Exchange Online: Microsoft startet neue Bekämpfung von Massen-Mails
Microsoft hat ergänzende Pläne zur Bekämpfung von Spam bekannt gegeben. Ab Januar 2025 soll ein tägliches Limit für Exchange Online eingeführt werden. Neu starten dann die sogenannten ERR-Limits (External Recipient Rate) auf 2000 externe Empfänger.
Mit den Plänen für die neuen ERR-Limits möchte das Unternehmen jedoch verhindern, dass Kunden die Exchange Online-Ressourcen missbrauchen und die "unlautere" Nutzung einschränken.
"Exchange Online erzwingt ein Recipient Rate-Limit von 10.000 Empfängern. Die 2.000 ERR-Grenze wird zu einer Untergrenze innerhalb dieser 10.000-Empfänger-Rate-Grenze", erklärte das Exchange-Team am Montag. "Es gibt keine Änderung der Empfängerratengrenze. Wenn Sie in einem Zeitraum von 24 Stunden an weniger als 2.000 externe Empfänger senden, können Sie weiterhin an 10.000 Gesamtempfänger senden."
Die neue Begrenzung für Massen-E-Mails wird in zwei Phasen eingeführt:
Exchange Online-Kunden mit in der Cloud gehosteten Postfächern, die die ERR-Grenze überschreiten müssen, werden zu Azure Communication Services for E-Mail wechseln müssen, einem Dienst, der speziell für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern über ein hohes E-Mail-Volumen an externe Empfänger entwickelt wurde. Damit werden also nun auch Endverbraucher besser vor Massenversendern über Exchange geschützt.
Microsoft reagiert damit auf weitere Änderungen im Kampf gegen Spam. Seit Kurzem hat Google strengere Spam-Schwellenwerte und Authentifizierungsrichtlinien für Massen-E-Mail-Versender eingeführt, um die Abwehr von Spam und Phishing-Angriffen zu stärken.
Siehe auch:
Weitere Regelungen und Limits starten
Exchange Online unterstützt dabei grundsätzlich nicht den Versand von Massen-E-Mails oder großen Mengen von E-Mails von einem einzigen Konto aus. Nun gibt es weitere Regelungen bei den Beschränkungen für Massen-E-Mails. Das geht aus einem Blog-Beitrag in der TechCommunity hervor (via Bleeping Computer).Mit den Plänen für die neuen ERR-Limits möchte das Unternehmen jedoch verhindern, dass Kunden die Exchange Online-Ressourcen missbrauchen und die "unlautere" Nutzung einschränken.
"Exchange Online erzwingt ein Recipient Rate-Limit von 10.000 Empfängern. Die 2.000 ERR-Grenze wird zu einer Untergrenze innerhalb dieser 10.000-Empfänger-Rate-Grenze", erklärte das Exchange-Team am Montag. "Es gibt keine Änderung der Empfängerratengrenze. Wenn Sie in einem Zeitraum von 24 Stunden an weniger als 2.000 externe Empfänger senden, können Sie weiterhin an 10.000 Gesamtempfänger senden."
Die neue Begrenzung für Massen-E-Mails wird in zwei Phasen eingeführt:
- Phase 1: Die Begrenzung gilt ab dem 1. Januar 2025 für die in der Cloud gehosteten Postfächer aller neu eingerichteten Tenants.
- Phase 2: Zwischen Juli und Dezember 2025 wird Microsoft damit beginnen, die Begrenzung für in der Cloud gehostete Postfächer bestehender Kunden durchzusetzen.
Exchange Online-Kunden mit in der Cloud gehosteten Postfächern, die die ERR-Grenze überschreiten müssen, werden zu Azure Communication Services for E-Mail wechseln müssen, einem Dienst, der speziell für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern über ein hohes E-Mail-Volumen an externe Empfänger entwickelt wurde. Damit werden also nun auch Endverbraucher besser vor Massenversendern über Exchange geschützt.
Microsoft reagiert damit auf weitere Änderungen im Kampf gegen Spam. Seit Kurzem hat Google strengere Spam-Schwellenwerte und Authentifizierungsrichtlinien für Massen-E-Mail-Versender eingeführt, um die Abwehr von Spam und Phishing-Angriffen zu stärken.
Zusammenfassung
- Microsoft kündigt Anti-Spam-Maßnahmen für Exchange Online an
- Ab 2025 tägliches Limit für externe Empfänger auf 2.000 gesetzt
- ERR-Limits sollen Missbrauch von Exchange-Ressourcen verhindern
- 000-Empfänger-Grenze bleibt, 2000 ERR als spezifische Untergrenze
- Einführung der Massenmail-Begrenzung in zwei Phasen geplant
- Cloud-Nutzer mit hohem Mailaufkommen müssen zu Azure wechseln
- Microsoft folgt Google bei Verschärfung der Spam-Bekämpfung
Siehe auch:
- Russen spähen Ziele für Luftangriffe mit gehackten Webcams aus
- Hacker können sich dauerhaft in fremde Google-Accounts einnisten
- Berliner Hacker knacken den Tresor zu Teslas Autopilot-System
- China soll geklaute KI-Technologien als Hacking-Waffe einsetzen
- Quellcode von GTA 5 ein Jahr nach Rockstar-Hack durchgesickert
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