Kuo: Erstes Apple-Gerät mit Falt-Display wird kein Smartphone sein
Geräte mit Falt-Displays sind keine Seltenheit mehr, es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Smartphones mit "ausklappbarem" OLED-Bildschirm. Auch Apple sieht sich diese Technologie an, bisher aber noch ohne konkretes Ergebnis. Das erste Faltgerät könnte aber überraschen.
Das liegt womöglich daran, dass Apple gar kein iPhone plant, sondern falt- und biegbare Displays bei einer anderen Gerätekategorie einsetzen möchte, nämlich MacBooks. Das jedenfalls schreibt der bekannte und renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem Beitrag auf Twitter bzw. X.
"In letzter Zeit habe ich viele Anfragen erhalten, ob Apple plant, ein faltbares iPhone oder iPad im Jahr 2025 oder 2026 in die Massenproduktion zu bringen", so Kuo. "Meine letzte Umfrage hat ergeben, dass Apples einziges faltbares Produkt mit einem klaren Entwicklungsplan das 20,3-Zoll-MacBook ist, das voraussichtlich 2027 in die Massenproduktion gehen wird."
Die Formulierung "klarer Entwicklungsplan" lässt darauf schließen, dass die Pläne verhältnismäßig weit fortgeschritten und auch konkret sind. Es ist auch nicht das erste Mal, dass ein faltbares MacBook erwähnt wird. Der ebenfalls renommierte und auf Displays spezialisierte Analyst Ross Young erwähnte bereits 2022, dass Apple die Idee eines solchen Geräts auslotet, dieser Bericht wurde vom ebenfalls als bestens informierten Bloomberg-Reporter Mark Gurman auch bestätigt.
Zuletzt hat Apple auch an mindestens zwei Falt-iPhone-Prototypen gearbeitet, laut einem Bericht war das aber nicht erfolgreich, worauf hin diese eingestellt bzw. aufgegeben wurden.
Siehe auch:
- Falt-Displays in Smartphones sind mittlerweile verbreitet
- Apple prüft Technologie, bisher ohne Faltgerät
- Kein nahes Falt-iPhone laut Berichten
- Analyst Kuo sieht faltbares MacBook als Apple-Plan
- 20,3 Zoll-MacBook könnte 2027 starten
- Fortgeschrittene Pläne für faltbares MacBook
- Apple stoppte Arbeit an Falt-iPhone-Prototypen
Kein Falt-iPhone in Sicht
Es gab in den vergangenen Monaten diverse Berichte zu den Bemühungen von Apple, ein oder mehrere Geräte mit einem faltbaren Bildschirm zu entwickeln. Und auch wenn diese natürlich nicht offiziell bestätigt oder kommentiert werden, so kann man durchaus feststellen, dass es nicht danach aussieht, als würde Apple einem Falt-iPhone ernsthaft nahekommen.Das liegt womöglich daran, dass Apple gar kein iPhone plant, sondern falt- und biegbare Displays bei einer anderen Gerätekategorie einsetzen möchte, nämlich MacBooks. Das jedenfalls schreibt der bekannte und renommierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo in einem Beitrag auf Twitter bzw. X.
"In letzter Zeit habe ich viele Anfragen erhalten, ob Apple plant, ein faltbares iPhone oder iPad im Jahr 2025 oder 2026 in die Massenproduktion zu bringen", so Kuo. "Meine letzte Umfrage hat ergeben, dass Apples einziges faltbares Produkt mit einem klaren Entwicklungsplan das 20,3-Zoll-MacBook ist, das voraussichtlich 2027 in die Massenproduktion gehen wird."
Die Formulierung "klarer Entwicklungsplan" lässt darauf schließen, dass die Pläne verhältnismäßig weit fortgeschritten und auch konkret sind. Es ist auch nicht das erste Mal, dass ein faltbares MacBook erwähnt wird. Der ebenfalls renommierte und auf Displays spezialisierte Analyst Ross Young erwähnte bereits 2022, dass Apple die Idee eines solchen Geräts auslotet, dieser Bericht wurde vom ebenfalls als bestens informierten Bloomberg-Reporter Mark Gurman auch bestätigt.
Zuletzt hat Apple auch an mindestens zwei Falt-iPhone-Prototypen gearbeitet, laut einem Bericht war das aber nicht erfolgreich, worauf hin diese eingestellt bzw. aufgegeben wurden.
Siehe auch:
- Apple stoppt angeblich nach Problemen die Tests für faltbare iPhones
- Insider bestätigt: Apple arbeitet weiter an zwei Falt-iPhone-Prototypen
- Tablets: Apple soll iPad mit faltbarem Display für 2024/2025 planen
- Faltbares iPad im Gespräch: Klappt's etwa bald auch bei Apple?
- Warum auf Apple warten? YouTuber baut iPhone mit faltbarem Display
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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