KI-Hype lässt den Kampf um IT-Fachkräfte völlig eskalieren
Der Hype um die neuen KI-Technologien lässt den Kampf um Fachkräfte in der IT-Branche derzeit völlig eskalieren. Insbesondere in den USA können Experten in dem Bereich derzeit gigantische Gehalts-Pakete abgreifen, berichtet das Wall Street Journal.
Die Situation wirkt etwas grotesk, weil die Technologie-Unternehmen in anderen Bereichen durchaus gerade eine ganze Reihe von Mitarbeitern entlassen und Stellen gestrichen haben. "Es gibt eine säkulare Verschiebung bei den Talenten, die wir suchen", sagte Naveen Rao, Leiter des Bereichs Generative KI bei Databricks, einem Startup für Datenverwaltung, der Zeitung. "Auf der einen Seite haben wir ein Überangebot an Menschen, auf der anderen einen Mangel."
Rao führte aus, dass es vielleicht nur ein paar hundert Leute gibt, die qualifiziert sind, große Sprachmodelle von Grund auf zu trainieren oder schwierige Probleme in der KI zu lösen. Einige dieser schwer zu findenden Spitzenkräfte könnten leicht Gesamtvergütungspakete von 1 Million Dollar pro Jahr oder mehr erhalten. Normalen Entwicklern, die sich auf KI-Technologien spezialisiert haben, werden bei Meta beispielsweise um die 400.000 Dollar im Jahr gezahlt.
Die großen Konzerne können hier natürlich mit hohen Gehältern locken, bei denen Startups nicht mithalten können. Trotzdem haben auch die kleineren Neugründungen gute Chancen, beim Wettrennen ums Personal mitzuhalten - zumindest dann, wenn sie auf Fachkräfte mit einer gewissen Risikobereitschaft treffen, die auf ein rasantes Wachstum der Aktienpakete spekulieren, die sie als Teil ihres Gehaltes bekommen.
So berichtete der Chef einer Personalvermittlung gegenüber den Journal von einem KI-Experten, der von Microsoft zu einem Startup wechselte. Der Kandidat verzichtete auf mehr als 1 Million Dollar an Boni und Microsoft-Aktien und nahm eine Kürzung des Grundgehalts um 100.000 Dollar in Kauf, um bei dem Start-up einzusteigen. Er rechnete demnach damit, dass er allein durch die Aktienbeteiligung in fünf bis sieben Jahren 40 Millionen Dollar verdienen kann - wenn nichts schiefgeht.
Siehe auch:
Millionär in einem Jahr
Insbesondere in Technologie-Regionen wie dem Silicon Valley verdienen IT-Fachkräfte ohnehin sehr gut. Wenn nun aber noch das Thema KI zur Arbeitsaufgabe gehört, gehen die Zahlungen durch die Decke. Denn zwischen den zahlreichen Unternehmen ist ein harter Kampf um Experten im Bereich der Künstlichen Intelligenz entbrannt.Die Situation wirkt etwas grotesk, weil die Technologie-Unternehmen in anderen Bereichen durchaus gerade eine ganze Reihe von Mitarbeitern entlassen und Stellen gestrichen haben. "Es gibt eine säkulare Verschiebung bei den Talenten, die wir suchen", sagte Naveen Rao, Leiter des Bereichs Generative KI bei Databricks, einem Startup für Datenverwaltung, der Zeitung. "Auf der einen Seite haben wir ein Überangebot an Menschen, auf der anderen einen Mangel."
Rao führte aus, dass es vielleicht nur ein paar hundert Leute gibt, die qualifiziert sind, große Sprachmodelle von Grund auf zu trainieren oder schwierige Probleme in der KI zu lösen. Einige dieser schwer zu findenden Spitzenkräfte könnten leicht Gesamtvergütungspakete von 1 Million Dollar pro Jahr oder mehr erhalten. Normalen Entwicklern, die sich auf KI-Technologien spezialisiert haben, werden bei Meta beispielsweise um die 400.000 Dollar im Jahr gezahlt.
Startups nicht chancenlos
Vertriebsmitarbeiter im Bereich der künstlichen Intelligenz sind dem Bericht zufolge ebenfalls sehr gefragt und schwer zu finden. Das Verkaufen zu Beginn eines technologischen Wandels, wenn sich die Dinge schnell ändern, erfordert andere Fähigkeiten und ein tieferes Wissen. Bewerber mit diesen Fähigkeiten verdienen etwa das Doppelte dessen, was ein Verkäufer von Unternehmenssoftware normalerweise verdienen würde.Die großen Konzerne können hier natürlich mit hohen Gehältern locken, bei denen Startups nicht mithalten können. Trotzdem haben auch die kleineren Neugründungen gute Chancen, beim Wettrennen ums Personal mitzuhalten - zumindest dann, wenn sie auf Fachkräfte mit einer gewissen Risikobereitschaft treffen, die auf ein rasantes Wachstum der Aktienpakete spekulieren, die sie als Teil ihres Gehaltes bekommen.
So berichtete der Chef einer Personalvermittlung gegenüber den Journal von einem KI-Experten, der von Microsoft zu einem Startup wechselte. Der Kandidat verzichtete auf mehr als 1 Million Dollar an Boni und Microsoft-Aktien und nahm eine Kürzung des Grundgehalts um 100.000 Dollar in Kauf, um bei dem Start-up einzusteigen. Er rechnete demnach damit, dass er allein durch die Aktienbeteiligung in fünf bis sieben Jahren 40 Millionen Dollar verdienen kann - wenn nichts schiefgeht.
Zusammenfassung
- Hype um KI-Technologien treibt IT-Gehälter hoch
- USA: Experten erhalten enorme Gehaltspakete
- Silicon Valley: KI-Aufgaben lassen Gehälter explodieren
- Technologiefirmen entlassen trotz KI-Expertenmangels
- Wenige qualifiziert für komplexe KI-Probleme
- KI-Entwickler bei Meta erhalten ca. 400.000 Dollar
- KI-Vertriebsmitarbeiter sehr gefragt und gut bezahlt
- Startups locken mit Aktienpaketen statt hohen Gehältern
- KI-Experte wechselt für Aktienbeteiligung zu Startup
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