Personalisierte KI: ChatGPT speichert jetzt persönliche "Erinnerungen"
Mit einer neuen Funktion können Nutzer von ChatGPT der KI nun persönliche Informationen zum Abspeichern mitteilen. Diese Daten kann der Chatbot dann bei zukünftigen Antworten berücksichtigen. Anwender in der EU bleiben aber erst einmal außen vor.
Nun bekommt ChatGPT eine Funktion, die das Trainieren der KI auf einer persönlicheren Ebene erlaubt. Denn künftig können Nutzer dem Chatbot personenbezogene Informationen mitteilen und diese als "Erinnerung" abspeichern lassen. Über die gleichnamige Funktion kann ChatGPT dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf diese Information zugreifen und sie in seinen Antworten berücksichtigen.
In einer Übersicht, die sich beim Anklicken der Benachrichtigung zur Aktualisierung öffnet, lassen sich alle abgespeicherten Erinnerungen einsehen. Auch können hier einzelne oder alle Einträge vom Anwender gelöscht werden.
Siehe auch:
- KI-Training erfolgt initial mit öffentlichen Datenbanken
- Späteres Lernen durch Nutzerinteraktionen
- Neue ChatGPT-Funktion für persönliche Erinnerungen
- Nutzer können Informationen speichern und abrufen lassen
- Alle gespeicherten Erinnerungen sind einsehbar und löschbar
- Funktion nur in Plus-Version verfügbar, nicht in EU
Persönliches Training für ChatGPT
Bevor eine Künstliche Intelligenz "intelligent" ist, muss sie mit Daten gefüttert beziehungsweise trainiert werden. Das geschieht initial oft mithilfe öffentlicher Datenbanken und im späteren Betrieb auch über die Interaktionen mit den Nutzern. Mit jeder Anfrage und jeder Nachricht lernt ein Large Language Model dann dazu.Nun bekommt ChatGPT eine Funktion, die das Trainieren der KI auf einer persönlicheren Ebene erlaubt. Denn künftig können Nutzer dem Chatbot personenbezogene Informationen mitteilen und diese als "Erinnerung" abspeichern lassen. Über die gleichnamige Funktion kann ChatGPT dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf diese Information zugreifen und sie in seinen Antworten berücksichtigen.
Informationen werden abgespeichert
In dem Post auf X gibt OpenAI in Beispiel. Hier erzählt der Nutzer der künstlichen Intelligenz, dass er mit einem Golden Retriever namens Ellie und einer Halblanghaarkatze namens Teddy zusammenlebt. Nachdem diese Mitteilung abgeschickt ist, erscheint im Chat-Fenster die Benachrichtigung "Erinnerung aktualisiert". Wie im Video zu sehen ist, kann ChatGPT diese Information von da an nutzen, um etwa ein Bild der beiden Tiere zu generieren.In einer Übersicht, die sich beim Anklicken der Benachrichtigung zur Aktualisierung öffnet, lassen sich alle abgespeicherten Erinnerungen einsehen. Auch können hier einzelne oder alle Einträge vom Anwender gelöscht werden.
Momentan nicht für europäische Nutzer
Die Funktion kann über die Einstellungen aktiviert werden. Momentan steht sie nur in der bezahlpflichtigen Plus-Version zur Verfügung. Europäische Nutzer werden erst einmal jedoch überhaupt keinen Zugriff auf das Feature haben. Zwar gibt es laut OpenAI keine offizielle Begründung dazu, jedoch ist es wahrscheinlich, dass das mit entsprechenden Datenschutzbestimmungen innerhalb der EU zusammenhängt.Siehe auch:
- ChatGPT soll mehr als eine Million Stunden YouTube abgegriffen haben
- ChatGPT frei verfügbar: OpenAI hebt Account-Zwang auf
- Copilot "schlechter" als ChatGPT: Microsoft gibt Nutzern die Schuld
- Schwachstelle ChatGPT-Erweiterung: Lascher Umgang mit Sicherheit
- Neue Art Cyberattacke: KI-Wurm infiziert ChatGPT und Gemini
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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