Grund für Microsofts Multiplattform-Ansatz:
Xbox wird immer schwächer
Microsoft setzt bei Spielen inzwischen viel mehr auf einen Multiplattform-Ansatz. Das ist aber nicht einfach einer Freundlichkeit gegenüber den Gamern geschuldet, sondern den schwächer werdenden Verkaufszahlen der eigenen Xbox-Hardware.
Die Einnahmen mit den Xbox-Verkäufen gingen um immerhin 31 Prozent zurück - aufgrund sinkender Absatzzahlen, wie Microsoft erklärte. Wie viele Spielekonsolen das Unternehmen genau verkaufen kann, wird allerdings nicht öffentlich gemacht. Klar ist allerdings, dass man hier deutlich hinter der Konkurrenz her hinkt.
Diese Entwicklung wirft so ein Schlaglicht darauf, warum Microsoft im Zuge der Auseinandersetzung um die Übernahme des Spielekonzerns Activision Blizzard so bereitwillig war, auf jeden Exklusivitätsgedanken bezüglich wichtiger Spieleserien wie Call of Duty zu verzichten: Es ist schlicht wirtschaftlich nicht sinnvoll, nur die Käufer der eigenen Konsolen in den Blick zu nehmen.
Somit ist zunehmend klar, dass die Xbox nicht mehr die wichtigste Basis für den Gaming-Umsatz der Redmonder darstellt. Komplett abgeschrieben sollte die Plattform trotzdem nicht werden. Zumindest bis jetzt hält das Unternehmen noch an der eigenen Konsole fest und will beim nächsten Generations-Sprung sogar die größte technologische Weiterentwicklung in seiner Hardware-Geschichte bringen.
Siehe auch:
Xbox-Hardware bei minus 31 Prozent
Als Microsoft in der vergangenen Woche seine jüngsten Bilanzen vorstellte, konnte das Unternehmen auch auf ein starkes Umsatzwachstum seiner Spiele-Sparte verweisen. Allerdings resultierte dieses vor allem auf Games und Services. Die eigenen Konsolen sind hingegen längst kein Wachstumstreiber mehr.Die Einnahmen mit den Xbox-Verkäufen gingen um immerhin 31 Prozent zurück - aufgrund sinkender Absatzzahlen, wie Microsoft erklärte. Wie viele Spielekonsolen das Unternehmen genau verkaufen kann, wird allerdings nicht öffentlich gemacht. Klar ist allerdings, dass man hier deutlich hinter der Konkurrenz her hinkt.
Diese Entwicklung wirft so ein Schlaglicht darauf, warum Microsoft im Zuge der Auseinandersetzung um die Übernahme des Spielekonzerns Activision Blizzard so bereitwillig war, auf jeden Exklusivitätsgedanken bezüglich wichtiger Spieleserien wie Call of Duty zu verzichten: Es ist schlicht wirtschaftlich nicht sinnvoll, nur die Käufer der eigenen Konsolen in den Blick zu nehmen.
Top-Anbieter von PS5-Games
Oder eben: Man kann deutlich mehr Einnahmen mit dem Verkauf von Spielen an Playstation-Nutzer verdienen, als mit den zusätzlichen Xbox-Verkäufen bei einer Exklusivität bestimmter Games. Entsprechend ist auch eine Anmerkung des Microsoft-Chefs Satya Nadella zu bewerten, der in einer Telefonkonferenz mit Investoren erklärte, dass Microsoft mehr Spiele in den Top 25-Charts der PlayStation 5 hatte als jeder andere Publisher, auch mehr als Sony selbst.Somit ist zunehmend klar, dass die Xbox nicht mehr die wichtigste Basis für den Gaming-Umsatz der Redmonder darstellt. Komplett abgeschrieben sollte die Plattform trotzdem nicht werden. Zumindest bis jetzt hält das Unternehmen noch an der eigenen Konsole fest und will beim nächsten Generations-Sprung sogar die größte technologische Weiterentwicklung in seiner Hardware-Geschichte bringen.
Zusammenfassung
- Microsoft setzt verstärkt auf Multiplattform-Strategie
- Umsatzwachstum in der Spiele-Sparte, nicht bei Konsolen
- Xbox-Verkäufe sanken um 31 Prozent
- Microsoft hinkt bei Konsolenverkäufen hinterher
- Verzicht auf Exklusivität bei wichtigen Spielen wie Call of Duty
- Mehr Einnahmen durch Spieleverkäufe an Playstation-Nutzer
- Microsoft hatte mehr Top 25-Spiele auf der PS5 als Sony
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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