
- Inflection wurde für 650 Millionen USD von Microsoft übernommen
- MAI-1 soll bisherige Open-Source-Modelle übertreffen
- GPT-4 von OpenAI hat über eine Billion Parameter
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft stoppt Rollout von neuen KI-Features vorläufig
- Microsoft-Managerin: KI kann das Web - und damit sich selbst - töten
- Präzisere Vorhersagen: Microsoft revolutioniert Wetter-Apps mit KI
- Bilderkennungs-KI: Microsoft untersagt die Nutzung durch die Polizei
- Phi-3: KI-Modell von Microsoft läuft lokal und kann GPT-3.5 schlagen
Thema:
Videos zum Thema OpenAI
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Anthropic Claude macht sich über Werbung in ChatGPT lustig
- Super Bowl 2025: OpenAI heißt uns im KI-Zeitalter willkommen
- Microsoft stellt das neue Bing und vieles mehr für Windows 11 vor
- Bing mit ChatGPT: Microsoft stellt seinen "Kopilot fürs Netz" vor
Beliebte OpenAI-Downloads
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
- Projekt Nova: Firefox führt neue Roadmap ein, das steckt dahinter
- "Rennen" geht weiter: Microsoft arbeitet an Fix für Zero-Day-Lücke
- Nintendo-Hack: Spielekonzern verweigert die Lösegeldzahlung
- WoW Classic Plus: Dataminer finden Hinweise auf Projekt Camelot
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen