Bots machen jetzt die Hälfte des gesamten Internetverkehrs aus
Das vergangene Jahr markiert laut einer Auswertung des gesamten Internetverkehrs eine Zeitenwende. Denn 2023 machte der Web-Traffic, der durch Bots verursacht wurde, fast 50 Prozent aus. In diesem Jahr dürfte sich das Verhältnis erstmals umdrehen.
Der Anteil des Web-Traffics, der mit "bösen" Bots in Verbindung gebracht wird, stieg von 30,2 Prozent im Jahr 2022 auf 32 Prozent im Jahr 2023, während der Traffic von menschlichen Nutzern auf 50,4 Prozent zurückging.
Der automatisierte Datenverkehr kostet Unternehmen durch Angriffe auf Websites, APIs und Anwendungen jährlich Milliarden von US-Dollar. Nach Ländern betrachtet, verzeichneten Irland (71 Prozent), Deutschland (67,5 Prozent) und Mexiko (42,8 Prozent) im Jahr 2023 den höchsten Anteil an schädlichem Bot-Traffic.
"Automatisierte Bots werden schon bald den Anteil des von Menschen verursachten Internetverkehrs übertreffen und die Art und Weise verändern, wie Unternehmen ihre Websites und Anwendungen aufbauen und schützen", fügt Singh hinzu.
"Da immer mehr KI-fähige Tools eingeführt werden, werden Bots allgegenwärtig sein. Unternehmen müssen in Bot-Management- und API-Sicherheitstools investieren, um die Bedrohung durch bösartigen, automatisierten Datenverkehr in den Griff zu bekommen." Der vollständige Bericht ist auf der Imperva-Website verfügbar.
Siehe auch:
Interessante Zahlen
Der neue Bericht von Imperva zeigt, dass 49,6 Prozent des gesamten Internetverkehrs im Jahr 2023 von Bots stammte. Das ist ein Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Wert, seit das Unternehmen im Jahr 2013 mit der Überwachung des automatisierten Verkehrs begann.Der Anteil des Web-Traffics, der mit "bösen" Bots in Verbindung gebracht wird, stieg von 30,2 Prozent im Jahr 2022 auf 32 Prozent im Jahr 2023, während der Traffic von menschlichen Nutzern auf 50,4 Prozent zurückging.
Der automatisierte Datenverkehr kostet Unternehmen durch Angriffe auf Websites, APIs und Anwendungen jährlich Milliarden von US-Dollar. Nach Ländern betrachtet, verzeichneten Irland (71 Prozent), Deutschland (67,5 Prozent) und Mexiko (42,8 Prozent) im Jahr 2023 den höchsten Anteil an schädlichem Bot-Traffic.
Böser Bot-Verkehr
Die USA verzeichneten mit 35,4 Prozent ebenfalls einen etwas höheren Anteil an schädlichem Bot-Verkehr als 2022 (32,1 Prozent). "Bots sind eine der am weitesten verbreiteten und wachsenden Bedrohungen für jede Branche", sagt Nanhi Singh, Manager bei Imperva.Schädliche Bots
"Vom einfachen Web-Scraping bis hin zur böswilligen Übernahme von Konten, Spam und Denial-of-Service wirken sich Bots negativ auf den Gewinn eines Unternehmens aus, indem sie Online-Dienste verschlechtern und höhere Investitionen in Infrastruktur und Kundensupport erfordern. Unternehmen müssen sich proaktiv mit der Bedrohung durch bösartige Bots auseinandersetzen, da Angreifer ihren Fokus auf API-bezogene Missbräuche richten, die zur Kompromittierung von Konten oder zur Datenexfiltration führen können." Infografik Künstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 Prozent
KI und große Sprachmodelle
Die rasche Einführung von generativer KI und großen Sprachmodellen hat dazu geführt, dass das Volumen der einfachen Bots von 33,4 Prozent im Jahr 2022 auf 39,6 Prozent im Jahr 2023 ansteigt. Die Technologie nutzt Web-Scraping-Bots und automatisierte Crawler, um Trainingsmodelle zu füttern, und ermöglicht es technisch nicht versierten Nutzern, automatisierte Skripte für ihren eigenen Gebrauch zu schreiben."Automatisierte Bots werden schon bald den Anteil des von Menschen verursachten Internetverkehrs übertreffen und die Art und Weise verändern, wie Unternehmen ihre Websites und Anwendungen aufbauen und schützen", fügt Singh hinzu.
"Da immer mehr KI-fähige Tools eingeführt werden, werden Bots allgegenwärtig sein. Unternehmen müssen in Bot-Management- und API-Sicherheitstools investieren, um die Bedrohung durch bösartigen, automatisierten Datenverkehr in den Griff zu bekommen." Der vollständige Bericht ist auf der Imperva-Website verfügbar.
Zusammenfassung
- 2023 fast 50% des Web-Traffics durch Bots verursacht
- Anstieg auf 49,6% des Internetverkehrs durch Bots
- "böse" Bots steigen auf 32%, menschliche Nutzer fallen auf 50,4%
- Irland, Deutschland, Mexiko mit hohem schädlichem Bot-Traffic
- USA sehen Anstieg schädlicher Bots auf 35,4%
- Generative KI treibt einfachen Bot-Traffic auf 39,6% hoch
- Investition in Bot-Management und API-Sicherheit notwendig
Siehe auch:
- Komplexe Botnetz-Malware mit vergessenem Leerzeichen lahmgelegt
- RSOCKS: Internationales Ermittler-Team zerschlägt russisches Botnetz
- XorDDos: Microsoft warnt vor plötzlicher Aktivität des alten Botnetzes
- Cyclops Blink: FBI legt Botnetz des russischen Geheimdienstes still
- Nach großem DDoS: Hersteller der Botnetz-Router verzweifelt an Usern
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