Alphabet/Google ist aktuell ein großes Rundum-Glücklich-Paket
Glücklicher kann man die Anleger kaum machen: Die Google-Mutter Alphabet hat nicht nur ausgezeichnete Geschäftszahlen vorgelegt, sondern schüttet auch erstmals eine Dividende an die Anleger aus und hat trotzdem noch Geld für große Investitionen übrig.
Die hohen Einnahmen kommen dabei jetzt erstmals in der Firmengeschichte auch den Anlagern zugute: Diese bekommen eine Dividende von 20 Cent pro Aktie ausgeschüttet. Der Vorstand des Unternehmens genehmigte außerdem ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 70 Milliarden Dollar. Dies sorgte dafür, dass der Aktienkurs im nachbörslichen Handel um 13 Prozent zulegte.
Die starken Ergebnisse Alphabets sind ein Zeichen dafür, dass die Online-Werbung nach einer längeren Zeit der Unbeständigkeit wieder auf einem Erfolgskurs ist. Google ist im Grunde die größte Anzeigenplattform der Welt und spült dem Konzern in jedem Quartal hohe Milliarden-Dollar-Beträge in die Kassen.
Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es in den ersten drei Monaten dieses Jahres 11,9 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben hat, was einem Anstieg von 4 Prozent entspricht. Auch diese Mehrausgaben dürften vor allem der KI-Entwicklung zufließen.
Siehe auch:
- Alphabet erzielt einen Quartalsumsatz von 80,5 Milliarden Dollar, 15% mehr als letztes Jahr
- Erstmals Ausschüttung einer Dividende von 20 Cent pro Aktie an die Anleger
- Gewinnanstieg um 36 Prozent auf 23,7 Milliarden Dollar, übertrifft Analystenerwartungen
- Aktienrückkaufprogramm von 70 Milliarden Dollar genehmigt, Aktienkurs steigt um 13%
- Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Dollar, 91% mehr als im Vorjahr, für Server und KI
- 11,9 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung, 4% mehr als im Vorjahr
- Online-Werbung zeigt Erholung, stärkt Alphabets Position als führende Anzeigenplattform
Hohe Einnahmen
Alphabet vermeldete einen Quartalsumsatz von 80,5 Milliarden Dollar, das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als die Zielsetzung von 78,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte um 36 Prozent auf 23,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten hier mit 18,9 Milliarden Dollar gerechnet.Die hohen Einnahmen kommen dabei jetzt erstmals in der Firmengeschichte auch den Anlagern zugute: Diese bekommen eine Dividende von 20 Cent pro Aktie ausgeschüttet. Der Vorstand des Unternehmens genehmigte außerdem ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 70 Milliarden Dollar. Dies sorgte dafür, dass der Aktienkurs im nachbörslichen Handel um 13 Prozent zulegte.
Die starken Ergebnisse Alphabets sind ein Zeichen dafür, dass die Online-Werbung nach einer längeren Zeit der Unbeständigkeit wieder auf einem Erfolgskurs ist. Google ist im Grunde die größte Anzeigenplattform der Welt und spült dem Konzern in jedem Quartal hohe Milliarden-Dollar-Beträge in die Kassen.
Investitionen fast verdoppelt
Diese Einnahmen nutzt Alphabet nun nicht nur, um den Anlegern etwas Gutes zu tun. Bereits im letzten Quartal hatte das Unternehmen den Posten "Investitionen" auf rund 12 Milliarden Dollar ausgebaut. Das sind 91 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Ruth Porat, die Finanzchefin des Unternehmens, sagte in einer Telefonkonferenz, dass Alphabet die Ausgaben für Server und Rechenzentren erhöht habe, um KI im gesamten Unternehmen einzusetzen.Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es in den ersten drei Monaten dieses Jahres 11,9 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben hat, was einem Anstieg von 4 Prozent entspricht. Auch diese Mehrausgaben dürften vor allem der KI-Entwicklung zufließen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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