Rekuperation im ADAC-Test:
E-Autos holen bis zu 40% Energie zurück
Elektroautos sind im Vergleich zu Verbrennern ohnehin schon kleine Effizienz-Wunder. Hinzu kommt, dass ein Teil der investierten Energie per Rekuperation zurückgewonnen wird - und das können bis zu 40 Prozent sein, wie ein Test des ADAC gezeigt hat.
Dieser Vorgang, der als Rekuperation bezeichnet wird, sorgt dafür, dass Strom erzeugt und im Akku gespeichert wird. Die Energiemengen, die dabei zurückgewonnen werden können, sind durchaus nicht zu vernachlässigen. Das zeigte ein Test, den der ADAC mit zwei handelsüblichen Elektroautos durchführte: Mit einem Dacia Spring und einem BMW i7.
Die Tester haben dafür eine Fahrt auf den Kesselberg im Voralpenland mit diversen Sensoren aufgezeichnet und als Simulation in einen Prüfstand eingespielt. Der nur 1180 Kilogramm schwere Dacia mit 33 kW (45 PS) starkem Motor hat auf der Teststrecke bergauf 26,4 kWh/100 km verbraucht. Bergab wurde fast keine Antriebsenergie benötigt und als das Auto rollte, wurde ordentlich Strom generiert. Am Ende lag der Verbrauch bei -7,1 kWh/100 km, es wurde also Energie zurückgewonnen. Daraus resultiert ein Gesamtverbrauch von 9,7 kWh/100 km für die Fahrt auf den Berg und herunter.
Die Bergfahrt ist dabei eine Besonderheit, aber auch im normalen Betrieb gewinnen Elektroautos ordentlich Energie zurück. Spitzenreiter unter den 19 untersuchten Fahrzeugen ist der Nio ET7, der im Mittel sogar 31 Prozent rekuperiert. Schlusslicht ist der Dacia Spring, der nur auf durchschnittlich 9 Prozent kommt.
Das größte Sparpotenzial besteht im Stadtverkehr, wo häufig gebremst wird: Sowohl der Nio als auch der Hyundai Ioniq 6 können hier über 40 Prozent der eingesetzten Energie zurückholen, im Schnitt werden im City-Verkehr circa 30 Prozent rekuperiert. Voraussetzung dafür ist aber eine angepasste Fahrweise, bei der man vorausschauend unterwegs ist und vor Ampeln beispielsweise eher ausrollt, als hart bremst.
Siehe auch:
Tests am Berg
Wenn man bei einem Verbrenner-PKW vom Gas geht und sogar die Kupplung durchdrückt, rollt das Auto einfach weiter und der Spritverbrauch sinkt. Beim Elektroauto spürt man allerdings, dass der Vorwärtsbewegung ein Widerstand entgegengesetzt wird. Hier wechseln die Elektromotoren schlicht ihre Funktion und werden zum Generator.Dieser Vorgang, der als Rekuperation bezeichnet wird, sorgt dafür, dass Strom erzeugt und im Akku gespeichert wird. Die Energiemengen, die dabei zurückgewonnen werden können, sind durchaus nicht zu vernachlässigen. Das zeigte ein Test, den der ADAC mit zwei handelsüblichen Elektroautos durchführte: Mit einem Dacia Spring und einem BMW i7.
Die Tester haben dafür eine Fahrt auf den Kesselberg im Voralpenland mit diversen Sensoren aufgezeichnet und als Simulation in einen Prüfstand eingespielt. Der nur 1180 Kilogramm schwere Dacia mit 33 kW (45 PS) starkem Motor hat auf der Teststrecke bergauf 26,4 kWh/100 km verbraucht. Bergab wurde fast keine Antriebsenergie benötigt und als das Auto rollte, wurde ordentlich Strom generiert. Am Ende lag der Verbrauch bei -7,1 kWh/100 km, es wurde also Energie zurückgewonnen. Daraus resultiert ein Gesamtverbrauch von 9,7 kWh/100 km für die Fahrt auf den Berg und herunter.
Vor allem im Stadtverkehr
Der BMW ist deutlich schwerer und stärker als der preisgünstige Kleinwagen: Er bringt 2830 Kilogramm auf die Waage und hat zwei Motoren mit zusammen 400 kW Leistung (544 PS). Dementsprechend hoch ist der Verbrauch bergauf: 59,3 kWh/100 km. Gewicht und Leistung sorgen umgekehrt dafür, dass bergab mit -26,3 kWh/100 km rekuperiert wurde - macht in Summe 16,5 kWh/100 km.Die Bergfahrt ist dabei eine Besonderheit, aber auch im normalen Betrieb gewinnen Elektroautos ordentlich Energie zurück. Spitzenreiter unter den 19 untersuchten Fahrzeugen ist der Nio ET7, der im Mittel sogar 31 Prozent rekuperiert. Schlusslicht ist der Dacia Spring, der nur auf durchschnittlich 9 Prozent kommt.
Das größte Sparpotenzial besteht im Stadtverkehr, wo häufig gebremst wird: Sowohl der Nio als auch der Hyundai Ioniq 6 können hier über 40 Prozent der eingesetzten Energie zurückholen, im Schnitt werden im City-Verkehr circa 30 Prozent rekuperiert. Voraussetzung dafür ist aber eine angepasste Fahrweise, bei der man vorausschauend unterwegs ist und vor Ampeln beispielsweise eher ausrollt, als hart bremst.
Zusammenfassung
- Elektroautos rekuperieren bis zu 40 Prozent Energie
- Beim Rollen werden E-Motoren zu Generatoren
- ADAC-Test mit Dacia Spring und BMW i7 durchgeführt
- Dacia Spring verbraucht 9,7 kWh/100 km nach Bergfahrt
- BMW i7 erreicht 16,5 kWh/100 km Verbrauch
- Nio ET7 führt mit 31 Prozent Rekuperation im Test
- Stadtverkehr ermöglicht bis zu 40 Prozent Energie-Rückgewinnung
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