AMD erhöht Mindestvorgaben für FreeSync - das ändert sich für Nutzer
AMD hat angekündigt, dass man die FreeSync-Zertifizierung für Monitore oder Fernseher, deren maximale Bildwiederholfrequenz unter 144 Hz liegt, eingestellt hat. Bislang gab es die Zertifizierung selbst für Bildwiederholfrequenzen von bis zu 60 Hz.
AMD hat zudem die Anforderungen an die Bildwiederholfrequenz für die höheren AdaptiveSync-Stufen, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro, von 120 Hz auf 200 Hz erhöht. Diese Änderungen gelten nur für TV und Monitore für Laptops bleibt die Vorgabe wie gehabt.
AMD-Produktmanager Oguzhan Andic erklärte, dass die Änderungen notwendig seien, da 60 Hz schon lange nicht mehr als "großartig" für Spiele angesehen werden. Aktuell sei die Mehrheit der Gaming-Monitore bei 144 Hz oder höher: Als AMD dagegen im Jahr 2015 FreeSync einführte, waren 120 Hz "eine Seltenheit".
Seither sind die Bildwiederholfrequenzen immer weiter angestiegen, wobei Top-Geräte, also beispielsweise für Wettkampfspieler 500 Hz erreichen.
Die Änderungen dürften den künftigen Einstiegspreis für Produkte mit FreeSync erhöhen. Zudem könnte die Verpflichtung von FreeSync auf 144 Hz und schnelleren Bildschirmen dazu beitragen, dass die Zertifizierung stärker auf Spiele ausgerichtet wird. AMD wird bereits zertifizierte FreeSync-Displays weiterhin unterstützen, auch wenn sie die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen.
Siehe auch:
Partner nutzen neue Vorgaben schon
Das hat eine Reihe von Änderungen mit sich gebracht - auch wenn es bisher kaum diskutiert wurde. AMD hat auf die Änderungen erst jetzt in dem Firmenblog hingewiesen, für die Partner allerdings schon im Oktober 2023 eingeführt.AMD hat zudem die Anforderungen an die Bildwiederholfrequenz für die höheren AdaptiveSync-Stufen, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro, von 120 Hz auf 200 Hz erhöht. Diese Änderungen gelten nur für TV und Monitore für Laptops bleibt die Vorgabe wie gehabt.
AMD-Produktmanager Oguzhan Andic erklärte, dass die Änderungen notwendig seien, da 60 Hz schon lange nicht mehr als "großartig" für Spiele angesehen werden. Aktuell sei die Mehrheit der Gaming-Monitore bei 144 Hz oder höher: Als AMD dagegen im Jahr 2015 FreeSync einführte, waren 120 Hz "eine Seltenheit".
Seither sind die Bildwiederholfrequenzen immer weiter angestiegen, wobei Top-Geräte, also beispielsweise für Wettkampfspieler 500 Hz erreichen.
Die Änderungen dürften den künftigen Einstiegspreis für Produkte mit FreeSync erhöhen. Zudem könnte die Verpflichtung von FreeSync auf 144 Hz und schnelleren Bildschirmen dazu beitragen, dass die Zertifizierung stärker auf Spiele ausgerichtet wird. AMD wird bereits zertifizierte FreeSync-Displays weiterhin unterstützen, auch wenn sie die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen.
Zusammenfassung
- AMD stellt FreeSync-Zertifizierung unter 144 Hz ein
- Änderungen bereits im Oktober 2023 für Partner umgesetzt
- FreeSync Premium und Pro erfordern nun 200 Hz
- 60 Hz nicht mehr zeitgemäß für Gaming laut AMD
- Gaming-Monitore jetzt meist mit 144 Hz oder mehr
- Top-Geräte für E-Sport erreichen bis zu 500 Hz
- FreeSync-Zertifizierung künftig teurer und spielzentrierter
- Bestehende FreeSync-Displays werden weiter unterstützt
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