Nvidia-Chef: Konkurrenz schlägt uns nichtmal mit verschenkten Chips
Nvidia-Chef Jensen Huang strotzt angesichts der jüngsten Erfolge seines Unternehmens vor Selbstbewusstsein. Jetzt behauptete er sogar, dass die eigenen Chips die Konkurrenten selbst dann schlagen würden, wenn diese ihre Produkte verschenken.
Darauf entgegnete der Nvidia-Chef, dass Nvidias Grafikprozessoren "so gut sind, dass sie (die Wettbewerber) selbst dann nicht billig genug sind, wenn sie kostenlos sind". Er verwies darauf, dass man sogar Wettbewerber zu den eigenen Kunden zählen kann. Außerdem verwies Huang darauf, dass Nvidia Unternehmen, die alternative KI-Prozessoren entwickeln, aktiv helfe und ihnen sogar verrate, welche neuen Nvidia-Chips auf der Roadmap stehen.
Das ist allerdings in erster Linie die Sichtweise des Managers selbst - mit der Realität hat diese nur bedingt etwas zu tun. Immerhin gab es zuletzt Anschuldigungen, dass Nvidia ein GPU-Kartell betreibe. Kunden hätten demnach angeblich Angst, mit konkurrierenden GPU-/KI-Beschleunigerherstellern zu sprechen, weil sie befürchten, dann bei der Auftragserfüllung durch den Marktführer nachrangig behandelt werden.
Daher betonte der Nvidia-Chef entsprechend, dass es seinem Unternehmen nicht darum gehe, die Konkurrenz bei den Kaufpreisen zu schlagen. Vielmehr wolle man bei den Gesamtbetriebskosten (TCO) vorn liegen - hier stehen Kaufpreis, Performance und Energieeffizienz miteinander im Verhältnis.
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Kein Selbstläufer
Auf einem Podium wurde Huang gefragt: "Sie stellen Chips her, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Ist es möglich, dass Sie nun mit einer Konkurrenz konfrontiert werden, die behauptet, gut genug zu sein - vielleicht nicht so gut wie Nvidia - aber gut genug und viel billiger? Ist das eine Bedrohung?"Darauf entgegnete der Nvidia-Chef, dass Nvidias Grafikprozessoren "so gut sind, dass sie (die Wettbewerber) selbst dann nicht billig genug sind, wenn sie kostenlos sind". Er verwies darauf, dass man sogar Wettbewerber zu den eigenen Kunden zählen kann. Außerdem verwies Huang darauf, dass Nvidia Unternehmen, die alternative KI-Prozessoren entwickeln, aktiv helfe und ihnen sogar verrate, welche neuen Nvidia-Chips auf der Roadmap stehen.
Das ist allerdings in erster Linie die Sichtweise des Managers selbst - mit der Realität hat diese nur bedingt etwas zu tun. Immerhin gab es zuletzt Anschuldigungen, dass Nvidia ein GPU-Kartell betreibe. Kunden hätten demnach angeblich Angst, mit konkurrierenden GPU-/KI-Beschleunigerherstellern zu sprechen, weil sie befürchten, dann bei der Auftragserfüllung durch den Marktführer nachrangig behandelt werden.
TCO entscheidet
Ein Körnchen Wahrheit steckt wiederum in Huangs Hinweis, dass der Preis letztlich nicht entscheidend ist. Die Nvidia-Chips für KI-Anwendungen kosten zwar zehntausende Dollar das Stück und sind somit recht teuer. Im Betrieb in den großen Datenzentren machen die Anschaffungskosten allerdings nur einen Bruchteil der Gesamtkalkulation aus. Bereits wenige Prozente bessere Leistung können hier dafür sorgen, dass der Preis binnen eines überschaubaren Zeitraums kompensiert wird.Daher betonte der Nvidia-Chef entsprechend, dass es seinem Unternehmen nicht darum gehe, die Konkurrenz bei den Kaufpreisen zu schlagen. Vielmehr wolle man bei den Gesamtbetriebskosten (TCO) vorn liegen - hier stehen Kaufpreis, Performance und Energieeffizienz miteinander im Verhältnis.
Zusammenfassung
- Nvidia-Chef Huang zeigt großes Selbstbewusstsein
- Eigene Chips übertreffen Konkurrenz auch bei Gratisangebot
- Huang sieht keine Bedrohung durch billigere, "gut genug" Konkurrenten
- Nvidia hilft sogar Wettbewerbern mit Informationen über eigene Produkte
- Vorwürfe gegen Nvidia wegen mutmaßlicher Kartellbildung
- Anschaffungskosten von Nvidia KI-Chips sind nur Teil der Gesamtkosten
- Fokus auf Gesamtbetriebskosten, nicht nur auf Kaufpreis
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