Apple warnt iPhone-User aus 92 Ländern wegen Hacks durch 'Söldner'
Apple hat eine Vielzahl von iPhone-Usern in diversen Ländern darüber informiert, dass sie möglicherweise Opfer von Angriffen durch bezahlte Hacker geworden sein könnten. Die E-Mails wurden an Kunden aus 92 Ländern verschickt.
Laut einer aktualisierten Apple-Support-Seite versuchen die Angreifer, über das Internet Zugriff auf das jeweilige iPhone zu erlangen. Dem Unternehmen zufolge sind die von "Söldnern" durchgeführten Spyware-Attacken deutlich seltener als "normale" Aktivitäten von Malware-Anbietern oder Online-Kriminellen. Dabei betreiben diese bezahlten Hacker, die oft im Auftrag ausländischer Staaten handeln, meist deutlich mehr Aufwand.
Im aktuellen Fall waren unter anderem Nutzer aus Indien ins Visier der Angreifer geraten, wobei offen ist, um welche weiteren 91 Länder es sich handelt. Wahrscheinlich sind aber auch iPhone-Besitzer in Deutschland betroffen, schließlich ist die Zahl der Länder, in denen Apple seine Warn-Mails verschickt hat, sehr groß.
Es ist keineswegs eine Seltenheit, dass Apple per E-Mail vor Angriffen durch staatlich bezahlte Hacker warnt. Seit 2021 wurden derartige Mails mehrfach pro Jahr an unterschiedliche Nutzerzahlen verschickt. Im Oktober 2023 hatten unter anderem mehrere indische Politiker Screenshots veröffentlicht, auf denen die Warn-Mails von Apple zu sehen waren.
Apple hat nach eigenen Angaben bisher iPhone-Nutzer aus mehr als 150 Ländern weltweit über mögliche Versuche einer Kompromittierung ihrer Geräte informiert. In keinem der Fälle wurde von Apple bisher kommuniziert, woher die Attacken kommen oder durch welche Staaten sie beauftragt worden sein könnten. Siehe auch:
- Apple warnt iPhone-Nutzer vor Hackerangriffen
- E-Mails an Kunden aus 92 Ländern gesendet
- Hacker oft im Auftrag von Staaten tätig
- Indische Nutzer unter den Zielobjekten
- Warnungen vor staatlichen Hackern seit 2021
- User in über 150 Ländern über Gefahren informiert
Unklar, wie viele Nutzer betroffen sind
Wie Apple in einer E-Mail an eine bisher unbekannte Zahl von iPhone-Nutzern mitteilte, könnten die Kunden von einem "Söldner-Spyware-Angriff" betroffen sein. Die Nachricht des US-Computerkonzerns wurde offenbar nur an iPhone-Besitzer verschickt, die tatsächlich auch im Visier der Angreifer waren.Laut einer aktualisierten Apple-Support-Seite versuchen die Angreifer, über das Internet Zugriff auf das jeweilige iPhone zu erlangen. Dem Unternehmen zufolge sind die von "Söldnern" durchgeführten Spyware-Attacken deutlich seltener als "normale" Aktivitäten von Malware-Anbietern oder Online-Kriminellen. Dabei betreiben diese bezahlten Hacker, die oft im Auftrag ausländischer Staaten handeln, meist deutlich mehr Aufwand.
Im aktuellen Fall waren unter anderem Nutzer aus Indien ins Visier der Angreifer geraten, wobei offen ist, um welche weiteren 91 Länder es sich handelt. Wahrscheinlich sind aber auch iPhone-Besitzer in Deutschland betroffen, schließlich ist die Zahl der Länder, in denen Apple seine Warn-Mails verschickt hat, sehr groß.
Es ist keineswegs eine Seltenheit, dass Apple per E-Mail vor Angriffen durch staatlich bezahlte Hacker warnt. Seit 2021 wurden derartige Mails mehrfach pro Jahr an unterschiedliche Nutzerzahlen verschickt. Im Oktober 2023 hatten unter anderem mehrere indische Politiker Screenshots veröffentlicht, auf denen die Warn-Mails von Apple zu sehen waren.
Apple hat nach eigenen Angaben bisher iPhone-Nutzer aus mehr als 150 Ländern weltweit über mögliche Versuche einer Kompromittierung ihrer Geräte informiert. In keinem der Fälle wurde von Apple bisher kommuniziert, woher die Attacken kommen oder durch welche Staaten sie beauftragt worden sein könnten. Siehe auch:
- Hardware-Hack macht Apple Magic Mouse ergonomisch, sinnvoll ladbar
- Nothing Phone 2 "hackt" Apple und verteilt bald iMessage-Support
- Apple verschickt jetzt iPhones mit gesenkten Schilden an Hacker
- Apple "missbraucht" DMCA, um gegen iPhone-Hacker vorzugehen
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Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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